Du schlenderst mit einer lokalen Lehrerin über einen echten Markt in Bangkok, probierst frische Kräuter und suchst Zutaten aus, bevor du selbst klassische Thai-Gerichte kochst. Stell Currypaste von Grund auf her (es ist schwerer als gedacht), lache über Küchenpannen und genieße das Mittagessen mit neuen Freunden – dazu bekommst du Rezepte und Erinnerungen, die lange bleiben.
„Willst du das probieren?“ fragte unsere Guide und hielt einen Bund winziger grüner Auberginen auf dem Markt in Bangkok hoch. Ich nickte, ohne genau zu wissen, worauf ich mich einließ – sie lachte, als ich nach dem rohen Probieren eine Grimasse zog. Die Luft war erfüllt von Zitronengras und etwas, das gerade in der Nähe brutzelte. Überall waren Einheimische, die uns kaum beachteten und einfach ihrem Tag nachgingen. Das mochte ich. Wir schlenderten zwischen den Ständen, während sie uns die Namen der Zutaten zeigte (ich versuchte sie nachzusprechen, sie grinste über meine Aussprache). Es fühlte sich an, als würde man ein Geheimnis erfahren – dabei war es einfach ein ganz normaler Dienstag.
Zurück in der Sompong Thai Cooking School bekam jeder seinen eigenen kleinen Arbeitsplatz – viel ordentlicher als meine Küche zu Hause. Unsere Lehrerin zeigte uns, wie man Currypaste von Grund auf stampft (ich hatte nicht erwartet, dass sie so frisch und intensiv riecht – meine Arme spüren den Aufwand noch). Sie ging von Station zu Station, kontrollierte den Fortschritt und gab Tipps, ohne jemanden bloßzustellen. Meine Pad-Thai-Nudeln klebten beim ersten Versuch zusammen, aber das störte niemanden; jemand anderes hatte sein Hähnchen leicht angebrannt und wir lachten einfach gemeinsam darüber. Die Stimmung war entspannt, nicht so angespannt wie bei diesen TV-Kochshows.
Das Mittagessen war… ehrlich gesagt besser als viele Thai-Gerichte, die ich außerhalb Thailands gegessen habe. Vielleicht, weil wir es selbst zubereitet hatten? Oder vielleicht lag es am Zitronengras-Tee, den sie beim gemeinsamen Essen einschenkten – für einen Moment war es still, nur das Klirren der Gabeln und jemand, der zufrieden über den Mango-Klebreis seufzte. Ich denke oft daran, wenn ich zu Hause versuche, das Rezept nachzumachen (es gelingt nie ganz). Die Rezepte darf man mitnehmen, aber das Erlebnis direkt in Bangkok zu lernen, bleibt viel länger im Kopf als ein Blatt Papier.
Der Kurs findet vormittags statt und umfasst einen Marktbesuch sowie eine praktische Kochsession.
Ja, das Mittagessen ist inklusive – du isst, was du während des Kurses zubereitet hast.
Ja, es gibt vegetarische Gerichte und die Lehrer achten besonders auf Allergien.
Du kochst drei Hauptgerichte, ein Dessert wie Mango-Klebreis und selbstgemachte Currypaste (je nach Tag unterschiedlich).
Ja, der Vormittagskurs beginnt mit einer geführten Tour über einen lokalen Markt in Bangkok, um Zutaten auszuwählen.
Ja, am Ende des Kurses erhält jeder ein Rezeptbuch.
Wasser in Flaschen und Zitronengras-Tee sind während der gesamten Zeit in der Schule inklusive.
Die Schule ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar; genaue Infos gibt es bei der Buchung.
Dein Erlebnis beinhaltet Wasser in Flaschen und Zitronengras-Tee während der gesamten Session, alle Zutaten für vier Gerichte inklusive selbstgemachter Currypaste (täglich wechselnd), eine geführte Markt-Tour im Vormittagskurs, ein komplettes Mittagessen, das du selbst zubereitest (oder Abendessen bei Abendkurs), sowie ein Rezeptbuch zum Nachkochen zu Hause.
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