Begleite lokale Jäger und ihre schlauen Hunde auf einer echten Trüffeljagd im Motovuner Wald – schlammige Schuhe inklusive – und genieße danach einen 3-Gänge-Brunch mit frischen Trüffeln, hausgemachtem Käse, Malvazija-Wein und viel Lachen am Familientisch.
Das Erste, was mir auffiel, war der Geruch – erdig und intensiv, wie regennasse Blätter gemischt mit etwas Geheimnisvollem. Kaum hatten wir unsere kleinen Rakija-Gläser geleert (ich versuchte, nicht zu husten; Miro grinste mich an), da sprangen Bella und Lila schon um unsere Füße herum, die Schwänze wedelten wild. Unsere Führerin Ivana reichte uns Holunderwasser und erzählte von den Trüffelgeschichten ihrer Familie – ihr Großvater soll einmal eine so große Trüffel gefunden haben wie eine Faust, aber das sei selten, meinte sie. Die Fahrt zum Waldstück war kurz, aber kurvig, überall grüne Hügel und Motovun thronte über uns, als würde es gleich davonfliegen.
Dass ich bei einer Trüffeljagd so viel lachen würde, hatte ich nicht erwartet. Bella stürmte schnüffelnd ins Unterholz, während Lila immer wieder zurückkam, um sich den Kopf kraulen zu lassen. Ivana erklärte, wie die Hunde ausgebildet werden (sie nannte sie „die echten Profis“) und ließ uns selbst nach Spuren suchen – wobei wir nicht wirklich gut darin waren. Als Bella schließlich mit der Pfote auf den Boden tippte und Ivana neben ihr niederkniete, hielt ich den Atem an. Sie grub ein kleines, schlammiges Stück aus, unscheinbar, bis sie es aufschlitzte – und dieser Duft schlug uns erneut entgegen, noch intensiver als zuvor. Verrückt, wie etwas so unscheinbares in der Hand zum Schatz wird.
Zurück im Haus drängten wir uns in eine sonnendurchflutete Küche, wo Ivanas Mutter bereits Teller mit Trüffelkäse und Salami bereitgestellt hatte. Dann kamen die Eier – direkt vor unseren Augen wurden sie zu Rührei verarbeitet, während jemand Malvazija in unsere Gläser einschenkte. Ich versuchte, „hvala“ (Danke) richtig auszusprechen; Li lachte über meinen Akzent, nickte aber anerkennend. Der Schokokuchen zum Schluss war fast zu üppig mit Trüffelhonig – ich denke noch heute an den letzten Bissen, wenn ich dunkle Schokolade rieche.
Es war nichts Aufwendiges oder Gehetztes – einfach Menschen, die an einem entspannten Morgen in Motovun Essen und Geschichten teilen. Die Hunde hatten sich schon unter dem Tisch zusammengerollt, als wir gingen. Ich dachte immer wieder daran, wie still der Wald wirkte, nachdem unser Gespräch langsam verklungen war.
Die gesamte Tour dauert etwa 2–3 Stunden, inklusive Jagd und Brunch.
Nein, es gibt keinen Hoteltransfer; die Gäste fahren mit eigenen Autos oder folgen den Guides zur kurzen Fahrt zum Wald.
Ja, es gibt Begrüßungsrakija, Holunderwasser und Malvazija-Weißwein zum Brunch.
Das Menü setzt auf Eier, Käse, Brot und Salat; Fleisch kann vermieden werden, bitte vorher bei Bedarf Bescheid geben.
Ja, die Tour ist für alle Fitnesslevel geeignet und Familien sind willkommen.
Assistenzhunde sind erlaubt, dürfen aber wegen der Arbeitshunde im Wald eventuell nicht mitgehen; bitte vorher mit den Gastgebern abklären.
Eine Platte mit Aufstrichen, Käse, Salami, Brot und Salat mit schwarzen Trüffeln, Rührei mit frischen Trüffeln, das vor deinen Augen zubereitet wird, sowie Schokokuchen mit Trüffelhonig.
Dein Morgen beginnt mit Begrüßungsrakija und Holunderwasser, bevor du mit zwei ausgebildeten Hunden zu einem etwa einstündigen Spaziergang durch den Motovuner Wald aufbrichst. Danach versammelst du dich in einem Familienhaus zum 3-Gänge-Brunch mit frischen schwarzen Trüffeln – Käseplatte, Rührei frisch zubereitet, Schokokuchen – und genießt dazu lokalen Malvazija-Wein, bevor du dich von deinen Gastgebern verabschiedest.


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