Du paddelst mit einem lokalen Guide durch die lebhaften Stromschnellen des Sarapiqui, snackst frisches Obst am Flussufer, genießt ein Bio-Mittagessen mit Blick auf den Arenal Vulkan und erkundest den funktionierenden Bauernhof – inklusive süßem Zuckerrohrsaft und vielleicht einem kleinen Schluck hausgemachtem Schnaps. Warm, chaotisch und voller kleiner Überraschungen, die du lange nicht vergisst.
Kennst du dieses Geräusch, wenn der Helm sitzt und das Wasser gerade noch unter dir rauscht – gedämpft, aber lebendig? Genau das habe ich gefühlt, als wir am Sarapiqui ausstiegen, die Helme schief auf dem Kopf und die Paddel fest in der Hand. Unser Guide Carlos grinste, als wüsste er genau, was jetzt kommt (hatte er wahrscheinlich auch). Der Fluss sah braun-grün und unruhig aus. Ich roch feuchte Erde und etwas Süßes – vielleicht wilde Blumen oder einfach den Regenwald, der sein Ding macht.
Das Paddeln durch die Stromschnellen des Sarapiqui war ehrlich gesagt mehr Spaß als Angst, auch wenn ich nach Carlos’ „Vorwärts!“ kurz Wasser schlucken musste, als wir alle für einen Moment leicht in Panik gerieten. Auf halber Strecke glitten wir in eine ruhigere Stelle, und er zog eine Tüte mit eiskalten Ananasstücken raus – so kalt, dass es fast weh tat. Da war dieser Moment, in dem alles still wurde, bis auf das Vogelgezwitscher irgendwo oben im Geäst. So wach habe ich mich mitten im Fluss nicht erwartet.
Nach etwa zwei Stunden (die sich gleichzeitig wie eine Ewigkeit und im Flug anfühlten) zogen wir uns im Van trockene Klamotten an und fuhren zurück nach La Fortuna. Das Mittagessen im Restaurant war ein Buffet mit Reis, Bohnen, Salat und Hühnchen – und wenn man durch die großen offenen Fenster über den dampfenden Tellerrand hinwegblickte, sah man den Arenal Vulkan. Der Kaffee schmeckte erdig, ganz anders als zuhause. Da hat sicher jemand von seiner Abuela gelernt.
Hinter dem Restaurant spazierten wir mit einem der Bauernhof-Mitarbeiter, der uns zeigte, wie alles wächst – ich durfte sogar eine Kakaofrucht aufbrechen (Klebrige Hände inklusive). Die Zuckerrohr-Demo am Ende war richtig lustig; alle versuchten, mit einer alten Holzpresse den Saft rauszupressen. Der Zuckerrohrsaft war grasig-süß, und dann gab’s noch einen winzigen Schluck hausgemachten Schnaps, der Li so zum Husten brachte, dass sie fast verschüttet hätte. Wenn ich jetzt daran denke, muss ich immer noch lachen.
Das Rafting selbst dauert etwa 2 Stunden, dazu kommen Mittagessen und Bauernhofbesuch.
Ja, die Abholung und Rückfahrt vom Hotel sind im Preis enthalten.
Das Mittagessen ist ein Buffet mit Reis, Bohnen, Salat, Hühnchen und frischem Kaffee.
Das Mindestalter liegt bei 7 Jahren; nicht empfohlen für Personen über 70 oder mit bestimmten gesundheitlichen Einschränkungen.
Ein Fotograf begleitet das Rafting; Fotos können separat gekauft werden.
Zieh Kleidung an, die nass werden darf, nimm Wechselkleidung, Sonnencreme und vielleicht ein Handtuch mit.
Die professionellen Guides sprechen Englisch und Spanisch, damit sich alle wohlfühlen.
Dein Tag startet mit der Abholung vom Hotel in La Fortuna, inklusive kompletter Sicherheitsausrüstung fürs Rafting auf dem Sarapiqui und einem erfahrenen Guide, der dich durch jede Stromschnelle führt. Zwischendurch gibt’s frisches Obst, danach ein Bio-Buffet in ihrem zweistöckigen Restaurant mit Vulkanblick und hausgemachtem Kaffee. Zum Abschluss erkundest du den Bio-Bauernhof mit einer Zuckerrohr-Demo und Kostproben, bevor es zurückgeht.


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