Erlebe Südislands wilde Gegensätze – von tosenden Wasserfällen am Skógafoss bis zur stillen Bootsfahrt zwischen uralten Eisbergen der Jökulsárlón-Lagune. Schlendere über den schwarzen Sand am Diamond Beach und tausche Geschichten mit deinem lokalen Guide aus. Kalter Wind im Gesicht, warmes Essen in Vík und unvergessliche Momente, die lange nachwirken.
Die Tour ist ein ganztägiger Ausflug ab Reykjavik und dauert etwa 14–15 Stunden inklusive Pausen.
Ja, eine 30-minütige geführte Bootstour zwischen den Eisbergen ist inklusive.
Das Wetter in Island ist unberechenbar; zieh warme Schichten an, dazu Mütze, Handschuhe und Regenkleidung.
Nein, Mahlzeiten sind nicht enthalten; es gibt Pausen zum Mittag- und Abendessen, wo du vor Ort essen kannst.
Ja, es gibt einen Weg hinter den Wasserfall, aber man sollte mit Spritzwasser rechnen.
Ja, die Tour ist für alle Fitnessstufen geeignet; die meisten Spaziergänge sind kurz und freiwillig.
Du siehst den Eyjafjallajökull-Vulkan, den Skógafoss-Wasserfall, machst eine Mittagspause bei Skaftafellsjökull, fährst mit dem Boot auf der Jökulsárlón-Gletscherlagune, spazierst am Diamond Beach, hältst zum Abendessen in Vík und besuchst den Seljalandsfoss-Wasserfall.
Die Tour wird auch bei kaltem Wetter angeboten; im Winter kann es wegen der Tageslichtstunden zu Einschränkungen kommen – am besten vorher Verfügbarkeit prüfen.
Dein Tag beinhaltet bequemen Bus-Transport ab Reykjavik mit einem englischsprachigen lokalen Guide; eine 30-minütige geführte Bootsfahrt zwischen den treibenden Eisbergen der Jökulsárlón-Lagune; komplett klimaneutrale Reise dank Partnerschaft mit Vaxa Technologies; sowie ausreichend Zeit an allen Stopps, darunter Skógafoss, der schwarze Sand am Diamond Beach, Mittagspause bei Skaftafellsjökull (Essen nicht inklusive), Abendessen in Vík, bevor es spät abends zurückgeht.
Ich vergesse nie, wie still es wurde, als wir zum ersten Mal an der Jökulsárlón-Gletscherlagune ankamen. Stundenlang hatten wir die Landschaft beobachtet – Vulkane in der Ferne, dann das tosende Wasser des Skógafoss direkt neben uns (ich wollte ein Foto machen, doch der Sprühnebel hat die Linse nass gemacht). Unsere Guide Sigrún zeigte uns Details, die ich sonst übersehen hätte: Schafe, die am Straßenrand grasten, Moos, das nach dem Regen fast neonartig leuchtete. Es war kälter als gedacht – trotz meiner vielen Schichten – und in der Luft lag dieser scharfe Geruch von nassem Stein und Eis.
Die Bootsfahrt auf der Lagune fühlte sich fast unwirklich an. Der Motor summte leise, während wir zwischen riesigen blau-weißen Eisbergen schwebten – manche so klar, dass man eingeschlossene Luftblasen sehen konnte. Zwischendurch reichte mir Sigrún ein Stück Gletschereis zum Anfassen; es war schwerer als erwartet und schmolz schnell in meiner Handfläche. Sie erzählte, wie der Breiðamerkurjökull-Gletscher die Lagune speist und dass manchmal Robben auftauchen (an diesem Tag leider keine, aber ich hielt die Augen offen). Es herrschte eine eigenartige Stille, nur unterbrochen vom Knacken des sich bewegenden Eises – irgendwie unheimlich, aber auch friedlich.
Danach liefen wir am Diamond Beach entlang. Schwarzer Vulkan-Sand, übersät mit Eisstücken – manche winzig, andere groß genug zum Draufsitzen, wenn man die Kälte aushält (ich hab’s für ein Foto ausprobiert und sofort bereut). Der Farbkontrast ist schwer zu beschreiben, ohne kitschig zu klingen, aber ehrlich gesagt bleibt das Bild im Kopf hängen. Zum Mittagessen hatten wir zuvor eine Pause nahe Skaftafellsjökull gemacht, später zum Abendessen in Vík – einem kleinen Ort, in dem sich scheinbar jeder kennt. Ich bestellte Lamm und erinnere mich noch, wie wohlig warm es drinnen war, im Gegensatz zur Kälte draußen.
Auf der Rückfahrt machten wir einen letzten Halt am Seljalandsfoss-Wasserfall. Man kann tatsächlich hinter den Wasserfall laufen, wenn man keine Angst vor nassen Klamotten hat (meine Schuhe trockneten danach jedenfalls nicht mehr richtig). Gegen Ende war ich müde und halb eingeschlafen im Bus, doch jedes Mal, wenn ich aus dem Fenster schaute, gab es Neues zu entdecken – Wolken, die sich über Lavafelder schoben oder Sonnenstrahlen, die auf Flüsse fielen. Ob man bei einem Tagesausflug ab Reykjavik wirklich ganz Südisland erfassen kann? Fast.
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