Steig in Saranda ins kleine Boot und entdecke Meeresgrotten, schnorchle in klaren Buchten wie Kakome und Roijdhes und entspanne am Kroreza-Strand mit Liegen und lokalen Essensmöglichkeiten. Dein Guide erzählt Geschichten, während du schwimmst oder einfach die Küste vorbeiziehen lässt – mit Sand zwischen den Zehen und neuen Erinnerungen im Kopf.
Gegen 10 Uhr morgens stiegen wir am kleinen Hafen von Sarandë ins Boot – ich hatte gerade meinen Kaffee ausgetrunken. Unser Guide Erion zeigte uns ganz leise all die Details an der Küste, die ich sonst nie bemerkt hätte. Die Klippen wirkten im Morgenlicht fast weiß, und in der Luft lag der Duft von Salz und etwas Kräuterigem, vielleicht wilder Salbei? Wir fuhren an einer winzigen Bucht vorbei, in der ein Fischer winkte. Erion erzählte, der fische hier schon, seit „die Hälfte von uns noch nicht geboren war“. Das brachte mich zum Lachen, auch wenn ich nicht sicher bin, ob das wirklich stimmt oder einfach ein albanischer Spruch ist.
Der erste Halt war die Bucht von Kakome. Das Wasser war so klar, dass man seine eigenen Füße sehen konnte, wenn man über die Bootskante blickte – was irgendwie seltsam ist, wenn man das nicht gewohnt ist. Hier habe ich zum ersten Mal geschnorchelt (Maske war inklusive) und ehrlich gesagt erst mal die halbe ionische See geschluckt, bevor ich den Dreh raus hatte. Wir waren etwa zehn Leute an Bord, alle erzählten sich, woher sie kamen. Ein Kind rief alle zwei Minuten „blaue Fische!“. Die Stimmung war entspannt, so wie es eben ist, wenn sich alle noch nicht kennen.
Wir machten kurze Stopps – Gremina, Soldiers Bay, Roijdhes Bay – die sind mir jetzt alle irgendwie durcheinander geraten, bis auf die Schildkrötenhöhle. Die war kurz (maximal zehn Minuten), aber innen hallte es, als wäre man in einer Muschel. Irgendwann legte Erion albanische Popsongs auf, und jemand tanzte schlecht neben dem Kühlschrank mit den Getränken. Ab da machte ich mir keine Sorgen mehr um salzige Haare oder Sonnencreme.
Der Kroreza-Strand war unsere lange Pause, fast drei Stunden. Liegen standen unter leicht verblassten Sonnenschirmen, und der Sand klebte überall (ich finde immer noch Körner in meinem Rucksack). Zum Mittagessen gab’s alles, was man in den kleinen Strandrestaurants bestellen konnte – wer früh genug war, bekam gegrillten Fisch, sonst gab’s Salat und Brot, das schmeckte, als käme es direkt aus einer Hausküche. Nach so viel Sonne und Schwimmen legt sich eine Art entspannte Glückseligkeit über alle. Auf der Rückfahrt nach Sarandë beobachtete ich Möwen, die uns begleiteten. Erion erzählte von Schmugglern, die hier Gold versteckt haben sollen, verriet aber nicht genau wo. Vielleicht wusste er es selbst nicht.
Die Tour dauert etwa 5-6 Stunden inklusive aller Stopps.
Ja, Schnorchelmasken sind für die Badepausen inklusive.
Ihr haltet an Kakome Bay, Gremina Bay, Soldiers Bay, Roijdhes Bay, der Schildkrötenhöhle (kurz) und am Kroreza-Strand.
Ja, am Kroreza-Strand gibt es traditionelle Restaurants, wo du Mittagessen kaufen kannst.
Ja, während der langen Pause am Kroreza-Strand stehen Liegen und Sonnenschirme bereit.
Die Abfahrt ist an einem Treffpunkt in Saranda; ein Transfer ist nicht angegeben.
Babys können mitfahren, müssen aber auf dem Schoß eines Erwachsenen sitzen; für Kinder unter 3 Jahren ist die Tour nicht geeignet.
Nein, die Tour ist nicht geeignet für Personen mit Mobilitätseinschränkungen oder über 110 kg.
Dein Tag beinhaltet einen englischsprachigen lokalen Guide während der gesamten Tour ab Saranda sowie die Nutzung der Schnorchelausrüstung bei jedem Badestopp. An Bord läuft manchmal albanische Popmusik, es gibt einen Kühlschrank für Getränke und Snacks, Schwimmwesten sind verfügbar, und am Kroreza-Strand warten Sonnenschirme und Liegen auf dich. Dort servieren traditionelle Restaurants frische Mittagessen direkt am Sand, bevor es zurück in die Stadt geht.


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