Du fährst mit dem E-Bike entlang der ruhigeren Uferseite des Comer Sees von Menaggio nach Dongo und entdeckst Dörfer, die man mit dem Auto nie sieht. Dein lokaler Guide sorgt für Pausen zum Schwimmen bei warmem Wetter und ein entspanntes Mittagessen in einer Seetrattoria. Kleine Überraschungen wie eine versteckte Kapelle oder der Duft von Espresso machen die Tour unvergesslich.
Die Tour beginnt in Menaggio, einem Ort am Comer See, der gut mit Auto oder öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar ist.
Ja, Helm, Schloss, Licht und das E-Bike selbst sind im Tourpreis enthalten.
Die Route folgt asphaltierten Straßen entlang des Comer Sees zwischen Menaggio und Dongo; die genaue Entfernung ist nicht angegeben, führt aber durch mehrere Dörfer.
Wenn das Wetter mitspielt, gibt es an den Stränden in Dongo, Gravedona oder Domaso die Möglichkeit zum Schwimmen.
Die Tour beinhaltet eine Mittagspause in einem lokalen Restaurant bei Garzeno; die Kosten für das Essen sind separat, sofern nicht anders angegeben.
Die Tour ist für alle Fitnesslevels geeignet, wird aber nicht empfohlen für Personen mit Rückenproblemen oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen; Mindestgröße 155 cm.
Ein einheimischer Guide namens Dante empfängt die Teilnehmer in Menaggio und begleitet die Gruppe während der gesamten Tour.
Du kannst regionale Spezialitäten wie Missoltini (gesalzener Seefisch) oder Risotto mit Barsch in den Restaurants entlang der Strecke probieren.
Dein Tag beinhaltet die Nutzung eines speziell für dich eingerichteten E-Bikes sowie Helm, Schloss und Licht – alles wird dir vor der Abfahrt in Menaggio vom Guide übergeben. Es gibt Zeit zum Schwimmen, wenn das Wetter passt, und eine entspannte Mittagspause in einem der traditionellen Restaurants bei Garzeno, bevor es zurückgeht.
Was mir in Menaggio als Erstes auffiel, war die Ruhe am See im Vergleich zur Hauptstraße – als hätte jemand die Lautstärke der Welt gedämpft. Dante, unser Guide, winkte schon neben den Bikes, als ich ankam (ich war zu früh, aber das schien ihn nicht zu stören). Er verteilte Helme und zeigte mir, wie ich den Sattel meines E-Bikes richtig einstelle – „Komfort ist alles“, sagte er, was Sinn machte, als wir die schmalen Wege direkt am Comer See entlangfuhren. Bellagio lag wie ein schimmerndes Juwel im Morgenlicht auf der anderen Seite des Wassers. Man will gar nicht wegsehen und fast vom Weg abkommen.
Mit den E-Bikes verschwinden die Hügel fast – man gleitet an kleinen Dörfern und Gärten vorbei, wo Einheimische gerade fegen oder sich über den Zaun unterhalten. Irgendwo mischt sich der Duft von feuchtem Stein mit Espresso und der frischen Seeluft. Ich dachte immer wieder daran, dass man diese Ausblicke mit dem Auto nie erleben würde – Dante zeigte auf eine winzige Kapelle, versteckt hinter Zypressen, die ich sonst garantiert übersehen hätte. Manchmal bremste er, damit wir Vögel hören oder einfach die Stille genießen konnten (abgesehen von meinen quietschenden Bremsen – da hätte ich wohl mal nachfragen sollen).
Als wir in Dongo ankamen, fühlte es sich an, als hätten wir einen geheimen Teil des Comer Sees entdeckt – das Wasser wird hier breiter, und die Berge rücken näher zusammen. Einige sprangen direkt ins Wasser (ich habe nur die Füße reingetaucht, es war kälter als gedacht), dann schlenderten wir zu einer familiengeführten Trattoria auf dem Weg nach Garzeno. Missoltini, die salzigen Seefische, waren für mich neu; Dante lachte, als ich versuchte, den Namen richtig auszusprechen. Das Mittagessen war entspannt, als hätte die Zeit für eine Weile keine Rolle gespielt.
Auf dem Rückweg schaute ich immer wieder über die Schulter auf das blaue Wasser und dachte, wie anders alles aus der Nähe wirkt. Lustig – am meisten bleibt mir das Geräusch der Reifen auf dem alten Pflaster im Ohr.
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