Du überquerst von Tiflis aus die Grenze ins nördliche Armenien für eine Tagestour voller mittelalterlicher Klöster, Geschichten zu Khachkars und Legenden, Spaziergänge durch Alaverdís Bergbaustadt und ein echtes armenisches Mittagessen bei einer einheimischen Familie – plus ein kurzer Stopp am alten MIG-Jet. Ehrlich, herzlich und unvergesslich.
Ich wusste ehrlich gesagt nicht, was mich erwartet, als wir von Tiflis ins nördliche Armenien fuhren – vielleicht alte Kirchen und ein paar Hügel? Doch die Grenze fühlte sich wie ein echter Wechsel an. Unser Guide Arman hatte diese ruhige Art, auf Details hinzuweisen, die mir sonst entgangen wären: die verblassten sowjetischen Wandmalereien an den Straßenhäusern, der frischere Duft in der Bergluft. Unser erster Halt war das Kloster Akhtala. Es war still, bis auf ein paar ältere Frauen, die drinnen Kerzen anzündeten. Die Fresken schimmerten im Morgenlicht fast blau – schwer zu beschreiben, ich konnte kaum wegsehen. Arman erzählte die Legende von der zerbrochenen Altarwand; er zuckte mit den Schultern und meinte, niemand wisse wirklich, ob sie stimmt. Das brachte mich zum Schmunzeln.
Das Kloster Sanahin liegt höher oben – die Fahrt dorthin war holprig, aber die Aussicht über die Debed-Schlucht war jede Minute wert (ich denke noch oft daran). Ein kalter Wind brachte meine Augen zum Tränen, als wir durch moosbedeckte Steinbögen gingen. Arman erklärte uns die Khachkars – diese kunstvoll geschnitzten Kreuzsteine, die typisch für Armenien sind – und zeigte auf Amenaprkich, was wohl „Aller Heiland“ bedeutet. Ich versuchte es nachzusprechen und habe es wahrscheinlich total verhauen; er lachte und meinte, mein Akzent klänge georgisch. Ob das gut oder schlecht ist, weiß ich nicht.
Das Mittagessen war ehrlich gesagt mein Highlight auf dieser Tagestour ins nördliche Armenien. Wir saßen mit einer einheimischen Familie am Küchentisch – Kartoffeln mit Kräutern, salziger Käse, Brot noch warm aus dem Ofen. Die Großmutter schenkte uns selbstgemachten Wodka ein (ich nahm einen Schluck und musste husten; sie zwinkerte mir zu). Ihre Katze schlängelte sich immer wieder zwischen unseren Beinen unter dem Tisch hindurch. Danach fuhren wir am Mikoyan-Brüder-Museum vorbei – ein MIG-Kampfjet stand direkt davor und wirkte irgendwie fehl am Platz zwischen all den sowjetischen Statuen. Wir blieben einen Moment stehen und schauten den spielenden Kindern zu, bevor es zurück nach Tiflis ging.
Die Tour ist als ganztägiger Ausflug von Tiflis ins nördliche Armenien und zurück geplant.
Ja, während der Tour gibt es ein hausgemachtes Mittagessen bei einer armenischen Familie.
Das Kloster Sanahin, das zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört, steht auf dem Programm.
Der Ausflug beinhaltet einen privaten Transfer in einem komfortablen Auto mit englischsprachigem Fahrer-Guide.
Ein Visum bei Ankunft ist nur für private Touren möglich, nicht für Gruppenreisen.
Du schlenderst durch die Bergbaustadt Alaverdi und machst Halt am Mikoyan-Brüder-Museum mit sowjetischen Skulpturen und einem MIG-Flugzeug.
Ja, auf Wunsch sind spezielle Babysitze verfügbar.
Dein Tag startet mit privater Abholung vom Hotel in Tiflis, inklusive aller wichtigen Highlights im nördlichen Armenien wie den Klöstern Akhtala und Sanahin (Eintritt inklusive), Zeit in der Bergbaustadt Alaverdi, Fotostopps bei sowjetischen Sehenswürdigkeiten wie dem Mikoyan-Brüder-Museum – und das Beste: ein traditionelles, hausgemachtes Mittagessen bei einer armenischen Familie, bevor du bequem nach Georgien zurückkehrst.


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