Du bist in einer kleinen Gruppe mit einem lokalen Guide aus Pokhara unterwegs, besuchst echte tibetische Siedlungen – zwei Klöster mit Live-Gesang, triffst Mönche, die offen für Fragen sind, und teilst hausgemachtes tibetisches Essen mit einer Flüchtlingsfamilie. Lachen, ehrliche Geschichten und unvergessliche Momente inklusive.
Hast du dich schon mal gefragt, wie es ist, für einen Nachmittag in eine ganz andere Welt einzutauchen? So fühlte es sich an, als wir an der Tibetischen Kulturtour in Pokhara teilnahmen. Herr Thupten Gyatso holte uns direkt im Hotel ab – er hat diese ruhige Art, als hätte er viel erlebt, freut sich aber trotzdem, alles zu teilen. Die Fahrt dauerte nicht lange, vielleicht zwanzig Minuten, doch die Luft veränderte sich, je näher wir den Siedlungen kamen – leichter Räucherstäbchenduft lag in der Luft, Gebetsfahnen wehten im Wind. Ich dachte immer wieder: Das ist nicht das Pokhara, das die meisten kennen.
Das erste Kloster war viel stiller, als ich erwartet hatte. Ein junger Mönch – kaum älter als mein Neffe – führte uns mit einem schüchternen Lächeln herum. Er ließ uns einen Blick in ihre Klassenräume werfen und erklärte (in langsamem Englisch) den typischen Tagesablauf. Jemand fragte nach den Glocken und Hörnern, die beim Gebet benutzt werden; er lachte und meinte, die sind lauter, als man denkt. Man konnte wirklich alles fragen – keine Frage war tabu. Ich versuchte, mich auf Tibetisch zu bedanken; Li lachte, als ich es total verhunzte, zeigte mir aber geduldig, wie es richtig geht.
Später saßen wir im Schneidersitz in einem anderen Kloster, als das Nachmittagsgebet begann. Der Klang erfüllte den ganzen Raum – Trommeln, Muschelhörner, tiefe Stimmen, die sich zu einem Ganzen vermischten, fast spürbar im Brustkorb. Es war etwas Beruhigendes, einfach still dazusitzen, während das Leben um uns weiterging. Danach liefen wir durch enge Gassen zu einem Familienhaus, wo uns dampfende Schalen mit Thukpa und salzigem Buttertee gereicht wurden (ich gebe zu, an den Geschmack muss ich mich noch gewöhnen). Herr Thupten erzählte, wie seine Eltern vor Jahrzehnten hier ankamen – wie schwer es am Anfang war – und seine stolze Stimme war selbst in leisem Ton zu hören.
Ich ging mit dem Gefühl nach Hause, willkommen zu sein und doch ein bisschen Außenseiter – auf die schönste Art. Eine Erinnerung daran, dass neben unserer Welt noch ganz andere Welten existieren, wenn man sich nur ein paar Stunden Zeit nimmt, sie wahrzunehmen.
Die Tour beginnt um 14 Uhr und endet gegen 18 Uhr.
Ja, Abholung und Rückfahrt zum Hotel in Pokhara sind inklusive.
Ja, du besuchst eine tibetische Familie und genießt authentisches Essen und Tee.
Vegetarische und glutenfreie Mahlzeiten sind auf Anfrage bei der Buchung möglich.
Fotos und Videos sind während des Besuchs erlaubt.
Es ist nur wenig zu Fuß unterwegs und für alle Fitnesslevel geeignet.
Herr Thupten Gyatso, ein gebürtiger Tibeter aus Pokhara, begleitet die Tour.
Ja, du bist bei den Nachmittagsgebeten der Mönche im Kloster dabei.
Dein Nachmittag beinhaltet Hotelabholung und Rückfahrt in Pokhara, die komplette Begleitung durch Herrn Thupten Gyatso, Wasserflaschen unterwegs, Snacks sowie Nachmittagstee oder Kaffee bei deinen Gastgebern, kein Anstehen an den besuchten Orten – und viel Zeit für echte Gespräche bei traditionellem tibetischem Essen, bevor es am frühen Abend zurückgeht.


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