Starte deinen Tag mit einem Spaziergang durch Gjirokasters verwinkelte Gassen und osmanische Häuser, dann geht’s in den grünen Wald zur berühmten Blauen Quelle Syri i Kalter. Genieße starken Kaffee am rauschenden Wasser und lass den Tag mit traumhaften Ausblicken vom Lekursi Schloss ausklingen, während die Abenddämmerung über Saranda hereinbricht. Ein Tag voller Kontraste und kleiner Überraschungen.
Wir sind direkt nach dem Frühstück in Saranda losgefahren, die Fenster runter, weil die Luft endlich mal angenehm kühl war. Unser Guide Arben zeigte uns, wie das Licht die Berge einfängt – er meinte, man könne an der Farbe der Steine die Jahreszeit erkennen. Gjirokaster tauchte schnell auf, all die Schieferdächer, die sich den Hang hinaufstapeln. Durch die Altstadt zu laufen fühlte sich an, als würde man in eine andere Geschichte eintauchen. Die Kopfsteinpflaster waren uneben und rutschig (ich bin fast ein paar Mal hingefallen), aber das schien niemanden zu stören. Ein leichter Duft von Holzrauch und Kaffee lag in der Luft. Arben erzählte uns von Ismail Kadare – den kannte ich vorher nicht, aber jetzt will ich unbedingt mehr von ihm lesen. Wir schlüpften in ein kleines Museum, wo man in den dicken osmanischen Mauern fast die Geschichte flüstern hörte.
Die Fahrt zur Blauen Quelle war ruhiger – jeder war irgendwie in Gedanken versunken oder beobachtete die vorbeiziehenden Wälder. Als wir ankamen, herrschte eine fast magische Stille, nur Vogelgezwitscher und das Rauschen von Wasser waren zu hören. Der Spaziergang durch den Wald dauerte nur etwa fünfzehn Minuten, fühlte sich aber länger an, weil das Grün so dicht war. Und dann stand sie plötzlich vor uns: Syri i Kalter, die wilde blaue Quelle, die unter einem Metallbalkon wirbelte. Erst wirkte sie fast unwirklich – zu strahlend – aber als jemand einen Stein hineingeworfen hat, sah man, wie tief sie wirklich ist. Ein Typ sprang sogar rein (obwohl überall Schilder sind, die das verbieten), und sein Ruf hallte um uns herum. Wir gönnten uns einen starken Kaffee an einem kleinen Flusscafé – ehrlich, ich schmecke den immer noch nach.
Der letzte Halt war das Lekursi Schloss kurz vor Sonnenuntergang – Arben hatte genau den richtigen Moment erwischt, um das goldene Licht über Saranda und das Meer zu sehen. Oben blies ein kräftiger Wind, ich musste meinen Hut festhalten, während ich Fotos machte, die dem Anblick sowieso nicht gerecht werden. Einheimische saßen an der Mauer, teilten Snacks und lachten über etwas, das ich nicht ganz verstand – Albanisch klingt einfach wie Musik, wenn die Leute scherzen. Auf dem Rückweg dachte ich immer wieder daran, wie unterschiedlich jeder Ort war, und doch passten sie alle perfekt zusammen.
Die Tour dauert den Großteil des Tages mit Stopps in Gjirokaster, an der Blauen Quelle und am Lekursi Schloss, bevor es zurück nach Saranda geht.
Nein, offiziell ist Schwimmen an Syri i Kalter verboten, obwohl manche trotzdem hineinspringen, trotz der Warnschilder.
Ja, der Eintritt zur Blauen Quelle ist im Tourpreis enthalten.
Du läufst durch die Altstadt von Gjirokaster (mit unebenem Kopfsteinpflaster) und etwa 15 Minuten durch den Wald zur Blauen Quelle.
Ja, die Tour beinhaltet eine Abholung von deinem Standort in Saranda.
Ja, bei Bedarf werden Kindersitze für den Transport bereitgestellt.
Babys sind willkommen, müssen aber während der Fahrt auf dem Schoß eines Erwachsenen sitzen.
Nein, Mittagessen ist nicht inklusive, aber es gibt meist Zeit für eine Kaffeepause an der Blauen Quelle.
Dein Tag umfasst bequemen, klimatisierten Transport mit Abholung in Saranda, Eintritt zur Blauen Quelle Syri i Kalter und auf Wunsch einen Kindersitz – dazu eine Kaffeepause am Fluss, bevor es bei Einbruch der Abenddämmerung zurück in die Stadt geht.


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