Du lernst Asado in einer alten Bäckerei in Palermo Viejo, schlenderst mit einem lokalen Guide durch bunte Straßen, suchst dein Steak beim Metzger aus und genießt Malbec mit Wurstplatte, bevor ihr gemeinsam im Garten Mittag esst. Lachen über Mate und viele kleine Momente bleiben dir lange in Erinnerung, auch nach Buenos Aires.
Wir traten direkt vom Kopfsteinpflaster in dieses große alte Haus in Palermo Viejo – ehrlich gesagt hätte ich fast die Tür übersehen. Früher war hier eine Bäckerei (dann eine Garage, und wer weiß was noch), heute dominieren offene Backsteinwände und viel Licht, mit einem schönen Garten hinten raus. Unser Guide Martín gab uns Schürzen und zeigte, wie man das Feuer für das Asado entfacht. Zuerst stieg uns der Duft von Holzrauch in die Nase – erdig und intensiv – dann schnitten wir Kräuter für Chimichurri. Stunden später rochen meine Hände noch nach Petersilie.
Bevor der Hunger zu groß wurde, führte uns Martín raus auf die Straßen. Palermo Viejo knallt in Farben, wirkt aber mittags irgendwie ruhig – nur Vogelgezwitscher und irgendwo dudelte ein Radio aus einem Fenster oben. Wir schlüpften in die Metzgerei (ich versuchte, „entraña“ richtig auszusprechen – hat nicht ganz geklappt) und suchten unser Steak fürs Mittagessen aus. Martín erzählte, dass das Viertel früher aus verschlafenen Häusern bestand, bevor die Künstler einzogen – heute sprüht die Gegend vor Street Art, selbst in den kleinsten Durchgängen zwischen den Häusern.
Wir schlenderten über einen Platz, wo Kinder Gemüse gossen – das urbane Beet wird vom Restaurant Don Julio gepflegt und die Ernte verschenkt. Hier schien jeder jeden zu kennen; Leute grüßten uns mit Winken oder einem Nicken. In einem kleinen Weinladen, versteckt hinter mit Graffiti bemalten Rollläden, probierten wir Malbec mit salziger Wurstplatte – ich wollte plötzlich langsamer essen als sonst. Weinbeine hatten mich nie interessiert, aber na gut… hier bin ich.
Zurück im Haus zeigte Martín, wie man alles richtig grillt – er wiederholte immer „despacio“ (langsam), was wohl das Geheimnis des Asados ist. Wir aßen draußen unter verworrenen Weinranken: Steak, Salat, Brot noch warm von irgendwoher. Das Dessert war simpel, aber perfekt. Zum Abschluss gab’s Mate – ich probierte ihn, obwohl ich gehört hatte, er sei bitter (ist er auch). Trotzdem denke ich jedes Mal an diesen rauchigen Geschmack, wenn ich an einem Grill vorbeigehe.
Die Tour dauert etwa 5 Stunden von Anfang bis Ende.
Ja, alle Speisen und Getränke sind dabei – ein komplettes Menü mit Vorspeise, Hauptgang, Dessert, Wein, Bier, Wasser und Mate.
Ja, du besuchst eine Metzgerei und einen kleinen Weinladen zum Probieren und Einkaufen vor dem Mittagessen.
Vegetarische Gerichte sind auf Anfrage bei der Buchung möglich.
Ja, alle Bereiche und Wege sind während der Tour rollstuhlgerecht.
Kinder sind willkommen, wenn sie von einem Erwachsenen begleitet werden; Babys können im Kinderwagen mitfahren oder auf dem Schoß sitzen.
Nein, es gibt keinen Hoteltransfer; du triffst deinen Guide direkt im privaten Haus in Palermo Viejo.
Zum Essen gibt es Wasser, Wein (mit Verkostung), Bier und zum Abschluss traditionellen argentinischen Mate-Tee.
Dein Tag umfasst einen Spaziergang durch Palermo Viejo mit einem lokalen Guide; alle Speisen und Getränke von Vorspeise bis Dessert plus Wasser; Weinprobe mit Wurstplatte in einem kleinen Laden; praktisches Asado-Kochen in einer Profi-Küche; Mittagessen im Garten mit gegrilltem Fleisch oder vegetarischer Alternative; und zum Schluss Mate-Tee – alles in einem entspannten Nachmittag, bevor du wieder in Buenos Aires unterwegs bist.
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