Du fährst mit der Seilbahn hoch über die Bucht von Kotor und gleitest dann auf top Bikes mit 25 kurvigen Abfahrten bergab – begleitet von einem lokalen Guide. Freu dich auf grandiose Ausblicke auf Montenegros Berge, Blicke nach Bosnien und Kroatien, freundliche Begegnungen unterwegs und Zeit für Fotos oder Gebäck am Ziel.
Hast du dich schon mal gefragt, wie die Bucht von Kotor von ganz oben aussieht – nicht nur auf einer Postkarte, sondern mit Wind im Gesicht und den Händen fest am Lenker? Ich ehrlich gesagt nicht, bis unser Guide Luka mir einen Helm reichte und verschmitzt grinste, als hätte er ein Geheimnis. Los ging’s direkt am Kreuzfahrthafen (super praktisch), dann schnell mit dem Van zur Seilbahnstation. Kaum hatte ich meinen Kaffee ausgetrunken, schwebten wir schon in der neuen, leisen Gondel auf 1300 Meter Höhe. Die Luft wurde kühler, frischer, nach Kiefern duftend – und wenn ich durch die Scheibe spähte, konnte ich fast drei Länder gleichzeitig sehen. Luka zeigte auf kleine Dörfer, versteckt zwischen grünen Hügeln; eines davon ist berühmt für seinen geräucherten Schinken, aber ich war zu sehr damit beschäftigt, die Wasseroberfläche unten zu bestaunen, um mir den Namen zu merken.
Der Abstieg heißt nicht umsonst „25 Kurven“. Jede Haarnadelkurve eröffnet einen neuen Blickwinkel auf die Bucht von Kotor, manchmal so blau, dass es fast unecht wirkt. Die Bikes – nagelneue Giants mit richtig funktionierenden Scheibenbremsen – fühlten sich auch bei schwitzigen Händen sicher an. Etwa auf halber Strecke gibt es diesen Moment, wo man die Altstadt von Kotor und die Kreuzfahrtschiffe sieht, die wie Spielzeugboote wirken – da habe ich länger gestoppt als geplant. Luka ließ uns Zeit, Fotos zu machen oder einfach still zu genießen. An einer Stelle winkten uns ein paar lokale Kinder aus ihrem Garten zu und riefen fröhlich etwas auf Montenegrinisch (ich habe zurückgewinkt, sah mit Helm wahrscheinlich ziemlich lustig aus).
Ich bin kein Profi auf dem Rad – ehrlich gesagt, in der Stadt werde ich schnell nervös – aber hier war es größtenteils entspanntes Bergabfahren, nichts Technisches. Die Sonne spielte mit den Wolken, mal tauchte alles in goldenes Licht, dann wieder wirkte die Szenerie dramatisch und stimmungsvoll. Am Ende landeten wir wieder an der Seilbahnstation, wo du dir was Süßes gönnen kannst (probier unbedingt das lokale Gebäck, wenn’s da ist) oder durch Souvenirs stöbern kannst, die mal mehr als nur Kühlschrankmagneten sind. Meine Beine waren wackelig, aber mein Kopf klar – so wie es nur die Bergluft schafft. Manchmal denke ich noch an diesen Ausblick, wenn ich im Stau stehe.
Die Tour dauert etwa drei Stunden, je nach Gruppentempo und Fotostopps.
Ja, die Abholung ist am Kreuzfahrthafen oder an Treffpunkten in Kotor oder Tivat inklusive.
Nein, jeder mit moderater Fitness und Fahrpraxis kann mitmachen; gute Fahrtechnik ist hilfreich.
Du fährst neue Giant Hybrid-/Mountainbikes mit hydraulischen Scheibenbremsen.
Ja, für alle Teilnehmer sind Helme inklusive.
Die Seilbahntickets sind im Preis enthalten, es fallen keine zusätzlichen Kosten an.
Auf jeden Fall! Die Strecke ist perfekt für Actioncams, und Fotostopps sind ausdrücklich erwünscht.
Am Ziel hast du Zeit, lokale Spezialitäten zu probieren oder Souvenirs zu shoppen.
Dein Tag startet mit der Abholung am Kreuzfahrtschiff oder zentralen Treffpunkt in Kotor oder Tivat, Van-Transfer zur Seilbahnstation mit bereits bereitliegenden Tickets für den schnellen Einstieg, Panoramafahrt mit der Seilbahn auf 1300 Meter, Nutzung eines passenden Giant Hybrid-/Mountainbikes inklusive Helm und die Begleitung durch einen freundlichen lokalen Guide während der Downhill-Fahrt – zum Abschluss bleibt Zeit für Snacks oder Souvenirs bevor es zurückgeht.


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