Du steigst mit deinem Guide von Pokhara aus über steinerne Stufen auf, schläfst in gemütlichen Teehäusern entlang des Ghorepani Poon Hill Treks, wachst früh für den Sonnenaufgang über den Annapurna-Gipfeln auf und lachst mit Einheimischen im Dorf Ghandruk, bevor es wieder bergab geht. Nicht immer leicht – aber diese ruhigen Morgen im Wald und die goldenen Bergblicke bleiben dir lange im Herzen.
„Wie viele Stufen hast du gesagt?“ Das war mein erster Ausruf, als wir den Aufstieg von Nayapul nach Ulleri starteten. Unser Guide Suman grinste nur und zuckte mit den Schultern – er kennt den Ghorepani Poon Hill Trek auswendig und zählt die Stufen nicht mehr. Die Luft wurde kühler, während wir an Reisterrassen und kleinen Dörfern vorbeiwanderten, in denen Kinder uns zuwinkten (einer wollte mir sogar eine Packung scharfer Erdnüsse verkaufen – absolut lohnenswert). Als wir schließlich in Ulleri ankamen, waren meine Beine weich wie Pudding, aber das Dal Bhat schmeckte wie Zauberei. Ich schlief tief und fest unter dicken Decken, während der Regen aufs Blechdach trommelte.
Der nächste Tag stand ganz im Zeichen der Rhododendronwälder – ehrlich gesagt hatte ich nicht erwartet, dass sie so dicht und still sind. Nur das Knirschen unserer Schuhe auf nassem Laub und ab und zu ein Vogelruf begleiteten uns. Ghorepani selbst wirkte wie eine Bergstation; blaue Dächer vor grauen Wolken, Händler mit Wollmützen und Yak-Käse. Suman zeigte auf den Annapurna South, der durch den Nebel lugte – manchmal hat man Glück mit klarem Himmel, aber selbst halbverhüllte Berge wirken hier riesig. Nach Sonnenuntergang wurde es richtig kalt; ich borgte mir eine zusätzliche Decke von der Teehäuser-Tante, die mich ständig „Dai“ (großer Bruder) nannte, obwohl sie wahrscheinlich älter als meine Mutter war.
Der Morgen am Poon Hill ist etwas ganz Besonderes. Wir starteten im Dunkeln – ich konnte meine eigenen Hände eine halbe Stunde lang nicht sehen – und reihten uns in eine langsame Lichterkette von Stirnlampen ein, die den Berg hinaufschlängelte. Oben herrschte für einen Moment Stille, als das erste Sonnenlicht die Dhaulagiri- und Annapurna-Gipfel berührte. Es war nicht dramatisch, eher ein sanftes Gold, das langsam über die schneebedeckten Berge kroch, während alle Instantkaffee aus Pappbechern schlürften. Dieses Bild kommt mir manchmal in den Sinn, wenn ich im Stau stehe.
Danach ging es größtenteils bergab durch weitere Wälder (wieder Rhododendren – am dritten Tag konnte ich den Namen endlich richtig aussprechen). In Ghandruk machten wir Mittagspause und trafen eine Gurung-Frau, die uns alte Familienfotos im Museum zeigte. Ihr Lachen war lauter als meins, als ich versuchte, „Namaste“ in ihrem Dialekt zu sagen – das klang eher nach Kauderwelsch. Die Jeepfahrt zurück nach Pokhara fühlte sich nach Tagen zu Fuß fast unwirklich an; plötzlich war alles laut und schnell.
Der Trek gilt als mittelschwer; es gibt steile Anstiege (vor allem in Ulleri), aber keine technischen Anforderungen, wenn du einigermaßen fit bist.
Die Fahrt mit Jeep oder Auto von Pokhara nach Nayapul, dem Startpunkt der Wanderung, dauert etwa eine Stunde.
Auf jeden Fall – der Sonnenaufgang über den Annapurna- und Dhaulagiri-Bergen ist für die meisten Wanderer das Highlight der Tour.
Nein – die Übernachtungen in den Teehäusern sind enthalten, Mahlzeiten wie Dal Bhat kannst du vor Ort kaufen.
Du schläfst in einfachen Teehäusern oder Gästehäusern mit Mehrbettzimmern – schlicht, aber warm, mit Decken.
Ja – die Tour lässt sich nach Zeit, Budget oder Vorlieben anpassen, wenn du das vorher mit dem Veranstalter besprichst.
Ja – Genehmigungen wie ACAP und TIMS sind im Buchungspaket enthalten.
Ein erfahrener, englischsprachiger Trekking-Guide begleitet dich die ganze Zeit.
Deine Tage beinhalten die Abholung in Pokhara per Jeep, alle nötigen Trekkinggenehmigungen und Formalitäten, Übernachtungen in lokalen Teehäusern mit Gemeinschaftszimmern (Decken inklusive), einen erfahrenen englischsprachigen Guide, der dich auf jedem Schritt begleitet, plus ein Souvenir-T-Shirt zum Abschluss – so musst du dich um nichts kümmern und verlierst dich nicht auf den verschlungenen Pfaden.
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