Du startest früh in Tokio und findest dich bald umgeben von Vulkan-Dampf in Owakudani, schwebst hoch über Wälder mit der Hakone-Seilbahn, gleitest über das blaue Wasser des Ashi-Sees mit Fuji, der manchmal durch Wolken blinzelt, und schlenderst durch die ruhigen Pfade des Dorfes Oshino Hakkai. Frische Bergluft und kleine Überraschungen inklusive.
Die Tour dauert den ganzen Tag mit mehreren Stopps wie Hakone-Schrein, Owakudani, Ashi-See-Bootsfahrt und Oshino Hakkai, bevor es zurück nach Tokio geht.
Ja, die Tour beinhaltet eine Abholung mit einem klimatisierten Privatfahrzeug von zentralen Orten in Tokio.
Owakudani ist ein aktives vulkanisches Tal, bekannt für seine dampfenden Quellen, Schwefelquellen und die einzigartigen schwarzen Eier, die in heißen Quellen gekocht werden.
Bei klarem Wetter sieht man den Mt. Fuji oft von mehreren Punkten wie der Hakone-Seilbahn und der Ashi-See-Bootsfahrt.
Nein, Mahlzeiten sind nicht inbegriffen, aber es gibt Möglichkeiten, an Stopps wie am Ashi-See oder im Dorf Oshino Hakkai Essen zu kaufen.
Der Ablauf ist für alle Fitnesslevels geeignet; Familien mit Kindern und Senioren können problemlos mitmachen.
Die Tour findet ab einer Mindestteilnehmerzahl von 6 Personen statt; die Gruppen bleiben meist klein, sodass persönliche Betreuung möglich ist.
Bequeme Schuhe zum Laufen und wettergerechte Kleidung; je nach Jahreszeit kann es matschig oder kühl sein.
Dein Tag beginnt mit Abholung in Tokio in einem klimatisierten Privatfahrzeug, begleitet von einem englischsprachigen Guide, der dich zu Fotostopps an Highlights wie dem Hakone-Schrein und Owakudani führt; inklusive entspannter Fahrten mit der Hakone-Seilbahn und einer Bootsfahrt auf dem Ashi-See, bevor du müde, aber glücklich zurückkehrst.
„Hast du schon mal Eier gerochen, die keine Eier sind?“ fragte unser Guide Yuki, als wir am Bus in der Nähe von Owakudani ausstiegen. Ich musste lachen, denn ehrlich gesagt hatte ich nie darüber nachgedacht – doch da war er, dieser scharfe Schwefelgeruch, der sich in der kühlen Bergluft um uns legte. Der Boden schien zu atmen, kleine weiße Dampfschwaden zischten zwischen den schwarzen Felsen hervor. Yuki reichte mir eines der berühmten schwarzen Eier (kuro-tamago), und ich zögerte kurz, bevor ich reinbiss. Warme Schale, salziges Eigelb – angeblich verlängert es das Leben um sieben Jahre. Vielleicht brauche ich die ja, nach all den Snacks, die ich später in Oshino Hakkai probiert habe.
Der Tagesausflug von Tokio startete früh, doch wie die Stadt langsam in grüne Hügel überging, fühlte es sich an, als würde man langsam wach werden. Unsere Gruppe war klein – gerade richtig, um im Bus entspannt Geschichten auszutauschen, ohne Gedränge. Die Fahrt mit der Hakone-Seilbahn war viel sanfter als erwartet; man schwebt förmlich über Wälder und Täler, und wenn man Glück hat (wir hatten es), lugt der Fuji schüchtern hinter einer Wolke hervor. Es herrscht so ein merkwürdiges Schweigen, wenn alle ihn entdecken – sogar die Kinder hörten für einen Moment auf zu reden.
Der Hakone-Schrein hat mir besser gefallen, als ich dachte. Das Torii, das halb auf dem Ashi-See zu schweben scheint, wirkte fast unwirklich vor dem Blau des Wassers und den Kiefern. Wir setzten mit einem Boot über den See – nichts Luxuriöses, einfach nur Ruhe, kalter Wind im Gesicht und jemand summte leise hinter mir (ich glaube, eine ältere Dame aus unserer Gruppe). Das Mittagessen war nicht inklusive, aber wir hatten Zeit, in der Nähe des Ufers Nudeln zu holen; ehrlich gesagt hat das heiße Brühe-Schlürfen mit Fuji irgendwo im Hintergrund seinen ganz eigenen Zauber.
Zum Schluss ging es nach Oshino Hakkai – acht Teiche so klar, dass man Kieselsteine unter winzigen Fischen sehen kann. Schulklassen fütterten Koi, alte Herren verkauften gegrillte Mochi an einer Holzbrücke. Yuki zeigte uns, wie sich der „invertierte Fuji“ im Wasser spiegelt, wenn man den richtigen Blickwinkel erwischt (ich hab’s verpasst, aber dafür ein Foto von meinem eigenen Spiegelbild gemacht). Bis dahin waren meine Schuhe matschig und mein Kopf voller neuer Gerüche: Kiefernnadeln, süßlicher Sojasaucenrauch, Schwefel vom Vormittag. Verrückt, was einem nach so einem Tag im Gedächtnis bleibt.
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