Du gehst hinter Wasserfälle bei Reykjavik, spazierst über schwarze Strände bei Vík, beobachtest uraltes Eis in der Lagune Jökulsárlón und betrittst eine natürliche Eishöhle mit einem lokalen Guide. Das wilde Wetter und das wechselnde Licht machen jeden Moment intensiv – hier geht es nicht nur ums Anschauen, sondern darum, Island wirklich zu spüren.
Die Tour dauert 2 Tage und beinhaltet eine Übernachtung.
Ja, die Abholung und Rückfahrt vom Hotel in Reykjavik sind inklusive.
Am ersten Tag besuchst du die Wasserfälle Seljalandsfoss und Skógafoss.
Ja, du betrittst eine natürliche Eishöhle im Vatnajökull (oder Katla, je nach Bedingungen).
Das Frühstück ist nach der ersten Nacht in der Unterkunft inklusive.
Zieh warme Outdoor-Kleidung an, wasserdichte Schichten, Handschuhe, Mütze und feste Wanderschuhe.
Alleinreisende werden in Zweibettzimmern untergebracht, es sei denn, sie buchen ein Upgrade für ein Einzelzimmer.
Nein – Nordlichter sind zwischen August und Mai möglich, aber nicht garantiert oder geführt.
Deine Reise beinhaltet die Abholung und Rückfahrt vom Hotel in Reykjavik, Eintritt zu allen wichtigen Highlights entlang der Südküste wie Seljalandsfoss und Skógafoss, Reynisfjara Strand bei Vík, das Naturschutzgebiet Skaftafell und die Gletscherlagune Jökulsárlón. Du übernachtest in einem Zweibettzimmer mit eigenem Bad (Frühstück inklusive), reist im Minibus mit kostenlosem WLAN und nimmst an einer geführten Eishöhlen-Tour teil – alle Details sind organisiert, damit du dich ganz aufs Erlebnis konzentrieren kannst.
Wir starteten vor Sonnenaufgang in Reykjavik, die Fenster beschlagen von unserem Atem und den dicken Winterklamotten. Unsere Reiseleiterin Sigrún hatte diesen trockenen Humor – sie zeigte auf Vulkane, deren Namen ich nie richtig aussprechen konnte (Eyjafjallajökull? Nach drei Versuchen gab ich auf). Erster Halt war der Seljalandsfoss. Ein Pfad führt hinter den Wasserfall, rutschig von Nebel und Schlamm. Ich duckte mich darunter, das Wasser rauschte laut in meinen Ohren, die Jacke war an den Ärmeln nass. Es ist kälter, als man denkt – wie in einem offenen Kühlschrank zu stehen. Meine Handschuhe rochen noch Stunden später nach feuchter Wolle.
Die Fahrt entlang der Südküste wirkt fast hypnotisch – Felder mit moosbedecktem Lavafels, dann plötzlich schwarze Sandstrände bei Vík. Reynisfjara tobte an dem Tag; die Wellen schlugen so heftig an Land, dass Sigrún uns immer wieder warnte, nicht zu nah ans Wasser zu gehen („Das Meer hier spielt nicht mit“, sagte sie). In Vík machten wir eine Kaffeepause, die Hände um die Tassen gewickelt, um wieder aufzutauen. Weiter ging’s nach Skaftafell – eisiger Wind biss in die Wangen, während wir winzige Wanderer-Pünktchen zum Svartifoss hochklettern sahen. Die Straße nach Osten schien endlos, aber nie langweilig; an jeder Kurve zeigte sich ein weiterer Gletscherzunge, Wasserfall oder eine Schafherde, die unseren Minibus neugierig anstarrte.
Der nächste Morgen gehörte ganz der Gletscherlagune Jökulsárlón. Ich hatte nicht erwartet, dass die Eisberge so blau sind – fast unwirklich vor dem schwarzen Sand am Diamond Beach. Wir knirschten über Kiesel und klare Eisstücke, die wie seltsame Skulpturen geformt waren. Der Höhepunkt war der Gang in eine Eishöhle im Vatnajökull (ich weiß immer noch nicht, wie man das richtig ausspricht). Das Licht darin war tiefblau – nicht dieses Instagram-Blau, sondern etwas schweres und stilles. Unsere Führerin erzählte, wie sich diese Höhlen jedes Jahr verändern; hier bleibt nichts lange gleich.
Auf der Rückfahrt nach Reykjavik begann es seitlich zu schneien, was die Landschaft noch surrealer wirken ließ. Jemand entdeckte einen schwachen grünen Schimmer am Himmel – vielleicht Nordlichter, vielleicht Wunschdenken nach zwei langen Tagen an Islands Südküste. Wie auch immer, ich denke immer noch an die kalte Luft in meinen Lungen und wie winzig man sich fühlt, wenn man unter diesem riesigen Himmel steht.
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