Auf einer klassischen venezianischen Gondel gleitest du mit einer kleinen Gruppe über den Comer See und hörst per Audioguide Geschichten zu berühmten Villen wie Clooneys Anwesen. Sanfte Wellen, Lachen der Mitreisenden und bunte Dörfer oder prächtige Hotels am Ufer machen die Tour zu einem entspannten Erlebnis voller kleiner Überraschungen – perfekt, um den Comer See mal aus einer anderen Perspektive zu entdecken.
„Ist das wirklich George Clooneys Haus?“ flüsterte jemand, als wir an einer hellgelben Villa vorbeiglitten, die hinter Zypressen versteckt lag. Unser Kapitän grinste nur und nickte – ich schätze, die Frage hört er jeden Tag. Die Sonne schien mild, gerade so, dass das Wasser unter dem Boot in Blau- und Grüntönen schimmerte. Ich roch Sonnencreme und die frische Seeluft, diesen weichen, mineralischen Duft, den man nur an großen Gewässern wahrnimmt. Wir hatten uns alle am Hafen von Como versammelt, die Kopfhörer für den Audioguide lässig um den Hals hängen, der tatsächlich in meiner Sprache funktionierte – ein kleines Wunder – und starteten mit ein paar Fremden, die bis Cernobbio schnell vertrauter wirkten.
Unser lokaler Guide zeigte auf die Villa d’Este – dort soll mal ein Mitglied der Königsfamilie gewohnt haben, aber ehrlich gesagt war ich mehr fasziniert davon, wie das Sonnenlicht von den alten Steinmauern reflektierte. Zwischendurch wurde es still, nur das Motorengeräusch und das Kichern eines Kindes, das Enten bei Torno beobachtete, waren zu hören. Ich versuchte, „Villa Troubetzkoy“ richtig auszusprechen (Li lachte, als ich es auf Mandarin versuchte – wahrscheinlich klang es furchtbar), und dann kamen wir an der Villa Versace vorbei, die selbst vom Wasser aus eindrucksvoll wirkte. Die Tour dauert insgesamt etwa 75 Minuten, doch irgendwie kam sie mir gleichzeitig länger und kürzer vor – vielleicht, weil es so viel zu sehen gab oder weil wir uns nach einer Weile gegenseitig auf Details hinwiesen.
Ich hätte nicht gedacht, dass mich die moderne Skulptur am Ende des Stegs (Life Electric?) so zum Nachdenken bringt, aber in Kombination mit den alten Villen dahinter hielt ich kurz inne. Es gibt kein Mittagessen oder Schnickschnack – einfach eine entspannte Stunde auf dem Comer See mit echten Menschen, spannenden Geschichten im Ohr und einem Kapitän, der jede Kurve hier kennt. Ich denke noch oft an den Blick zurück auf die Stadt Como, als wir zurückfuhren; vom Wasser aus wirkt alles viel sanfter. Wenn du eine gemeinsame Bootstour auf dem Comer See suchst, die locker und doch besonders ist – hier bist du richtig.
Die gesamte Tour dauert 75 Minuten: 60 Minuten auf dem See plus 15 Minuten für das Einsteigen.
Die Tour startet am Via Fratelli Cairoli 21 in der Stadt Como.
Ja, ein Audioguide ist inklusive und in 10 verschiedenen Sprachen verfügbar.
Du fährst an Villa Erba, Villa d’Este, Villa Versace, Villa Troubetzkoy, Villa Clooney und weiteren berühmten Anwesen vorbei.
Kinder unter 3 Jahren sind nicht erlaubt; Babys müssen auf dem Schoß eines Erwachsenen sitzen.
Nein, es gibt keinen Hoteltransfer; du triffst dich direkt am vereinbarten Steg in Como.
Mindestens vier Personen müssen teilnehmen, damit die Tour stattfindet.
Es sind keine versteckten Kosten bekannt; die Preise können je nach Saison oder Verfügbarkeit variieren.
Deine Zeit beinhaltet eine 1-stündige gemeinsame Bootsfahrt im venezianischen Stil über den Comer See mit einem lokalen Kapitän und englischsprachigen Hostessen an Bord. Du erhältst einen Audioguide in deiner Wunschsprache, der dir spannende Geschichten zu jeder Villa und jedem Dorf entlang der Route erzählt. Eine Versicherung ist für alle Gäste inklusive. Treffpunkt ist der zentrale Steg in Como, von wo aus ihr gemeinsam zu dieser malerischen Runde zu den berühmten Sehenswürdigkeiten am See aufbrecht.
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