Entdecke Ginzas verborgene Seiten mit einem lokalen Guide – unbegrenztes A5 Wagyu direkt am Grill, über 20 Sake-Sorten probieren, durch neonbeleuchtete Straßen schlendern und mit einem traditionellen Dessert aus einer alten Konditorei abschließen. Freu dich auf Lachen, neue Geschmackswelten und Momente, die länger nachklingen als jede Speisekarte.
Nein, diese Tour ist wegen des Fokus auf Wagyu-Rindfleisch nicht für Vegetarier oder Veganer geeignet.
Die Sake-Verkostung dauert etwa 30 Minuten, bevor das Abendessen beginnt.
Ja, während des All-you-can-eat A5 Wagyu sind zwei Getränke im Preis enthalten.
Die Tour umfasst unbegrenztes A5 Wagyu (75 Minuten), 30 Minuten Sake-Verkostung, zwei Getränke zum Abendessen, ein kleines Dessert aus einer historischen Konditorei und Fotos.
Kinder unter 6 Jahren können wegen der Kleiderordnung des Restaurants nicht teilnehmen.
Nein, es gibt keinen Hoteltransfer; der Treffpunkt ist in Ginza.
Ja, es können weitere Teilnehmer während der Tour dabei sein.
Glutenfreie Wünsche können nicht berücksichtigt werden; bei anderen Allergien bitte mindestens einen Tag vorher Bescheid geben.
Dein Abend beginnt mit dem Treffen deines zertifizierten lokalen Guides in Ginza, gefolgt von einem unbegrenzten A5 Wagyu Fest, das ein Meisterkoch direkt an deinem Platz am Tresen zubereitet – inklusive zwei Getränken. Danach probierst du 30 Minuten lang über zwanzig verschiedene Sake-Sorten aus Nara. Anschließend schlenderst du durch die nächtlichen Straßen von Ginza und rundest den Abend mit einem traditionellen Dessert aus einer über 100 Jahre alten Konditorei ab – alle Details sind organisiert, damit du jeden Bissen und Schluck genießen kannst.
Am Eingang hätte ich fast kalte Füße bekommen – Ginza wirkt nachts wie eine andere Welt, alles aus Glas und goldenen Spiegelungen. Unser Guide Yuki grinste nur und winkte uns in das Steakhouse, das ich allein niemals gefunden hätte. Zuerst schlug mir der Duft entgegen: dieses tiefe, buttrige Aroma, das nur echtes A5 Wagyu hat. Ich versuchte cool zu bleiben, sah aber wahrscheinlich aus wie ein Kind im Süßwarenladen. Es herrschte eine ruhige Atmosphäre, nur das Zischen vom Grill war zu hören. Yuki erklärte, wie der Koch jede Scheibe bewertet – irgendwas mit Marmorierung, das ich nicht ganz verstanden habe, aber ehrlich gesagt war ich zu sehr damit beschäftigt, das Fleisch anzustarren.
Die Sake-Verkostung hat mir viel mehr Spaß gemacht als erwartet. Über zwanzig Sorten standen bereit – manche süß, andere so scharf, dass mir die Augen vor Freude tränten. Yuki schenkte kleine Tassen ein und erzählte Geschichten über Naras Brautradition, während wir die Aromen errieten. Die Aussprache von „junmai daiginjo“ habe ich definitiv vermasselt – der Koch lachte so sehr, dass er fast seine Zange fallen ließ. Das All-you-can-eat ist echt; sie bringen so lange nach, wie du deinen Teller leer isst. Irgendwann musste ich einfach kurz durchatmen, weil es fast zu reichhaltig war – wie Samt auf der Zunge.
Nach dem Essen schlenderten wir langsam durch Ginza, vorbei an Neonlichtern und unglaublich gut gekleideten Einheimischen, die mich selbst in meinem besten Hemd unterkühlt wirken ließen. Yuki zeigte uns einen kleinen Schrein, versteckt zwischen zwei Designerläden – ohne ihn hätten wir ihn sicher übersehen. Die Luft roch leicht nach Räucherstäbchen und nassem Asphalt.
Die Nacht endete mit einem zarten Gebäck aus einer über 100 Jahre alten Konditorei – süße Bohnenpaste eingehüllt in etwas Weiches, dessen Namen ich nicht kenne, aber an das ich manchmal nachts beim Hunger denke. Falls du dich fragst, ob die Ginza All-you-can-eat Wagyu Tour sich lohnt… sagen wir einfach, ich brauchte am nächsten Tag kein Abendessen mehr.
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