Erkunde Kampots Landschaft mit dem Tuk Tuk und einem lokalen Guide, besuche den Phnom Chhngok Höhlentempel und koste frischen Pfeffer auf einer Biofarm. Halte am Secret Lake inne, bevor du am Kep Krabbenmarkt mit lokalen Gewürzen zubereitete Krabben genießt. Freu dich auf Lachen, spannende Geschichten und unvergessliche Momente bis zum Sonnenuntergang.
Ich gebe zu, ich hätte nicht gedacht, dass ich schon vor 9 Uhr morgens auf einer roten Schotterpiste in Kampot hinter einem Tuk-Tuk-Fahrer namens Samnang sitze. Die Luft roch schon leicht süßlich – nach Zuckerrohr und Rauch. Kaum waren wir aus der Stadt raus, grinste er uns an und fragte: „Habt ihr Lust auf Pfeffer?“ Ich dachte erst an scharfes Essen, aber nein, er meinte den echten Kampot-Pfeffer. Lustig, wie hier ein Wort eine ganz andere Bedeutung hat.
Unser erster Stopp war Phnom Chhngok. Eine alte Steintreppe führt an den Hang eines Kalksteinhügels – drinnen in der Höhle war es kühler als draußen, fast feucht auf der Haut. Samnang zeigte uns Schnitzereien, die ich sonst übersehen hätte, und erzählte von einem Shiva-Tempel, der dort seit dem 7. Jahrhundert verborgen liegt. Jemand zündete Räucherstäbchen an, der Duft mischte sich mit dem erdigen Geruch des feuchten Gesteins. Ich versuchte, „Phnom Chhngok“ richtig auszusprechen – Samnang lachte und schüttelte den Kopf. Ich hab’s wohl komplett verhauen.
Als Nächstes ging’s zur Pfefferfarm (wir entschieden uns für Bo Tree, die kostenlose Führung). Zwischen den Reben zu laufen, macht einem erst bewusst, wie viel Arbeit in jeder einzelnen Pfefferkörner steckt – unser Guide gab mir sogar einen zum Probieren direkt von der Pflanze. Es prickelte auf der Zunge, nicht nur scharf, sondern fast blumig? Wir lernten alles über grünen, schwarzen und roten Pfeffer; ehrlich gesagt hätte ich nie gedacht, dass mich Pfeffer mal so faszinieren würde. Danach fuhren wir am Secret Lake vorbei – Samnang wurde still und erzählte von der Geschichte während der Khmer Rouge-Zeit. Dieses Schweigen geht mir bis heute nicht aus dem Kopf.
Mittagessen gab’s am Kep Krabbenmarkt – frisch gebratene Krabben mit Kampot-Pfeffer direkt am Pier. Die Köche schauten kaum von ihren Woks auf, lächelten aber, als wir uns auf Khmer bedankten. Auch ein paar Affen hingen rum (einer wollte fast meine Wasserflasche klauen). Auf dem Rückweg machten wir noch Halt bei den Salzfeldern – das Licht, das sich auf dem weißen Salz spiegelt, ist am späten Nachmittag fast magisch. Zum Sonnenuntergang waren wir müde und staubig, aber glücklich, so viele Facetten dieses Ortes erlebt zu haben… auch wenn meine Schuhe wohl nie wieder sauber werden.
Der Phnom Chhngok Höhlentempel liegt etwa 8 Kilometer nordöstlich von Kampot.
Das Mittagessen ist nicht inklusive, aber am Kep Krabbenmarkt kannst du frische Krabben mit Kampot-Pfeffer kaufen.
Ja, du kannst zwischen der kostenlosen Führung bei Bo Tree Farm oder der kostenpflichtigen Tour bei La Plantation wählen.
Die Eintrittsgelder für die Hauptstationen wie Phnom Chhngok und die Pfefferfarmen sind inklusive.
Die Tour beinhaltet eine Abholung von deiner Unterkunft in der Kampot-Region.
Die Tour dauert etwa 8 Stunden inklusive aller Stopps und Transfers.
Die Tour ist für die meisten Fitnesslevels geeignet, aber wegen einiger Treppen und Gehstrecken nicht empfohlen für Personen mit Herz-Kreislauf-Problemen.
Dein Guide spricht fließend Englisch; einige Mitarbeiter auf den Farmen sprechen auch Französisch oder Khmer.
Dein Tag startet mit der Abholung vom Hotel in Kampot per Tuk Tuk und einem englischsprachigen lokalen Guide. Inklusive sind die Eintrittsgelder für Phnom Chhngok Höhlentempel und die gewählte Pfefferfarm (Bo Tree kostenlos oder La Plantation gegen Gebühr), Wasserflaschen während der Tour, Zeit zum Erkunden des Kep Krabbenmarkts und der Salzfelder, bevor es zum Sonnenuntergang zurückgeht.


Sichere Bezahlung auf viator.com
Benötigen Sie Hilfe bei der Planung Ihrer nächsten Aktivität?