Probier dich durch Prags echte Aromen – von warmen Koláč-Teigtaschen über die cremige Svíčková mit Knödeln bis zur knusprigen Klobása in lebhaften Kneipen. Freu dich auf Lachen, kaltes Bier und einen letzten Becher Becherovka, während du mit Einheimischen an einem Tisch sitzt und Geschichten teilst – satt wirst du hier auf vielen Ebenen.
Das Erste, was mir auffiel, war der Duft – frisch gebackenes Brot und etwas Süßes, das aus einer kleinen Bäckerei in einer gepflasterten Gasse in Prag wehte. Unsere Führerin Petra winkte uns rein, bevor ich überhaupt ein Foto von den im Fenster gestapelten Koláč machen konnte. Sie lächelte, als ich versuchte, den Namen auszusprechen (das klappte bei mir definitiv nicht), und reichte mir dann einen mit Mohn gefüllten. Warmer, weicher Teig, klebrige Finger – und ich schwöre, die Füllung schmeckte, als hätte sie jemand gerade erst morgens bei Oma gemacht. Wir quatschten kurz mit dem Bäcker – er zuckte mit den Schultern, als wir nach seinem Geheimrezept fragten, und lächelte einfach. Ganz klassisch.
Danach schlenderten wir durch verwinkelte Straßen und entdeckten Orte, die ich alleine nie gefunden hätte. In einer alten Kneipe, deren Wände vom Rauch und Lachen vieler Jahre braun gefärbt waren, probierten wir Svíčková – Rindfleisch in cremiger Sauce mit Knödeln dazu. Petra erzählte, dass jede Familie ihr Rezept anders macht; bei ihr gibt’s mehr Wurzelgemüse als üblich. Die Sauce war gleichzeitig säuerlich und vollmundig – manchmal denke ich nachts noch daran, wenn ich Hunger bekomme. Jemand verschüttete ein bisschen Kofola (die tschechische Cola) und alle lachten; hier machte sich niemand wegen Kleckereien Sorgen.
Später quetschten wir uns in einen Biergarten hinter einer unscheinbaren Tür – überall Einheimische, die Gläser klirrten und so schnell redeten, dass ich nur „Na zdraví!“ verstand. Die Klobása kam heiß auf Papptellern, rauchig und saftig, mit scharfem Senf. Das Bier schmeckte dort irgendwie kälter. Zwischen den Bissen erzählte Petra Geschichten zur Prager Esskultur; sie kannte fast jeden beim Namen oder zumindest vom Sehen. Es fühlte sich an, als wäre man für ein paar Stunden Teil eines geheimen Clubs.
Der letzte Halt war eine schummrige Kneipe, wo wir mit Becherovka anstießen – ein kräuteriger Schnaps, der brannte, aber eine warme Süße hinterließ. Jemand spielte alte tschechische Lieder auf einem verstimmten Klavier in der Ecke. Ich dachte, wie seltsam und schön es ist, so weit weg von zu Hause zu sein und trotzdem Essen zu teilen, als würde man für eine Nacht dazugehören.
Du probierst Koláč, Svíčková mit Rindfleisch und Sauce, Knödel, Klobása sowie tschechisches Bier und Becherovka.
Ja, sowohl Mittag- als auch Abendessen sind bei den verschiedenen Stopps inklusive.
Ja, alle Getränke sind dabei: Bier, Kofola (tschechische Cola) und Becherovka für Erwachsene ab 18.
Nein, das Menü konzentriert sich auf traditionelle tschechische Gerichte mit Fleisch und Milchprodukten.
Die Tour ist in kleinen Gruppen, damit du eine persönliche Atmosphäre in den Lokalen erlebst.
Es gibt keine Abholung; die Orte sind aber gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.
Ja, die Tour ist an allen Stopps rollstuhlgerecht.
Dein Tag umfasst geführte Verkostungen in fünf gemütlichen Prager Lokalen – mit allen Speisen (Koláč, Svíčková, Knödel, Klobása), allen Getränken wie Bier oder Kofola, einer Abendportion und einem Becherovka-Schnaps ab 18 – alles gut erreichbar per ÖPNV und barrierefrei.


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