Segle mit einer kleinen Gruppe und lokalem Skipper durch La Maddalenas klarste Gewässer, mit Stopps auf Spargi und Budelli zum Schwimmen und Strandspaziergang. Genieße hausgemachtes Mittagessen an Bord – Bruschetta, sardischer Käse, Pasta – und nippe an Vermentino-Wein, während du zwischen den Inseln dahintreibst. Freu dich auf Lachen, neue Freunde und vielleicht ein kleines Sonnen-Nickerchen, während sich die Farben über dem Meer verändern.
Als Erstes fiel mir auf, dass der Wind hier anders riecht – salzig, aber auch ein bisschen nach wilden Kräutern. Kaum hatten wir den Hafen von Palau verlassen, grinste unser Skipper Andrea und meinte, „die echte Show“ beginnt erst, wenn die Segel oben sind. Er ließ uns beim Einholen der Taue mithelfen (ich hab’s eher vermasselt), und plötzlich glitten wir Richtung Spargi. Unter Segeln herrscht eine Stille, die man sonst kaum kennt – nur das Plätschern des Wassers am Rumpf und das Kichern von zwei Leuten, die versuchen, ein Selfie zu machen, ohne ihr Handy ins Meer fallen zu lassen. Ehrlich gesagt hatte ich nicht erwartet, mich so… abgeschaltet zu fühlen.
Unser erster Halt war Cala Corsara. Andrea zeigte auf einen Felsen, der wie ein Hexenkopf aussieht – jeder sieht darin etwas anderes. Das Wasser war anfangs kalt, wurde dann aber herrlich, und ich sah winzige silberne Fische um meine Zehen flitzen. Nach einer kurzen Pause in der Sonne (vielleicht hab ich auch zehn Minuten gedöst) segelten wir weiter nach Budelli. Der Sand dort ist fast rosa – nicht knallig, sondern so ein zartes Rosé, das nur bei richtigem Licht sichtbar wird. Zum Mittag gab es Bruschetta, lokalen Pecorino und Pasta, die viel besser schmeckte als alles, was ich zu Hause koche. Jemand fragte nach dem Vermentino-Wein, und Andrea erzählte, der stammt vom Weinberg seines Cousins; er war frisch und passte überraschend gut zum Meeresduft.
Unsere letzte Station war die Insel Santa Maria – keine Menschenmassen, nur wir und ein paar Möwen, die unsere Reste im Auge hatten. Wir sprangen nochmal vom Boot ins Wasser; meine Arme tun zwar noch weh, aber auf eine gute Art. Auf der Rückfahrt schenkte uns Andrea kleine Gläser mit Myrtenlikör aus (er nannte es „Medizin“) und erzählte Geschichten aus seiner Kindheit auf den Inseln. Irgendwann fühlte sich alles ganz entspannt an – sonnenverbrannte Gesichter, salzige Haare, keiner griff mehr zum Handy. Ich denke noch oft an den Ausblick zurück, als wir nach Palau segelten, und wünschte mir, wir hätten noch eine Stunde länger draußen bleiben können.
Die Gruppe ist klein – maximal 12 Gäste pro Boot.
Ja, an Bord gibt es Mittagessen mit Vorspeisen wie Bruschetta und Pecorino sowie Pasta.
Die übliche Route führt nach Spargi, Budelli, Santa Maria; je nach Wetter auch Caprera oder Lavezzi.
Wasser ist immer inklusive; zum Mittagessen gibt es sardischen Weißwein (Vermentino), Bier und danach Myrtenlikör.
Ja, es gibt Stopps zum Schwimmen am Strand und direkt vom Boot; Schnorchelausrüstung wird gestellt.
Das Boot bietet schattige Plätze unter einem Sonnensegel und eine Toilette für Gäste.
Ein Beiboot bringt die Gäste bei zwei Stopps an Land.
Bitte bei der Buchung angeben – das Mittagessen kann auf Allergien und Unverträglichkeiten angepasst werden.
Dein Tag umfasst alle Segelpassagen zwischen den Inseln mit Windkraft, drei mal Stopps mit zwei Beiboot-Transfers an Land, Schwimmen direkt vom Boot, Nutzung von Schnorchel-Equipment und Schwimmmatten, hausgemachtes Mittagessen mit sardischen Vorspeisen und Pasta, Wasserflaschen sowie Vermentino-Wein, Bier zum Mittag und Myrtenlikör danach, Frischwasserdusche am Heck, schattige Sitzplätze unter dem Sonnensegel und Toiletten an Bord.


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