Du startest ab San Teodoro mit einer kleinen Gruppe und einem lokalen Skipper, schwimmst in Tavolaras türkisfarbenen Buchten und probierst sardische Spezialitäten direkt an Deck. Schnorchel in den kristallklaren Pools von Molara, genieße lokalen Wein in der Sonne und vielleicht entdeckst du Delfine, die dich auf dem Rückweg begleiten – ein Tag voller stiller Magie.
Die Tour startet um 9:45 Uhr im Hafen von San Teodoro.
Ja, an Bord gibt es ein Mittagessen mit typischen sardischen Gerichten und Getränken.
Ja, die Tour ist kinderfreundlich und eignet sich für Familien und Gruppen bis zu 10 Personen.
Schnorchelausrüstung ist inklusive, ebenso Wasser, Vermentino-Wein, Bier, Kaffee/Tee und Myrtenlikör.
Delfine zu beobachten gehört zum Programm; Sichtungen sind möglich, aber nicht garantiert.
Die Tour dauert etwa 7-8 Stunden und endet gegen 17:30 Uhr.
Nein, der Treffpunkt ist der Hafen von San Teodoro, ein Transfer vom Hotel ist nicht vorgesehen.
Vegetarische und fischfreie Optionen sind möglich; andere spezielle Ernährungswünsche können an Bord nicht immer berücksichtigt werden.
Dein Tag umfasst eine 7-8-stündige Segeltour ab San Teodoro mit Stopps zum Schwimmen und Schnorcheln in den geschützten Buchten von Tavolara und Molara. An Bord gibt es einen Aperitif mit Vermentino-Wein und sardischen Snacks sowie ein frisch zubereitetes Mittagessen mit regionalen Produkten; Getränke wie Bier, Kaffee oder Tee stehen den ganzen Tag bereit. Die Schnorchelausrüstung ist inklusive, damit du die klaren Gewässer in Ruhe erkunden kannst, bevor es am späten Nachmittag zurückgeht.
Ich sag’s gleich: Ich habe die erste Abzweigung zum Hafen in San Teodoro verpasst. Meine Freundin hat sich köstlich über meine „exzellenten Navigationskünste“ amüsiert (ihre Worte). Trotzdem waren wir rechtzeitig vor 9:45 da, um Marco zu treffen – unseren Kapitän für den Tag. Sein Gesicht war von der Sonne gegerbt, so wie man es nur nach Jahren auf See bekommt. Das Boot war nicht super schick, aber ehrlich gesagt, sobald man an Deck steht und die Mischung aus salziger Luft und Espresso riecht (den hat er uns sofort angeboten), ist einem alles andere egal.
Wir segelten los Richtung Tavolara, vorbei an kleinen Buchten, in denen das Wasser fast unwirklich aussah – als hätte jemand den Farbfilter zu stark aufgedreht. Der Wind frischte etwas auf und ich hätte fast meinen Hut verloren (Marco hat ihn mit einer Hand gefangen, ohne mit der Wimper zu zucken). Unser erster Stopp zum Schwimmen war Cala Brandinchi – die Einheimischen nennen sie „Sardiniens Tahiti“, was ich erst für übertrieben hielt, bis ich den Sand sah. So weiß, dass es fast blendet. Das Wasser war erfrischend, aber nicht kalt, und winzige Fische schwammen um meine Knöchel, während ich versuchte, meine Schnorchelmaske zurechtzurücken (nicht gerade elegant). Das Mittagessen war einfach – frisches Brot, Käse mit leicht grasigem Geschmack, Vermentino-Wein – und jeder suchte sich seinen Platz an Deck. Für einen Moment herrschte Stille, alle kauten und schauten einfach nur auf die vorbeiziehende Insel.
Später ankerten wir bei den berühmten Schwimmbecken von Molara. Das Wasser hier ist so klar, dass man jeden Sandwirbel sehen kann. Einige Kinder aus einer anderen Gruppe begannen eine Wasserschlacht, ihr Lachen hallte von den Felsen wider. Nach dem Mittagessen schenkte uns Marco ein kleines Glas Myrtenlikör ein („für die Verdauung“, grinste er) und erzählte Geschichten darüber, wie Tavolara einst ein eigenes kleines Königreich war – angeblich gibt es dort immer noch einen König? Sardinien steckt voller solcher kurioser Fakten, die einem niemand erzählt, bevor man hier ist.
Der letzte Teil war ruhiger – ein gemächliches Segeln entlang Punta Coda Cavallo, während alle nach Delfinen Ausschau hielten. Wir entdeckten tatsächlich zwei Rückenflossen, die eine Weile neben uns her glitten; nicht nah genug für Fotos, aber nah genug, um alle wieder still werden zu lassen. Dass ich am Ende so entspannt sein würde, hätte ich nicht gedacht – normalerweise checke ich ständig mein Handy oder mache mir Sorgen, etwas zu verpassen – aber hier vergisst man all das für eine Weile wirklich.
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