Du paddelst entlang der Küste von Golfo Aranci mit kleinem Guide und Gruppe, machst Halt für sardische Snacks oder Wein und steuerst dann zur Insel Figarolo. Beobachte wilde Mufflons und Delfine bei der Fischfarm – manchmal kommen sie ganz nah. Entspannt, ohne Eile, mit Salz auf der Haut und neuen Eindrücken im Kopf.
Am Anfang fühlte ich mich im Kajak ziemlich wackelig – meine Arme flogen überall herum. Unser Guide Marco grinste nur und zeigte mir, wie man das Paddel richtig hält (trotzdem bekam ich noch Wasser ab). Wir starteten an der Spiaggia del Genio, die salzige Brise im Gesicht, und alle in unserer kleinen Gruppe lachten über die ersten unbeholfenen Paddelschläge. Das Wasser war so klar, dass man bis auf den Kiesboden sehen konnte, und irgendwo an Land lag ein zarter Duft von wildem Thymian in der Luft. Sardinien überrascht einen eben immer wieder.
Wir glitten an Baracconi Beach vorbei und legten dann in Cala Moresca eine Pause ein – morgens gab es sardische Gebäckstücke und frisches Obst, später Wein und Käse. Ich probierte eine krümelige Salami, von der Marco schwärmte, sie sei „das Original“ – und ehrlich gesagt denke ich noch oft daran. Ein Moment, in dem alle still wurden und aufs Wasser Richtung Figarolo schauten – das Licht spiegelte sich sanft, und keiner sagte ein Wort. Das fühlte sich richtig gut an. Einfach.
Auf dem Weg zur Insel Figarolo entdeckte Marco ein paar Mufflons auf den Felsen (wild lebende Schafe – davon hatte ich keine Ahnung). Er erzählte, sie seien scheu, aber manchmal neugierig, wenn man ruhig bleibt. Wir umrundeten die Fischfarm, wo Delfine oft vorbeischauen. Und tatsächlich – einer nach dem anderen tauchten sie auf, nicht nah genug zum Berühren, aber nah genug, um ihr Atmen zu hören. Jemand aus unserer Gruppe flüsterte unwillkürlich „wow“. Ich wahrscheinlich auch.
Der Rückweg fühlte sich irgendwie leichter an – vielleicht, weil wir unseren Rhythmus gefunden hatten oder einfach, weil es so ein Nachmittag war. Meine Hände waren salzig und müde, aber das störte mich überhaupt nicht. Sardinien schafft es einfach, dass man sein Handy mal vergisst.
Nein, Delfine sieht man meist, aber garantiert ist es nicht, da sie wild in der Gegend um Golfo Aranci leben.
Bei morgendlichen Touren gibt es Gebäck, Obst, Saft und Wasser; bei Abendtouren sardischen Wein oder Bier mit Käse, Salami, Brot und Wasser.
Die Route führt über mehrere Stopps: Start an der Spiaggia del Genio, vorbei an Baracconi Beach bis Cala Moresca, dann zur Insel Figarolo und zurück.
Ja, vor der Abfahrt gibt es eine Einführung ins Paddeln, und die Guides unterstützen während der gesamten Tour.
Der Guide spricht fließend Italienisch, Deutsch und Englisch.
Ja, in jedem Kajak gibt es trockenen Stauraum und kostenlose Dry Bags für kleinere Gegenstände.
Ja, Schnorchelausrüstung steht während der Tour kostenlos zur Verfügung.
Nein, aus Sicherheitsgründen sind Nichtschwimmer von der Teilnahme ausgeschlossen.
Dein Tag beinhaltet hochwertige Kajaks mit bequemen Sitzen, Paddel und Schwimmwesten; trockenen Stauraum für Handtücher oder Schuhe; kostenlose Dry Bags für Wertsachen; Nutzung der Schnorchelausrüstung; dazu je nach Tourzeit entweder sardisches Gebäck mit frischem Obst oder lokalen Wein mit Käse und Salami – alles begleitet von einem mehrsprachigen lokalen Experten, bevor ihr gemeinsam in der kleinen Gruppe zurückkehrt.


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