Probier Shrimp Remoulade und warme Beignets auf der Magazine Street, hör spannende Geschichten von deinem lokalen Guide, schlendere an bunten Kunstwerken vorbei und teile Lachen (und Servietten) mit anderen Reisenden. Diese halbprivate Tour lässt dich wie ein echter New Orleaner essen – komm hungrig und geh mit neuen Lieblingsgerichten.
Wir starteten direkt auf der Magazine Street – ohne genau zu wissen, was uns erwartet, nur mit dem Tipp von unserer Guide Tasha: Komm hungrig. Und sie hatte recht. Der erste Stopp war ein Shrimp Remoulade, dessen würziger Geschmack mir noch lange im Kopf blieb (und ich bin eigentlich kein großer Meeresfrüchte-Fan). Über uns drehte sich ein alter Deckenventilator und knarrte leise, während Tasha uns den Unterschied zwischen Creole und Cajun erklärte – es geht wohl um viel mehr als nur Schärfe, wie ich immer dachte. Sie musste lachen, als ich étouffée und Gumbo durcheinanderbrachte; ehrlich gesagt kann ich étouffée bis heute nicht ohne Zögern aussprechen.
Der Spaziergang die Magazine Street entlang fühlte sich ganz anders an als das hektische French Quarter – weniger Trubel, mehr Nachbarn, die von ihren Veranden winkten oder in kleine Läden verschwanden. Wir machten Halt in einer Bäckerei, aus der der Duft von frisch gebackenem Brot auf den Gehweg zog. Nach den Beignets war überall Puderzucker – ich hatte mehr davon auf mir als im Mund – und jemand aus unserer Gruppe bestellte sogar Nachschlag. Tasha grinste nur und meinte, genau so läuft’s in New Orleans richtig. Zwischendurch zeigte sie uns Wandmalereien, die ich sonst wohl übersehen hätte – lokale Künstler wechseln die Motive wohl jedes Jahr.
Mir gefiel, dass es nicht nur ums Essen ging; immer wieder gab’s kleine Geschichtsstücke dazu – etwa wie bestimmte Rezepte vor Generationen mit Familien hierher kamen oder warum die Magazine Street so heißt (und nein, es hat nichts mit einem Magazin zu tun). Manchmal wurde es ganz still in der Gruppe, weil etwas so lecker war oder Tasha von den Mardi Gras-Paraden erzählte, die hier im Februar vorbeiziehen. Es regnete kurz für etwa zehn Minuten, aber das störte niemanden – jemand verteilte Servietten als provisorische Schirme und wir machten einfach weiter.
Am Ende war ich so satt und glücklich, dass ich nichts bereute – nur, dass ich vielleicht bequemere Hosen hätte anziehen sollen. Es fühlte sich wirklich an, als würde man mit Einheimischen essen, nicht als Tourist durchgeschleust zu werden – und das ist selten. Wenn du wissen willst, was die Leute in New Orleans außerhalb des Quarters wirklich essen, ist diese Food-Tour genau das Richtige.
Die Gruppe besteht aus maximal neun Personen für ein persönliches Erlebnis.
Ja, der Fokus liegt auf dem Garden District in Uptown entlang der Magazine Street.
Ja, alle Speisen und Wasser sind während der Tour inklusive.
Vegetarische und pescetarische Wünsche können bei vorheriger Anmeldung berücksichtigt werden.
Ja, alle Orte und Transportmittel sind barrierefrei zugänglich.
Ein lizenzierter lokaler Guide begleitet die Tour, und Trinkgelder für Restaurants sind bereits enthalten.
Ja, Babys und Kleinkinder können im Kinderwagen mitfahren; spezielle Babysitze sind verfügbar.
Dein Tag beinhaltet alle Trinkgelder, viele lokale Gerichte (genug für eine volle Mahlzeit), Wasser während des gesamten Spaziergangs und spannende Geschichten von deinem lizenzierten Guide auf der gemeinsamen Erkundung der Magazine Street – keine versteckten Kosten oder zusätzliche Trinkgelder.
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