In einem gemütlichen Lokal in Shinjuku genießt du ein 8-Gänge-Wagyu- & Sake-Dinner, begleitet von Einheimischen, die sich auskennen. Probiere seltene Fleischstücke, sippe handgemachten Sake (auch Cocktails) und tausche dich am Tisch aus, während du lernst, was japanisches Wagyu so besonders macht. Intim, herzlich und voller kleiner Überraschungen, die lange im Gedächtnis bleiben.
Fast hätte ich den Eingang verpasst – versteckt zwischen einem Ramen-Laden und einer dieser neonbeleuchteten Spielhallen in Shinjuku. Mein Regenschirm tropfte auf den Boden, als ich reinging (typisch Juni-Regen), aber das störte hier niemanden. Stattdessen lächelte unser Gastgeber nur und reichte mir ein warmes Handtuch, bevor er den ersten Aperitif einschenkte. Dass ich mich sofort so wohlfühlen würde, hatte ich nicht erwartet – vielleicht lag es daran, wie er mit leiser Begeisterung den Unterschied zwischen Wagyu aus Niigata und Kagoshima erklärte, oder einfach am Duft vom gegrillten Fleisch, der schon aus der Küche zog.
Los ging es mit winzigen Appetizern – ehrlich gesagt weiß ich bis heute nicht genau, was einer davon war, aber es schmeckte wie Frühling und Umami zugleich. Danach kam Wagyu-Rinderzunge, dazu ein eigens kreierter Sake-Cocktail, süß und zugleich frisch. Unser Guide (ich glaube, er hieß Tatsuya?) lachte, als ich versuchte, „shabu-shabu“ richtig auszusprechen. Er erzählte, dass jede Region ihre eigene Wagyu-Geschichte hat – manche Kühe bekommen sogar Biermassagen? Ob er das ernst meinte, weiß ich nicht. Das Shabu-Shabu kam dampfend heiß; die dünnen Fleischscheiben nur kurz eintauchen zu lassen, fühlte sich fast meditativ an.
Der Sirloin-Steak, serviert mit einem trüben Nigori-Sake, hatte eine Textur, die schwer zu beschreiben ist, ohne dramatisch zu klingen. „Geschmolzen“ trifft es nicht – eher, als wäre es verschwunden, bevor ich überhaupt kauen konnte. Jemand am Tisch meinte, außerhalb Japans hätte er so etwas nie probiert. Zum Dessert, das mit einem „Überraschungs“-Sake kam, waren wir alle ein bisschen beschwingt – vom Sake und davon, einfach zusammen zu sein und Geschichten mit Leuten auszutauschen, die wir erst vor zwei Stunden kennengelernt hatten.
Wenn du in Shinjuku ein Wagyu- & Sake-Erlebnis suchst, das weniger wie eine formelle Verkostung wirkt und mehr wie ein Willkommensgruß in einer privaten Küche, dann ist das hier genau richtig. Ich verließ den Abend mit einem leichten Duft von Rauch und Sesamöl – nicht ideal fürs Karaoke danach, aber ehrlich gesagt absolut wert.
Das Dinner umfasst 8 oder mehr Gänge mit verschiedenen Wagyu-Schnitten, die auf unterschiedliche Weise zubereitet werden.
Das Wagyu kommt aus verschiedenen Regionen Japans, je nach Verfügbarkeit am Tag deines Erlebnisses.
Ja, ein Gastgeber aus der Region begleitet dich durch die Gerichte und erzählt spannende Geschichten zu Wagyu und Sake.
Vegetarische, vegane und glutenfreie Optionen sind sehr begrenzt; bitte mindestens eine Woche vorher Bescheid geben.
Ja, Babys und kleine Kinder sind willkommen; spezielle Kindersitze sind auf Anfrage verfügbar.
Ja, das Lokal ist rollstuhlgerecht und auf Mobilitätsbedürfnisse eingestellt.
Du probierst verschiedene japanische Craft-Sakes, darunter auch eigens kreierte Cocktails, die perfekt zu den Gerichten passen.
Das Restaurant ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar; genaue Infos erhältst du nach der Buchung.
Dein Abend umfasst ein 8-Gänge-Menü mit verschiedenen Wagyu-Schnitten – Steak, Shabu-Shabu, Tataki – kombiniert mit ausgewählten japanischen Craft-Sakes (inklusive Cocktails). Ein lokaler Guide begleitet dich durch den Abend im Herzen von Shinjuku; Barrierefreiheit kann bei Voranmeldung berücksichtigt werden.
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