Erkunde Champagnes berühmte Weinberge per E-Bike ab Reims, begleitet von Einheimischen mit spannenden Geschichten. Besuch das Dorf Hautvillers und die Kirche von Dom Pérignon. Genieße eine Kellerführung mit Verkostungen und ein entspanntes französisches Mittagessen – mit viel Lachen, Landluft und gemeinsam erhobenen Gläsern.
„Du gewöhnst dich schnell an das Gewicht“, grinste unser Guide Pierre, während ich draußen in Reims auf mein E-Bike stieg und noch etwas wackelig war. Er hatte Recht, aber die ersten Minuten fühlte ich mich wie eine Ente auf Rollschuhen. Die Luft war noch frisch und feucht, genau dieser typische Duft, den man nur an französischen Landmorgen riecht – irgendwo brannte Holz im Kamin. Wir fuhren los, vorbei an der Avenue de Champagne (Pierre zeigte auf ein Haus, in dem seine Tante früher gearbeitet hatte), dann hinaus in die sanft hügeligen, grünen Reihen, die sich endlos erstreckten, eingefasst von Steinmauern und winzigen Schildern, die ich kaum aussprechen konnte. Ich versuchte es trotzdem – Li lachte, als ich „Bouzy“ total verhunzte.
Die Fahrt nach Hautvillers war dank des elektrischen Schubs nicht schwer, auch wenn meine Beine die kleinen Hügel zwischen den Premier Cru-Dörfern spürten. Es gibt diesen Moment, wenn man einen Hügel überquert und plötzlich breiten sich die Weinberge wie ein grünes Flickenteppich unter einem Himmel aus, der sich nicht entscheiden kann, ob er blau oder silbern sein will. Hautvillers selbst wirkte ruhig, fast schüchtern. Wir schlichen in die Kirche, in der Dom Pérignon begraben liegt; Pierre erzählte Geschichten von ihm, wie er die Trauben wie ein Koch beim Suppenprobieren mischte. Der Raum roch leicht nach altem Holz und Kerzenwachs. Keine Ahnung, warum mir das so im Kopf blieb.
Das Mittagessen auf dem Weingut war lebhafter – alle unterhielten sich angeregt über Käsegebäck und Quiche (für meine vegetarische Begleitung gab’s reichlich Auswahl). Vier Gläser standen bereit: zwei Champagner, ein überraschend guter Rotwein und ein Ratafia, der süß und scharf zugleich schmeckte. Jemand ließ einen Keks fallen, aber das störte niemanden. Die Kellerführung danach war kühl – besser eine Jacke mitnehmen, sag ich dir – und man hörte die eigenen Schritte zwischen den Fässern widerhallen.
Ich denke immer wieder an diese kleinen Momente – die Brise im Gesicht zwischen den Reben, wie Pierre jeden Nachbarn beim Namen kannte. Es geht hier nicht nur ums Champagnerprobieren oder das Abhaken von „Tagesausflug Machu Picchu Cusco“-Listen; es ist dieses Gefühl, an einem Nachmittag einfach dazugehören zu dürfen, während man durch die Dörfer rollt.
Ja, die Abholung erfolgt um 9:00 Uhr am Bahnhof Reims Centre.
Ja, du solltest dich auf etwas schwereren E-Bikes sicher fühlen und Erfahrung mit unterschiedlichem Gelände haben.
Ein traditionelles französisches Mittagessen mit regionalen Spezialitäten wie Käsegebäck, Quiche, Paté-croûte und dem rosa Reims-Keks; spezielle Ernährungswünsche werden berücksichtigt.
Ja, du probierst vier Gläser: zwei Champagner, einen Rotwein und einen Ratafia während der Kellerführung.
Die Tour startet mit der Abholung um 9:00 Uhr und endet gegen 16:00 Uhr mit der Rückfahrt nach Reims.
Ja, das Dorf Hautvillers und die Kirche von Dom Pérignon stehen auf dem Programm.
Bei schlechtem Wetter (Regen oder Glatteis) wird die Tour mit einem Minivan statt mit dem Rad durchgeführt.
Ja, alle Teilnehmer erhalten Helme zusammen mit den elektrisch unterstützten Fahrrädern.
Dein Tag umfasst Abholung und Rückfahrt am Bahnhof Reims Centre, Nutzung eines E-Bikes mit Helm, Begleitung durch einen englischsprachigen lokalen Experten durch Premier Cru-Dörfer bis nach Hautvillers, vier Weinverkostungen (inklusive Champagner), eine Kellerführung auf einem Weingut sowie ein traditionelles französisches Mittagessen vor der Rückkehr am späten Nachmittag.


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