Du fährst mit einem kleinen Dinghy entlang der Baunei-Küste Sardiniens, begleitet von einem lokalen Skipper. Stopps zum Schwimmen gibt es an Cala Mariolu und Cala Goloritzè, zum Landgang an Stränden wie Cala Luna für Mittagessen oder Schatten in Strandhöhlen. Salzige Luft, entspannte Gespräche und viel Zeit zum Treiben oder Erkunden – hier geht es mehr um stille Momente als um das Abhaken von Sehenswürdigkeiten.
Dein Tag umfasst Segelservice mit einem erfahrenen lokalen Skipper, der dich mit einem 8-Meter-Dinghy entlang der Baunei-Küste führt. Alle Treibstoffkosten sowie Steuern und Gebühren sind inklusive, sodass du dich ganz aufs Schwimmen an Cala Mariolu und Entspannen an Stränden wie Cala Luna konzentrieren kannst – ohne Stress um die Organisation.
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Nach der ersten Stunde verlor ich das Zeitgefühl – vielleicht lag es an der Sonne oder daran, wie sich das Wasser alle paar Minuten in anderen Farben zeigte. Unser Guide (ich glaube, er hieß Matteo?) zeigte auf eine Höhle, die wie ein Elefantenohr geformt war – tatsächlich sah sie so aus, wenn man genau hinsah. In Cala Mariolu sprangen wir direkt ins Wasser, so klar, dass man die Kiesel am Grund zählen konnte. Der Sand dort ist seltsam weich, aber irgendwie auch körnig – er klebte auf eine fast angenehme Art an der Haut. Ich wollte bei einem Mann, der Obst aus seiner Kühlbox verkaufte, einen Snack bestellen; er grinste, als ich „pesca“ (Pfirsich) mit meinem Akzent völlig verhunzte.
Mittagessen gab es in Cala Luna, im Schatten großer Höhlen direkt am Strand – die kühle Luft auf sonnenverbrannten Schultern denke ich noch oft. Hinter einigen Felsen versteckte sich eine kleine Bar, wo sich die Leute kannten; Einheimische plauderten auf Sardisch, während wir unsere etwas sandigen Sandwiches aßen (unvermeidlich). Später, in Cala Biriala, machten einige einen Abstecher zur Grotta del Fico – nicht Teil der Tour, aber wohl lohnenswert, wenn man Höhlen mag. Ich dagegen trieb lieber lange Zeit in der Nähe des Bootes herum.
Der letzte Badestopp bei Cala Goloritzè wirkte irgendwie ruhiger – vielleicht waren alle müde oder wollten einfach nur den Moment genießen. Das Wasser dort ist so blau, dass es auf Fotos fast unwirklich aussieht (ist es aber nicht). Auf der Rückfahrt nach Arbatax herrschte fast Stille; nur Matteo summte leise zu einem alten italienischen Popsong auf seinem Handy. Manche Touren wirken gehetzt oder künstlich, diese hier nicht – nur weite Meeresstrecken und kleine Überraschungen entlang der Baunei-Küste. Schwer zu beschreiben, wenn man es nicht selbst erlebt.
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