Du stehst hinter dem Tresen eines echten Osaka-Ramen-Lokals, wirst von einem lokalen Koch herzlich empfangen. Wähle deinen Lieblingsstil, koche deine Nudeln über Gas und lerne kleine Geheimnisse. Danach setzt ihr euch zusammen und genießt das selbstgemachte Gericht – der Geschmack ist einfach anders, wenn man es selbst gemacht hat.
Die Erfahrung findet meist außerhalb der Geschäftszeiten statt und dauert je nach Gruppengröße etwa 1–2 Stunden.
Kinder ab etwa 7 Jahren können mitmachen; Babys sind wegen des Gasherds leider nicht erlaubt.
Ja, du isst die Ramen, die du im Kurs selbst zubereitet hast, als Mahlzeit.
Du kannst wählen zwischen Hühnerbrühe-Ramen, Meeresfrüchte-Hühnerbrühe (Muschelbrühe), chinesischer Soba (Sojasoße) oder Sea Bream Dashi Salt Ramen.
Nein, alle Utensilien, Schürzen, Handschuhe und Zutaten werden gestellt.
Das Lokal liegt in Osaka, gut erreichbar mit öffentlichen Verkehrsmitteln; die genaue Adresse erhältst du nach der Buchung.
Der private Kurs ist auf maximal 4 Personen begrenzt.
Wenn du ohne Vorankündigung mehr als 15 Minuten zu spät bist, kann deine Reservierung wegen Zeitplanproblemen storniert werden.
Dein Tag umfasst die exklusive Nutzung einer echten Osaka-Ramen-Küche außerhalb der Öffnungszeiten, alle Kochutensilien und Schutzkleidung wie Schürzen und Handschuhe, professionelle Anleitung von einem lokalen Koch – auch wenn dein Japanisch nicht perfekt ist – und zum Abschluss ein Mittagessen mit deiner selbstgemachten Ramen-Schüssel, bevor du wieder in Osakas Straßen eintauchst.
Fast wäre ich einfach dran vorbeigegangen – ein winziges Schild, beschlagene Scheiben und ich schwitzte schon leicht, weil ich mich in Osakas verwinkelten Gassen verlaufen hatte. Als ich endlich die Tür aufstieß, grinste der Koch (er stellte sich als Kenji vor) und reichte mir eine Schürze, als würden wir uns schon ewig kennen. Ein leichter Duft von Sojasoße und etwas Tieferem – vielleicht Huhn? – lag in der Luft. Sofort wurde mir klar: Das hier ist kein auf Hochglanz polierter Touri-Kurs. Die Küche wirkte echt, nicht gestellt. Das mochte ich.
Kenji begann, indem er uns all die Schalen mit Zutaten auf dem Tresen zeigte. Er erklärte jede einzelne, suchte manchmal nach dem englischen Wort oder machte einfach zum Spaß Schlürfgeräusche – was alle zum Lachen brachte. Wir durften unseren Ramen-Stil wählen – ich entschied mich für Sea Bream Dashi Salt Ramen, weil, wann sonst probiere ich das schon mal? Die Brühe hatte er schon Tage vorher vorbereitet („Zu lange für euch!“ scherzte er), aber alles andere machten wir selbst: Nudeln über offenem Gas kochen (mein Ärmel hat’s fast nicht überlebt), Toppings anrichten, sogar die Suppe schöpfen. Das war gleichzeitig ernst und spielerisch.
Am besten fand ich, wie Kenji uns zeigte, wie man die Schüssel „präsentiert“ – er arrangierte mein Ei mit so viel Hingabe, als wäre es ein Kunstwerk. Und plötzlich saßen wir da und aßen unser eigenes Werk. Die Brühe war gleichzeitig salzig und zart – ich denke noch immer an diesen ersten Löffel. Es hat etwas Besonderes, in einem ruhigen Laden vor Öffnung mit ein paar anderen zu sitzen und leise die Stäbchen klappern zu hören. Ob aus Stolz oder Hunger – ich habe jeden Tropfen ausgelöffelt.

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