Du steigst in Varenna in dein privates Boot und gleitest mit einem lokalen Guide über die ruhigen Wasser des Comer Sees. Entdecke prächtige Villen, schlendere durch die lebhaften Gassen Bellagios, genieße Prosecco an Deck und entdecke versteckte Gärten am Ufer. Hier geht es nicht ums Abhaken von Sehenswürdigkeiten, sondern um die kleinen Momente, die du nie vergisst.
Als wir in Varenna ins Boot stiegen, wusste ich nicht genau, was mich erwartet – ehrlich gesagt freute ich mich vor allem darauf, mal die Füße hochzulegen. Der See war viel ruhiger als gedacht, nur das sanfte Plätschern des Wassers am Bootsrumpf und dieser leichte Duft von feuchtem Stein, den man nur in alten Dörfern riecht. Unser Guide Luca, der hier aufgewachsen ist, winkte einem Angler auf einem kleinen Steg zu und erzählte uns vom „Liebesweg“ – einem schmalen Pfad direkt am Wasser, auf dem sich Paare heimlich küssen. Wir glitten an den Gärten der Villa Cipressi vorbei; eigentlich bin ich kein Pflanzenfan, aber selbst ich konnte sehen, dass diese Terrassen etwas ganz Besonderes sind. Unter den Zypressen war die Luft angenehm kühl.
Danach steuerten wir Bellagio an – alle nennen es die „Perle“, aber für mich wirkte es vor allem lebendig. Kopfsteingepflasterte Straßen, Menschen winkten von Balkonen, und ein Mann spielte Akkordeon am Ufer (kein Scherz). Luca ließ uns für eine Weile an Land, da wir die 4-Stunden-Tour gebucht hatten. Ich verlor mich für zehn Minuten in den engen Gassen, bis ich eine Bäckerei fand, die winzige Zitronengebäcke verkaufte – an die denke ich heute noch gern zurück. Zurück an Bord tauchte plötzlich Prosecco auf (inklusive!) und wir genossen ihn, während wir an den Gärten der Villa Melzi vorbeifuhren. Das Licht auf dem Wasser wurde für einen Moment golden – ich versuchte ein Foto, aber es fing das Gefühl nicht richtig ein.
Die Westseite des Comer Sees wirkte irgendwie anders – dramatischere Felsen und wilde Gärten, die steil zum Ufer hinabfallen. Wir fuhren an der Villa Carlotta vorbei und verlangsamten dann bei der Villa del Balbianello (man kann wohl rein, wenn man Tickets vorher bucht). Die Gärten sahen aus wie aus einem Film – ich glaube, hier wurde tatsächlich einer gedreht? Luca lachte, als ich „Balbianello“ falsch aussprach – ich habe es wohl total verhauen. In der Nähe von Ossuccio zeigte er auf die Comacina-Insel, wo im Sommer Einheimische schwimmen. An diesem Tag traute sich aber niemand ins Wasser; vielleicht beim nächsten Mal.
Die Tour dauert je nach Buchung zwischen 1 und 4 Stunden.
Die Tour beginnt in Varenna am Comer See.
Ja, mit der 4-Stunden-Option kannst du an Land gehen und das Dorf Bellagio erkunden.
Wasser, Softdrinks und Prosecco (für Erwachsene) sind im Preis enthalten.
Ja, ein lokaler Guide begleitet die Tour und erzählt spannende Geschichten und Hintergründe.
Du siehst Villa del Balbianello, die Gärten der Villa Melzi, Villa Carlotta, Bellagio, die Comacina-Insel, den Wasserfall von Nesso und viele weitere Seelandschaften.
Ja, Babys müssen aber auf dem Schoß eines Erwachsenen sitzen; Prosecco wird nur an Erwachsene über 18 ausgeschenkt.
Wer Villen oder Gärten während der Stopps besichtigen möchte, muss Tickets separat kaufen.
Dein Tag beginnt mit dem Einsteigen in Varenna, die gesamte Fahrt wird von einem lokalen Guide begleitet; an Bord gibt es Wasser, Softdrinks für alle und Prosecco für Erwachsene; bei längeren Touren sind Stopps in Bellagio oder bei Villengärten inklusive; nach der Erkundung der Comer See-Ufer kehrst du zum Ausgangspunkt zurück.
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