Du schnorchelst im kristallklaren Wasser von Silfra zwischen Kontinenten, beobachtest Geysire im Haukadalur-Tal, stehst nah genug an Gullfoss, um den Sprühnebel zu spüren, und umrundest den roten Kraterrand von Kerid – inklusive Abholung in Reykjavik und einem lokalen Guide, der jeden Trick kennt, um dich wieder aufzuwärmen.
„Keine Sorge, du gewöhnst dich schnell an den Trockentauchanzug – einfach wie eine Robbe reinwuseln“, grinste unsere Guide Ása, während sie mir den Anzug am Silfra reichte. So viele Schichten anzuziehen, nur um nass zu werden, war neu für mich, aber der isländische Wind machte das Ganze stimmig. Die Luft roch scharf, fast metallisch, und ich konnte kaum aufhören, das Wasser anzustarren – dieses unfassbare Blau. Wir waren nur fünf in der Gruppe, alle etwas unbeholfen, bis Ása einen Witz über Isländer erzählte, die mit wasserdichter Haut geboren werden. Das lockerte die Stimmung.
Der erste Wow-Moment war die unglaubliche Klarheit unter Wasser. Kein Übertreibung – man sieht Felsen bis zu zwanzig Meter entfernt, als würde man in Glas zwischen zwei Kontinenten schweben. Ich versuchte, beide Seiten des Spalts zu berühren, aber sie sind weiter auseinander, als man denkt. Nach einer Minute wurden meine Lippen taub, aber ehrlich? Für diese Farben hat sich das gelohnt. Als wir wieder rauskamen, reichte mir jemand heiße Schokolade und Kekse (die mit Schokostückchen, die langsam an meinen Händen schmolzen). Aus der Ferne hallten Stimmen über die Lavafelder, während ich mich aufwärmte.
Nach Silfra stiegen wir in den Minibus, und Ása fuhr uns durch Thingvellirs moosbedeckte Risse weiter zum Geysir-Gebiet. Der Boden zischte und dampfte; alle paar Minuten schoss Strokkur kochendes Wasser in die Luft, was uns zum Aufschrecken oder Lachen brachte. Weiter ging’s zu Gullfoss – lauter, als ich erwartet hatte – der Sprühnebel traf mich sogar vom Weg oberhalb. Letzte Station war der Kerid-Krater, roter Boden um einen stillen, blauen See. Meine Socken waren inzwischen feucht, aber das störte niemanden; wir hatten alle gemeinsam etwas Kaltes und Besonderes erlebt. Reykjavík schien weit weg – bis es plötzlich wieder ganz nah war.
Die Ganztagestour dauert etwa 9 Stunden, inklusive Abholung und Rückfahrt ab Reykjavik.
Ja, die Abholung erfolgt an ausgewählten Haltestellen im Stadtzentrum von Reykjavik.
Nein, Vorerfahrung ist nicht nötig, aber du solltest schwimmen können und aus Sicherheitsgründen Englisch sprechen.
Warme Basisschichten (am besten Wolle oder Fleece), warme Socken, ein kleines Handtuch und Wechselkleidung für danach.
Die Gruppen sind klein, maximal 6 Teilnehmer pro Guide für mehr Sicherheit und Komfort.
Ja, dein Guide macht während des Schnorchelns kostenlose Unterwasserfotos für dich.
Das Mindestalter liegt bei 12 Jahren; Teilnehmer unter 18 müssen von einem Erwachsenen begleitet werden, der ebenfalls gebucht ist.
Ein komplettes Mittagessen ist nicht inklusive, aber nach dem Schnorcheln gibt’s heiße Schokolade und Kekse; Snacks kannst du selbst mitbringen oder unterwegs kaufen.
Dein Tag umfasst Abholung und Rückfahrt im Stadtzentrum Reykjaviks, eine komfortable Minibusfahrt mit WLAN, komplette Schnorchelausrüstung (Trockentauchanzug, Thermounterwäsche, Schnorchelset), einen professionellen zertifizierten Guide für das Silfra-Schwimmen und die Golden Circle Tour (Thingvellir, Geysir, Gullfoss, Kerid), dazu heiße Schokolade und Kekse nach dem Schnorcheln sowie kostenlose Unterwasserfotos vom Guide – bevor es gemeinsam zurück in die Stadt geht.


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