Du verlässt Hanoi früh, um die alten Tempel von Hoa Lu zu entdecken, radelst auf ruhigen Dorfwegen an Wasserbüffeln vorbei, gleitest mit einem Einheimischen durch die Kalksteinhöhlen von Trang An und beendest den Tag mit einer Wanderung zur Mua Cave für einen atemberaubenden Talblick – alles mit englischsprachigem Guide und Mittagessen inklusive. Momente, die dir lange in Erinnerung bleiben.
„Willst du mal Ziegenfleisch probieren?“ grinste unser Guide Minh, als wir in Hoa Lu ankamen. Ich war auf der Fahrt aus Hanoi noch halb verschlafen und etwas benebelt von der Stadt, doch plötzlich tauchte da diese alte Hauptstadt auf, steinerne Tore ragten aus dem Grün hervor. Minh erzählte uns Geschichten über Könige und Dynastien, während Libellen in der Hitze summten. Irgendwas an seiner Art, wie er die Schnitzereien an den Tempelwänden erklärte – da merkte man, dass es ihm wirklich wichtig war, dass wir es verstehen. Ich versuchte, den Namen eines Königs auf Vietnamesisch nachzusprechen; Minh lachte und korrigierte mich ganz sanft. Bis heute bekomme ich das nicht richtig hin.
Danach sattelten wir etwas wackelige Fahrräder (ich bin kein großer Radfahrer) und fuhren auf schmalen Wegen an Wasserbüffeln und winkenden Kindern an den Haustüren vorbei. Die Luft roch nach nassem Gras und Rauch von einem Kochfeuer. Immer wieder dachte ich, wie anders das hier im Vergleich zu Hanoi war – einfach still, nur Vogelgezwitscher und das Knirschen unserer Reifen auf dem Schotter. Zum Mittagessen gab es dann große Teller mit Ziegenfleisch und Zitronengras, Reis und irgendwas Knuspriges, das ich nicht ganz rausbekam. Vegetarisches gab es auch, aber ehrlich gesagt war das Ziegenfleisch eine Erfahrung wert.
In Trang An wurde es fast magisch – wir saßen in einem kleinen Sampan-Boot mit drei Fremden, die schnell zu Freunden wurden, während eine Einheimische uns durch niedrige Höhlentunnel ruderte, in denen man den Kopf einziehen musste. Drinnen war es dunkel, aber kühl, und dann tauchte man wieder ins Sonnenlicht auf, umgeben von diesen Kalksteinfelsen. Sie sprach kein Englisch, lächelte aber jedes Mal, wenn wir bei einem Tempel oder einem Vogel über uns staunten. Manchmal hatte ich das Gefühl, sie steuerte uns durch ihren eigenen Garten.
Zum Schluss stand die Mua Cave an – ein Aufstieg, der erst leicht aussah, bis man halb oben war, schweißgebadet und mit rutschigen Steinstufen, die von unzähligen Füßen glattgetreten waren. Der Ausblick oben hat mich umgehauen: goldgrüne Reisfelder, durchzogen von Flüssen, dahinter Berge, die wie Papier ausgeschnitten übereinander lagen. Ich stand einfach da, holte Luft, während ein paar Jugendliche aus der Gegend Selfies machten und lachten, wie rot mein Gesicht war. Dieser Blick – daran denke ich noch, wenn der Lärm der Stadt zu viel wird.
Die Tour dauert den ganzen Tag mit Abholung im Altstadtviertel von Hanoi und Rückkehr am Abend.
Ja, ein Buffet mit lokalen Spezialitäten (darunter Ziegenfleisch) ist inklusive; vegetarische Optionen sind ebenfalls verfügbar.
Eine moderate Fitness ist empfehlenswert – der Aufstieg umfasst fast 500 steile Stufen.
Du kannst zwischen Shuttlebus (30–32 Plätze), Limousine (17–22 Plätze) oder Premium Dcar (9–11 Plätze) wählen.
Ja, alle Eintrittskarten sind im Tourpreis enthalten.
Die Tour beinhaltet Abholung und Rückfahrt im Altstadtviertel von Hanoi; an Wochenenden kann die Rückfahrt wegen Fußgängerzonen in Hotelnähe enden.
Radfahren ist optional – du kannst auch zu Fuß erkunden oder dich in einem lokalen Restaurant ausruhen.
Ja, ein englischsprachiger Guide begleitet die Tour den ganzen Tag.
Dein Tag umfasst Hin- und Rücktransfer vom Altstadtviertel Hanoi mit dem gewählten Fahrzeug, alle Eintrittsgelder für die Tempel von Hoa Lu, die Bootsfahrt durch Trang An und die Wanderung zur Mua Cave, einen englischsprachigen Guide mit spannenden Geschichten, Mineralwasser an Bord sowie ein Buffet mit lokalen Spezialitäten und vegetarischen Gerichten, bevor es am Abend zurück nach Hanoi geht.


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