Du fährst im Vintage-Sidecar entlang von Cézannes historischer Straße ab Aix-en-Provence, machst Halt für Bergblicke und kommst entspannt im Château de La Gaude an, wo dich eine Weinprobe mit lokalen Gastgebern erwartet. Lachen, frische Luft und ein echter Einblick ins provenzalische Leben inklusive.
Die Tour dauert etwa 2 Stunden.
Ja, ein Besuch und eine Verkostung im Château de La Gaude sind inklusive.
Babys können mitfahren, müssen aber auf dem Schoß eines Erwachsenen sitzen; spezielle Babysitze sind vorhanden.
Ja, die Transportmöglichkeiten sind rollstuhlgerecht.
Du fährst entlang der Cézanne-Straße mit Blick auf den Berg Sainte-Victoire und besuchst das Weingut Château de La Gaude.
Die Tour beinhaltet den Transport ab Aix-en-Provence; genaue Abholzeiten bitte beim Anbieter erfragen.
Ein Mittagessen ist nicht enthalten, aber Wasser und Weinproben sind beim Stopp im Weinberg dabei.
Ja, Assistenztiere sind willkommen.
Deine 2-stündige Tagestour ab Aix-en-Provence umfasst eine Fahrt im Vintage-Sidecar entlang der Cézanne-Straße mit Fotostopps am Berg Sainte-Victoire sowie einen Besuch im Château de La Gaude mit Weinproben – unterwegs gibt es Wasser, bevor es zurück in die Stadt geht.
„Bist du sicher, dass du schon mal in so einem gefahren bist?“ grinste unser Guide, während ich versuchte, mein Bein in den Beiwagen zu schwingen – nicht ganz so elegant wie gedacht. Der Motor röhrte kurz auf und plötzlich rollten wir aus Aix-en-Provence los, der Wind spielte mit meinen Haaren und die Luft roch leicht nach Lavendel und Motoröl. Die Straße – genau die, die Cézanne selbst oft nahm – schlängelte sich durch Sonnenlicht und diese hellen Steindörfer, die fast wie gemalt wirken. Immer wieder blitzte der Berg Sainte-Victoire zwischen den Platanen hervor, jedes Mal ein bisschen anders. Irgendwie wirkt er von hier unten viel größer, findest du nicht?
Wir hielten an einer Kurve für Fotos, wo das Licht perfekt auf die Felsen fiel – unser Guide Luc zeigte uns, wo Cézanne seine Staffelei aufgestellt hat. Er erzählte Geschichten über den Berg und wie sich die Einheimischen bis heute darüber streiten, welcher Blick der schönste ist (Luc hat da klare Favoriten). Ein paar Radfahrer grüßten, als sie vorbeifuhren; hier schien jeder Teil eines langsamen Geheimnisses zu sein. Als wir schließlich im Château de La Gaude zum Weinprobieren ankamen, taten mir die Wangen vom vielen Lächeln weh. Der Weinberg roch nach warmer Erde und etwas Süßem, das ich nicht genau einordnen konnte. Die Rosé-Verkostung mit der Winzerin war überraschend persönlich – sie lachte, als ich versuchte, „Terroir“ richtig auszusprechen (klang eher nach Kauderwelsch).
Dass mir eine Fahrt im Sidecar so viel Spaß macht, hätte ich nicht gedacht. Es ist eine besondere Freiheit – man ist mitten drin und doch irgendwie nur zu Gast. Auf dem Rückweg nach Aix sah ich, wie die Sonne hinter Sainte-Victoire unterging, und dachte daran, wie oft Cézanne wohl genau dieses Licht auf den Steinen gesehen hat. Solche kleinen Momente bleiben länger im Kopf, als man denkt.
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