Du bist in einer kleinen Gruppe unterwegs bei einem frühen Marktbesuch in Bali mit einem lokalen Guide, der jeden beim Namen kennt. Such dir frische Zutaten aus, bevor es in eine offene Küche geht, wo du klassische balinesische Gerichte mit traditionellen Werkzeugen zubereitest – danach genießt ihr gemeinsam euer Mittagessen unter den Bäumen. Freu dich auf viel Spaß, neue Aromen und unvergessliche Momente.
Der Kurs beginnt mit dem Marktbesuch zwischen 7:30 und 8:00 Uhr nach der Hotelabholung.
Ja, die Abholung und Rückfahrt zum Hotel sind im Preis enthalten.
Die Gruppen sind klein, meist zwischen 4 und 12 Personen pro Kurs.
Ja, zu Beginn geht es auf einen lokalen Markt, um frische Zutaten einzukaufen.
Babys sind willkommen, wenn sie auf dem Schoß eines Erwachsenen sitzen oder im Kinderwagen dabei sind; auch Kinder sind erlaubt.
Du bereitest fünf Hauptgerichte und ein Dessert als Teil des Mittagessens zu.
Ja, du isst alle Gerichte, die du selbst gekocht hast, direkt im Anschluss.
Die gesamte Erfahrung dauert etwa sechs Stunden von der Abholung bis zur Rückkehr.
Dein Tag beinhaltet die Hin- und Rückfahrt vom Hotel in Bali, alle frischen Zutaten vom geführten Marktbesuch, die Nutzung traditioneller Kochutensilien in einer offenen Küche mit zertifizierten Lehrern, die dich bei der Zubereitung von fünf Gerichten plus Dessert anleiten. Außerdem bekommst du Wasserflaschen, Snacks bei Ankunft, ein Teilnahmezertifikat – und das Beste: ein entspanntes gemeinsames Mittagessen mit allem, was ihr zusammen gekocht habt, bevor es zurückgeht.
Ganz ehrlich – ich dachte, ich komme mit dem frühen Start klar, doch als unser Fahrer kurz nach 7:30 Uhr vorfuhr, war ich noch halb verschlafen und klammerte mich an meinen Kaffee wie an einen Rettungsanker. Doch als wir auf dem Markt in Ubud ankamen, wurde mir klar: Das hier ist kein Touristenprogramm. Die Luft roch nach Nelkenzigaretten und Chili, Frauen feilschten um Haufen von Kurkuma-Wurzeln, und unser Guide Wayan reichte mir eine kleine grüne Zitrusfrucht zum Probieren (sauer genug, um jeden wachzurütteln). Er lachte, als ich versuchte „jeruk limo“ auszusprechen – ich hab’s wohl total verhauen.
Wir schlenderten gefühlt ewig durch die Stände, suchten Zitronengras und schrumpelige Schalotten aus, während Wayan erzählte, wie balinesische Familien jeden Morgen einkaufen. Es war laut, aber irgendwie gemütlich – hier kennt wirklich jeder jeden. Danach fuhren wir zu ihrer offenen Küche, umgeben von Bananenbäumen. Die Küche selbst ist schön, aber schlicht: Holzbänke, Steinmörser auf dem Tisch, irgendwo gackerten Hühner. Wir wuschen uns die Hände (zweimal) bevor es losging – das scheint hier Pflicht zu sein.
Das Kochen war viel praktischer, als ich erwartet hatte. Wir schnitten Gewürze auf dicken Holzbrettchen, mahlten Pasten bis die Arme brannten (Wayan meinte, meine Technik sei „begeistert“), und lernten, wie man süß und scharf in der Basis-Sauce genep ausbalanciert. Irgendwas hat das Zerstampfen von Knoblauch mit einem Steinmörser, das einen richtig mit dem Ort verbindet – oder vielleicht war es einfach der Duft von gerösteter Kokosnuss in der Luft. Zum Mittagessen gab’s all die Gerichte, die wir selbst zubereitet hatten: satay lilit, lawar-Salat, Hähnchencurry… Ich hab wohl zu viel gegessen, aber niemand hat’s bemängelt.
Danach saßen wir zusammen, tranken süßen Ingwertee und tauschten Geschichten mit den anderen Reisenden aus, während der Regen leise aufs Dach trommelte. Es fühlte sich an, als würde man für ein paar Stunden in ein Familiengeheimnis eingeweiht. Ehrlich gesagt denke ich immer noch an den ersten Bissen frisch gegrillten Satays – rauchig, würzig, ganz anders als zuhause. Wenn du einen echten balinesischen Kochkurs suchst, der authentisch ist und bei dem die Abholung stressfrei klappt, dann ist das hier genau richtig.
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