Spaziere zwischen uralten Olivenbäumen, koste fünf lokale Bio-Weine direkt aus dem Weinkeller, lerne frische Pasta mit einem Profi zu machen und genieße dein Essen an einem großen Familientisch mit Blick auf die Weinberge. Hier geht es nicht nur um Essen oder Wein – sondern darum, einen Nachmittag lang das echte Leben in der Toskana zu spüren.
Wir waren schon halb den Schotterweg entlang, als mir auffiel, wie still es hier draußen war – nur das Knirschen unserer Schuhe und ab und zu ein Lachen von jemandem hinter uns. Unser Guide Paolo zeigte uns die alten Olivenbäume (einen nannte er „die Großmutter“) und ließ uns wilde Kräuter zwischen den Fingern zerreiben. Die Luft roch nach sonnengewärmtem Gras und etwas leicht Süßlichem – vielleicht Fenchel? Ich bin mir nicht sicher. Meine Freundin versuchte „Fucecchio“ auszusprechen, Paolo grinste, korrigierte sie aber nicht. Das fühlte sich irgendwie herzlich an.
Der Weinkeller war kühler als draußen, fast feucht auf der Haut. Wir probierten fünf verschiedene Bio-Weine aus der Toskana – einer schmeckte gleichzeitig nach Kirschen und schwarzem Pfeffer, damit hatte ich nicht gerechnet. Es gab Brot zum Dippen in das Olivenöl (so grün, dass es fast unwirklich aussah) und Käse, der schneller verschwand, als ich zugeben wollte. Jemand fragte, ob man die Flaschen auch nach Hause schicken kann, und plötzlich kritzelte die halbe Gruppe Adressen auf Zettel. Alles war ganz entspannt – niemand hat uns gedrängt.
Ich dachte, Pasta machen wäre schwieriger. Die Köchin Alessia zeigte uns, wie man Ravioli faltet, damit die Füllung nicht herausquillt – zwei habe ich trotzdem vermasselt, aber sie lachte nur und richtete sie mit den Daumen wieder gerade. Wir aßen alles an einem langen Holztisch unter sanftem Licht, reichten die Teller herum, als würden wir uns schon ewig kennen. Die Fettuccine mit Tomatensoße schmeckten viel frischer als alles, was ich zu Hause je gekocht habe. Vielleicht liegt es an den Tomaten hier – oder daran, dass man in der Toskana einfach anders fühlt. Auf jeden Fall denke ich noch oft an den Blick durchs Fenster, während wir das Dessert genossen (etwas Schokoladiges und herrlich klebrig). Wenn du hingehst, lass dir diesen Teil nicht entgehen.
Der Bauernhof in Fucecchio liegt etwa 45 Minuten mit dem privaten Minibus von Florenz entfernt.
Ja, der Transport mit Minibus und privatem Fahrer kostet 20 € pro Person und wird vor der Rückfahrt per Karte bezahlt.
Du probierst fünf verschiedene Bio-Weine aus der Toskana, die direkt auf dem Bauernhof produziert werden.
Ja, du stellst frische Pasta her – darunter Ravioli und Fettuccine – unter Anleitung einer professionellen Köchin.
Ja, nach dem Kochen setzt ihr euch gemeinsam zum Essen mit euren selbstgemachten Pasta und regionalen Spezialitäten.
Ja, du kannst Flaschen zum Kellerpreis kaufen oder während des Besuchs eine Lieferung direkt vom Weingut organisieren.
Das Menü enthält Käseravioli und Fettuccine mit Tomatensoße; bei speziellen Ernährungswünschen bitte vorher Bescheid geben.
Nein, die Tour wird nicht für Personen mit Mobilitätseinschränkungen oder Krücken empfohlen.
Die Gruppengröße ist auf maximal 20 Teilnehmer begrenzt, um eine persönliche Atmosphäre zu gewährleisten.
Dein Tag startet mit der Abholung per privatem Minibus von Florenz nach Fucecchio, geführten Spaziergängen durch Weinberge und Olivenhaine mit lokalen Experten, einer Verkostung von fünf Bio-Weinen mit Käse und Olivenöl, einem praktischen Pasta-Kochkurs mit Profis sowie einem gemeinsamen Mittag- oder Abendessen im Familienstil, bevor es bequem zurückgeht.


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