Du schlenderst mit deiner Gastgeberin Elif über den Kurtuluş-Markt, suchst frische Zutaten aus und kochst dann gemeinsam in ihrer Wohnung klassische türkische Gerichte. Freu dich auf viel Gelächter beim Kräuterhacken, Geschichten, die von Generation zu Generation weitergegeben werden, und ein gemeinsames Essen, das sich mehr nach Familie als nach Kurs anfühlt – ein echtes Stück Istanbuler Herzlichkeit zum Mitnehmen.
Das Erste, woran ich mich erinnere, ist das Klappern von Löffeln und jemand, der Preise auf Türkisch ruft – irgendwo hinter einem Berg glänzender Auberginen. Wir waren gerade auf dem Kurtuluş-Markt angekommen, und unsere Gastgeberin Elif winkte schon einem Bäcker gegenüber zu. Ich versuchte mitzuhalten, während sie getrocknete Paprikaschoten zeigte, die wie Halsketten aufgehängt waren, und uns frische Minze aus einer Kiste riechen ließ. Die Luft war erfüllt von Gewürzen – wahrscheinlich Kreuzkümmel – und etwas Süßem, das ich nicht zuordnen konnte. Elif lachte, als ich nachfragte (es war Simit, noch warm aus dem Ofen) und reichte mir sofort ein Stück zum Probieren.
Zurück in ihrer Wohnung (nur ein kurzer Spaziergang – meine Füße waren dankbar), krempelten wir die Ärmel hoch für diesen Kochkurs mitten in Istanbul. Es gab keinen Zeitdruck; Elif bewegte sich durch ihre Küche, als hätte sie das schon ewig gemacht, aber sie ließ uns trotzdem Zwiebeln schneiden, auch wenn wir öfter als nötig weinten. Während wir versuchten, den Teig zu falten, ohne ihn zu zerreißen, erzählte sie von dem Börek-Rezept ihrer Großmutter. Meine Hände rochen noch Stunden später nach Petersilie. Wir kochten auch Linsensuppe – Elif meinte, jede türkische Familie habe ihr eigenes Rezept – und sie zeigte uns, wie man Salz „aus dem Gefühl heraus“ abschmeckt.
Als wir schließlich am Tisch saßen, die Teller voll mit Meze und Pilaw, fühlte sich das Ganze nicht mehr wie ein Kurs an. Es war eher wie ein Besuch bei jemandem, den man schon lange kennt. Wir sprachen über die Viertel Istanbuls und wie sich Rezepte von Stadt zu Dorf unterscheiden. Jemand verschüttete Tee (ich), aber das störte niemanden. Als das Dessert kam – Kürbis mit Tahini – wurde mir klar, dass ich so etwas noch nie probiert hatte: nussig, zart und irgendwie perfekt nach all den herzhaften Speisen. Manchmal denke ich noch heute an diesen Tisch zurück.
Der Kochkurs findet im Zuhause deiner Gastgeberin im Zentrum Istanbuls statt, nach dem gemeinsamen Einkauf auf dem Kurtuluş-Markt.
Ja, viele der türkischen Gerichte können vegetarisch zubereitet werden; teile deiner Gastgeberin einfach im Voraus deine Ernährungswünsche mit.
Die Aktivität dauert mehrere Stunden, inklusive Marktbesuch, gemeinsames Kochen und anschließendem Abendessen.
Ja, alle Zutaten und Kochmaterialien sind bei diesem Kochkurs in Istanbul inklusive.
Ja, deine Gastgeberin erzählt während des Kochens Geschichten über die Geschichte der türkischen Küche und regionale Unterschiede.
Nein, ein Hoteltransfer ist nicht vorgesehen; öffentliche Verkehrsmittel sind aber zentral in Istanbul gut erreichbar.
Ihr kocht Suppen (z.B. Linsen- oder Joghurt), Salate oder Meze, Pilaw oder Börek, saisonales Gemüse und als Dessert Kürbis mit Tahini.
Ja, Assistenztiere sind bei dieser Erfahrung willkommen.
Dein Tag beginnt mit dem Einkauf frischer Zutaten auf dem Kurtuluş-Markt mit deiner Gastgeberin Elif, bevor ihr gemeinsam in ihrer Küche klassische türkische Gerichte zubereitet – Suppe, Meze oder Salat, Pilaw oder Börek, Gemüsegericht und Kürbis mit Tahini als Dessert. Alle Zutaten und Materialien sind inklusive, dazu gibt es Tee und traditionellen türkischen Kaffee beim gemeinsamen Essen.


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