Du wanderst durch vulkanische Krater nahe Reykjavik, spürst den Sprühnebel am Gullfoss, entspannst im ältesten Geothermalbad Islands in der Secret Lagoon und jagst abends die Nordlichter bei hausgemachter heißer Schokolade – alles mit einem lokalen Guide, der jede Station persönlich macht.
Der ganze Tag umfasst die Golden Circle Stationen am Vormittag plus die Nordlichterjagd am Abend; du bist den Großteil des Tages unterwegs mit einer Pause in Reykjavik dazwischen.
Ja, die Abholung erfolgt an festgelegten Stellen in Reykjavik für beide Tourabschnitte.
Du kannst deinen eigenen Badeanzug und Handtuch mitbringen oder sie vor Ort gegen Gebühr ausleihen.
Ja, die Tickets für den Kerið-Krater und die Secret Lagoon sind im Preis enthalten.
Eine Sichtung kann nicht garantiert werden, da sie vom Wetter und der Sonnenaktivität abhängt; die Guides geben ihr Bestes, um klare Sicht zu finden.
Zwischen dem Golden Circle/Secret Lagoon-Teil und der Nordlichterjagd hast du ein paar Stunden Pause in Reykjavik.
Zieh dich warm in Schichten an; wasserdichte Schuhe sind besonders bei Wasserfällen oder matschigen Wegen hilfreich.
Nein, Mittagessen ist nicht enthalten; du hast Zeit, in Reykjavik etwas zu essen, bevor es weitergeht.
Dein Tag startet mit Abholung in Reykjavik, inklusive Eintritt für Kerið-Krater und Secret Lagoon (keine Extra-Kosten), WLAN im Bus für die Geysir-Videos, plus zwei geführte Bustouren – die klassische Golden Circle Route am Tag und abends eine Fahrt hinaus ins Dunkel auf Nordlichterjagd mit hausgemachter heißer Schokolade.
Das Erste, woran ich mich erinnere, ist der Schwefelgeruch – wie hartgekochte Eier, nur intensiver –, der vom Boden beim Geysir aufstieg. Unser Guide Jón grinste, als ich die Nase rümpfte. „So weißt du, dass es echt ist“, sagte er. Wir waren früh von Reykjavik losgefahren, noch halb verschlafen im Bus, doch als Strokkur das kochende Wasser in die Luft schoss (was mich jedes Mal überraschte), war ich hellwach. Die Golden Circle Tour steckt wirklich voller Highlights: der Kerið-Krater mit seinen rostrot schimmernden Hängen (ich rutschte kurz auf dem Weg aus – nichts Dramatisches, nur ein schlammiger Schuh), der tosende Gullfoss, dessen Grollen man im Brustkorb spürt, und Thingvellir, wo Jón uns vom ersten isländischen Parlament erzählte, während der Wind an seinem Schal zerrte.
Dass ich die Secret Lagoon so lieben würde, hatte ich nicht erwartet. Sie ist nicht schick – nur dampfende alte Steine und Einheimische, die auf Isländisch plaudern, während wir wie müde Robben durchs Wasser gleiten. Meine Haut fühlte sich danach ganz anders an, leicht prickelnd und weich. Zurück in Reykjavik hatten wir ein paar Stunden Pause, bevor es zur Nordlichter-Tour ging. Ehrlich gesagt war ich müde und wollte fast absagen (mach das nicht). Doch draußen, fernab der Stadtlichter, eingepackt und mit heißer Schokolade, die irgendwie süßer schmeckte – vielleicht wegen der Kälte –, warteten wir geduldig auf das Spektakel.
Als die Aurora schließlich erschien – erst nur ein schwaches grünes Flimmern –, wurde es plötzlich ganz still um uns. Es war kein gigantisches Lichtspiel wie auf Postkarten, sondern viel zarter, fast privat. Jón zeigte uns Formen am Himmel, jemand versuchte Fotos zu machen, doch meistens schauten wir einfach nur staunend nach oben. Ich denke noch oft an dieses Schweigen – wie alle zusammen standen, ohne ein Wort, nur gebannt nach oben blickten.
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