Erkunde Prags Altstadt und überquere die Karlsbrücke mit einem lokalen Guide, fahre mit der Straßenbahn zur Burg und entdecke prächtige Kathedralen sowie stille Ecken im jüdischen Viertel. Freu dich auf Geschichten, die lange nachklingen – und ein paar Lacher unterwegs.
Kaum hatten wir den Altstädter Brückenturm hinter uns gelassen, begann Hana, unsere Führerin, auf kleine Details hinzuweisen, die mir sonst sicher entgangen wären – wie die winzigen Gesichter, die in die Steine der Karlsbrücke gemeißelt sind. Ich kaute noch auf meinem letzten Bissen Trdelník (nicht inklusive, aber unbedingt vorher an einem Stand holen), und ehrlich gesagt musste ich fast lachen, als sie uns eine der alten Brückensagen erzählte. Die Luft war kühl und frisch, ein Hauch von Fluss vermischte sich mit dem Duft von gerösteten Maroni, die irgendwo hinter uns verkauft wurden. Gemeinsam mit ein paar anderen aus unserer Gruppe schlenderten wir weiter – nicht zu viele Leute, gerade richtig, damit sich niemand verloren fühlte.
Der Übergang nach Malá Strana fühlte sich an, als würde man einen Schritt zurück in der Zeit machen. Die Kopfsteine dort sind uneben – ich wäre fast umgeknickt, konnte mich aber gerade noch fangen. Hana winkte eine Straßenbahn heran (Fahrkarte ist inklusive), und wir quetschten uns alle zusammen hinein, während die Fenster langsam beschlugen und wir zur Prager Burg hinauf fuhren. Die Stadt wirkte durch das Glas blass und golden zugleich. Unter Bäumen, die wir passierten, herrschte für einen Moment Stille – alle verstummten kurz. Vielleicht war es der Jetlag oder einfach dieser Ausblick.
Ich hatte nicht viel erwartet von der St.-Veits-Kathedrale, aber unter diesen Bögen zu stehen, ist etwas ganz Besonderes – drinnen ist es kalt, selbst wenn draußen die Sonne scheint, und wenn man flüstert, hallt die Stimme nach. Danach ging es hinab ins Josefov, das jüdische Viertel. Hana sprach offen und ehrlich über die Geschichte dieses Ortes, was mich trotz müder Füße richtig aufmerksam machte. Zwischen Souvenirläden und Bäckereien verstecken sich die Synagogen – ein fast surrealer Mix aus Alt und Neu, der hier nebeneinanderlebt.
Die Tour endete am Altstädter Rathaus mit der berühmten astronomischen Uhr, die tatsächlich gerade schlug, als wir dort standen – Gänsehaut inklusive. Immer wieder dachte ich daran, wie viel Geschichte in nur vier Stunden durch Prags Zentrum passt – mehr als ich allein hätte entdecken können. Nur „Malá Strana“ kann ich immer noch nicht richtig aussprechen; Hana hat’s versucht, hat aber lachend aufgegeben.
Die Tour dauert insgesamt etwa vier Stunden.
Die Tour führt über das Burggelände inklusive St.-Veits-Kathedrale, bezahlte Innenbesuche sind jedoch nicht garantiert.
Ja, ein Straßenbahnticket zur Fahrt zur Prager Burg ist im Preis enthalten.
Du siehst die Karlsbrücke, die Kleinseite (Malá Strana), die Prager Burg mit St.-Veits-Kathedrale, das jüdische Viertel (Josefov), den Altstädter Ring und die astronomische Uhr.
Ja, Babys und kleine Kinder können im Kinderwagen mitkommen; Kinder müssen von einem Erwachsenen begleitet werden.
Die Gruppen sind auf maximal 20 Personen pro Termin begrenzt, damit die Führung persönlich bleibt.
Der Treffpunkt ist am Altstädter Brückenturm im Zentrum von Prag.
Dein Tag umfasst eine geführte Kleingruppen-Tour durch Prags Zentrum mit Stopps an Highlights wie der Karlsbrücke und der Prager Burg sowie eine Straßenbahnfahrt zur Burg, damit du zwischendurch die Füße hochlegen kannst, bevor es weiter durch die historischen Viertel geht.


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