Du fährst als Sozius mit einem erfahrenen Fahrer durch Hoi Ans ländliche Gegend – vorbei an Reisfeldern, Gemüsegärten und stillen Stränden. Triff Bauern im Tra Que Dorf, genieße echten vietnamesischen Kaffee am Meer und entdecke traditionelles Handwerk im Kim Bong Tischlerdorf. Freu dich auf warme Begegnungen, schlammige Hände, Lachen – und vielleicht einen ganz neuen Blick auf das ländliche Vietnam.
Ich sprang auf den Soziussitz des Rollers direkt vor meinem Hotel in Hoi An – der Helm saß schief, die Luft schon schwül auf meinen Armen. Unser Guide Minh grinste und meinte irgendwas von „Landstraßen sind besser als Stadt“, was ich nur halb verstand, aber nach fünf Minuten voll unterschrieb. Wir sausten an Reisfeldern vorbei, wo Wasserbüffel gemütlich kauten und Kinder uns zuwinkten, als wären wir Stars. Das Grün war so intensiv, dass es fast weh tat; ich dachte ständig daran, wie anders das hier war als die Laternenbeleuchteten Gassen der Altstadt.
Erster Halt war das Gemüse-Dorf Tra Que. Minh stellte uns eine Bäuerin namens Lan vor, die mir zeigte, wie man die Kräuterreihen glattstreicht – meine Hände wurden schlammig und rochen noch Stunden später nach Basilikum. Sie lachte, als ich versuchte „rau thơm“ auszusprechen (ich hab’s wohl total verhauen). Überall lag dieser erdige Duft, vermischt mit einer süßen Note vom nahen Fluss. Lustig, ich hätte nie gedacht, dass es beruhigend sein kann, jemandem beim Gemüsegießen zuzusehen – aber da saßen wir, lauschten den Vögeln und fernen Motoren.
Weiter ging’s zu einem ruhigen Strandabschnitt mit Blick auf die Cham Insel. Die Meeresbrise fühlte sich nach dem Garten scharf und frisch an. Minh bestand darauf, bei einem winzigen Straßenkaffee zu stoppen – Plastikstühle, keine Speisekarte, nur starker Filterkaffee mit fast schokoladigem Geschmack. Die Einheimischen plauderten leise, aus einem Radio dudelten alte Popsongs. Dieses Bild bleibt mir im Kopf: blaues Wasser, Fischerboote, die ganz entspannt vor sich hin schaukelten.
Der letzte Teil führte über eine schwankende Pontonbrücke (Minh scherzte, er hätte noch nie jemanden runterfallen lassen) zur Kim Bong Tischlerei auf der Insel Cam Kim. Der Duft von Sägespänen schlug uns entgegen, bevor wir anhielten. Wir beobachteten Handwerker, die Bootsteile schnitzten – einer ließ mich sogar die Holzspäne anfassen, die sich zu kleinen Locken drehten. Es gab auch eine Matte-Weberei, wo zwei Frauen so schnell arbeiteten, dass ihre Hände verschwammen. Ich versuchte mich kurz am Weben und scheiterte grandios; alle lachten herzlich, und eine Frau klopfte mir liebevoll auf die Schulter.
Ja, Abholung und Rückfahrt vom Hotel in Hoi An sind im Preis enthalten.
Nein, du sitzt sicher hinter einem erfahrenen Fahrer.
Die Motorradtour durchs Umland dauert etwa 3 Stunden.
Du besuchst das Gemüse-Dorf Tra Que und das Tischlerdorf Kim Bong.
Ja, du hältst an einem lokalen Café, um vietnamesischen Kaffee oder ein anderes Getränk zu genießen.
Alle Eintrittsgebühren für die Dörfer und Brücken sind im Preis enthalten.
Kinder können bei ihren Eltern sitzen; Babys müssen auf dem Schoß eines Erwachsenen mitfahren.
Die Tour ist nicht empfohlen für Personen mit Rücken- oder Herz-Kreislauf-Problemen.
Dein Tag beinhaltet Hotelabholung und Rückfahrt in Hoi An, alle Eintrittskarten für Dörfer und Brücken, Benzin und Helme für die Sicherheit sowie einen automatischen Roller mit erfahrenem Fahrer. Außerdem gibt’s vietnamesischen Kaffee (oder ein anderes Getränk) während der Pause am Strand, bevor es zurück in die Stadt geht.


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