Du wanderst durch das wilde Þingvellir-Tal, siehst Strokkur direkt vor dir ausbrechen, stehst so nah am Gullfoss, dass du den Sprühnebel spürst, und entspannst in der warmen Secret Lagoon, bevor es zurück nach Reykjavik geht – erschöpft, aber glücklich.
Ich hätte nie gedacht, dass mich Steine so faszinieren könnten. Doch als ich durch Þingvellir ging, der Wind mir unter den Schal kroch und unsere Reiseleiterin Sigrún zeigte, wo sich tatsächlich zwei Kontinente treffen – da fühlt man sich ganz klein. Der Boden ist aufgerissen und wild, schwarzer Fels neben Schneeflecken. Sie erzählte von alten Versammlungen, die hier seit Jahrhunderten stattfanden. Ich versuchte mir das Stimmengewirr vorzustellen, das von den Felsen widerhallt. Doch alles, was ich hörte, war das Knirschen von Kies unter unseren Schuhen und ein Rabe, der irgendwo über uns kreiste.
Danach fuhren wir zum Geysir-Gebiet. Strokkur zeigte sein Spektakel – alle paar Minuten ein plötzlicher Ausbruch, kochendes Wasser schoss in die Luft. Der Geruch erinnerte an gekochte Eier (nicht gerade mein Favorit), aber die Atmosphäre war lebendig, überall stieg Dampf auf. Kleine Pfade führten zwischen blubbernden Becken hindurch; fast wäre ich ausgerutscht, doch ich fing mich gerade noch, was Li aus Singapur zum Lachen brachte. Später verglichen wir Fotos – ihres erwischte den Moment vor dem Ausbruch, meines zeigte nur Dampf.
Am Gullfoss angekommen, war es lauter als erwartet. Man kommt nah genug ran, um den Sprühnebel auf der Haut zu spüren, selbst wenn man versucht, ihm auszuweichen. Für einen Moment lugte die Sonne hervor und ein zarter Regenbogen spannte sich über die Schlucht – ehrlich gesagt denke ich manchmal noch daran, wenn ich im Stau stehe. Wir standen einfach eine Weile schweigend da.
Der letzte Halt war die Secret Lagoon in Flúðir. Kein schickes, überfülltes Bad, sondern ein alter Pool mit warmem Wasser, wo Einheimische leise auf Isländisch plauderten. Nach dem kalten Tag draußen fühlte sich das Wasser seidig an, und am Beckenrand zischten kleine Geysire vor sich hin. Meine Haut roch danach leicht mineralisch (aber angenehm). Müde und warm fuhren wir zurück nach Reykjavik, mit WLAN an Bord, doch keiner sprach mehr viel.
Die Tour dauert etwa 9,5 Stunden inklusive aller Stopps.
Ja, die Eintrittskarten für die Secret Lagoon sind im Preis inklusive.
Ja, der Transport ist komfortabel und bietet kostenloses WLAN während der gesamten Tour.
Ja, ein zertifizierter englischsprachiger Guide begleitet die Tour, zusätzlich gibt es eine App mit Audioguide in mehreren Sprachen.
Ja, Babys sind willkommen; Kinderwagen sind erlaubt und es gibt spezielle Babysitze.
Du besuchst den Þingvellir Park, das Geysir-Gebiet, den Gullfoss Wasserfall und zum Abschluss die Secret Lagoon.
Nein, Mittagessen ist nicht enthalten, aber es gibt unterwegs Möglichkeiten, Essen zu kaufen.
Ja, die Tour ist für alle Fitnesslevels geeignet und beinhaltet leichte Spaziergänge an den Sehenswürdigkeiten.
Dein Tag startet mit Abholung in Reykjavik im bequemen Bus mit kostenlosem WLAN, geführte Besuche im Þingvellir Nationalpark, im Geysir-Gebiet und am Gullfoss Wasserfall sowie Eintritt zur entspannenden Secret Lagoon, Islands ältestem Naturbad, bevor es abends zurückgeht.


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