Erkunde Prags angesagteste Viertel mit einem lokalen Guide, koste tschechische Gebäckspezialitäten aus Familienbäckereien, probiere Street Food auf lebhaften Märkten und überquere die neue Fußgängerbrücke. Freu dich auf Lacher bei der Aussprache und ruhige Momente mit frischem Kaffee oder Käse – und verlasse die Tour mit dem Gefühl, Prag wirklich geschmeckt zu haben, jenseits der Postkartenmotive.
Ja, es handelt sich um eine private Food Tour – ihr habt euren eigenen lokalen Guide für eure Gruppe.
Die Tour führt durch angesagte Stadtteile, darunter ehemalige Industriegebiete, Karlin und die Gegend rund um die Štvanice-Insel.
Ja, Snacks, Mittag- oder Abendessen, Kaffee oder Tee, Softdrinks und alkoholische Getränke sind im Preis enthalten.
Nein, ein Hoteltransfer ist nicht vorgesehen; ihr trefft euren Guide direkt im Startviertel der Tour.
Ja, alle Bereiche und Wege auf der Tour sind rollstuhlgerecht.
Ja, Babys können im Kinderwagen mitfahren oder auf dem Schoß eines Erwachsenen sitzen.
Die genaue Dauer ist nicht angegeben, aber rechne mit mehreren Stunden zu Fuß und vielen Stopps zum Essen.
Nein, der Fokus liegt auf lokalen Vierteln abseits der großen Touristenströme.
Dein Tag beinhaltet alle Snacks unterwegs – von Gebäcken aus Familienbäckereien über Sandwiches in traditionellen Delis bis hin zu Verkostungen auf Bauernmärkten – sowie Kaffee- oder Teepausen, Softdrinks oder lokale Limonaden und alkoholische Getränke, wenn du möchtest. Mittag- oder Abendessen sind je nach Zeitplan ebenfalls inklusive; bring einfach Hunger für echte Prager Geschmäcker jenseits des Altstädter Rings mit.
Hast du dich schon mal gefragt, wie es wirklich ist, in Prag so zu essen wie die Einheimischen? Ich hatte nie groß darüber nachgedacht, bis wir unseren Guide bei diesen alten Backsteinbauten trafen – früher Arbeiterviertel, heute voll mit kleinen Cafés und Street Art. Die Luft roch nach Kaffee und etwas Süßem, das gerade im Ofen war (was genau, wusste ich nicht, aber mein Magen meldete sich sofort). Unsere Guide Jana winkte uns zu – sie hatte schon eine Papiertüte von einer Bäckerei in der Hand, an der ich einfach vorbeigegangen wäre. „Das musst du probieren“, sagte sie. Ich biss in etwas Blättriges und Cremiges, das sich anfühlte wie ein Stück Kindheit, obwohl ich es noch nie gegessen hatte.
Als nächstes schlenderten wir zu Libeřské lahůdky – Jana erzählte, dass die Familie den Laden schon seit Jahrzehnten führt. Es fühlte sich an, als wäre man in jemandes Küche. Hinter der Theke stand eine Frau, die lächelte, als ich versuchte, „větrník“ auszusprechen (ich habe es wahrscheinlich verhauen – Jana musste lachen). Das Sandwich dort war simpel, aber auf eine besondere Art perfekt. Danach schlüpften wir in einen alten Fabrikkomplex; drinnen gab es alles: Food Trucks, eine Brennerei und sogar ein Tanzstudio. Der Ort vibrierte vor Leben, Leute unterhielten sich auf Tschechisch und stießen mit Gläsern an. Ich probierte eine lokale Limonade, die krautig und überraschend erfrischend schmeckte.
Der nächste Teil überraschte mich – ein Spaziergang durch das ehemalige Schlachthofviertel (der Name klingt immer noch etwas hart), das heute voller Märkte ist und aus offenen Türen Musik klingt. Auf dem Bauernmarkt probierten wir frischen Käse, während der Regen leise auf die Zelte trommelte – aber niemand störte das. Das Überqueren der neuen Fußgängerbrücke war irgendwie aufregend; Jana scherzte, wir seien jetzt „offiziell cool“, weil wir zu den Ersten gehörten, die drüber gingen. Von der Štvanice-Insel sprang jemand in die Moldau – ich kann mir nicht vorstellen, das in Prag zu machen, aber na ja.
Zum Schluss landeten wir in Karlin, wo Hipster draußen an neonbeleuchteten Bars Espresso schlürften und Kinder an der Kirche der Heiligen Kyrill und Method spielten. Der ganze Tag fühlte sich an wie ein müheloses Gleiten zwischen alt und neu in Prag, ohne wirklich zu merken, wann der Wechsel passierte. Meine Füße waren zwar müde, aber ehrlich gesagt hätte ich ewig weitersnacken können. Ich denke noch oft an den ersten Bissen aus der Bäckerei – der hat sich mehr eingeprägt als jede Burg oder jeder Platz.
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