Du knetest den Teig für Xiao Long Bao mit Einheimischen in Taipei, köchelst Hühner-Vermicelli in aromatischem Sesamöl, richtest knackige Tofustreifen für den Salat an und mixt deinen eigenen Bubble Milk Tea – garantiert mit klebrigen Fingern. Freu dich auf viel Spaß bei schiefen Knödeln und echte Profi-Tipps von Lehrern, die jedes Detail kennen.
Du machst Xiao Long Bao (Suppenknödel), Hühner-Vermicelli mit Pilzen und Sesamöl, Tofustreifen-Salat und Bubble Milk Tea.
Ja – sag einfach bei der Buchung Bescheid, wenn du vegetarisch isst oder Allergien hast, dann wird das Menü angepasst.
Im 2. Stock, Nr. 5, Lane 290, Guangfu South Road, Taipei City 10694.
Der Kurs wird auf Englisch, Chinesisch und Japanisch gehalten.
Ja – nach dem Kurs erhältst du alle Rezepte, bitte gib bei der Buchung deinen Namen an.
Ja – Babys können auf dem Schoß eines Erwachsenen sitzen oder spezielle Sitzhilfen nutzen; Kinderwagen sind ebenfalls willkommen.
Ja – der Ort ist rollstuhlgerecht.
Der Kurs geht von 10:00 bis 13:00 Uhr, also etwa drei Stunden.
Dein Tag beinhaltet alle Gebühren und Steuern für den praktischen Kochkurs im Herzen von Taipei. Lokale Lehrer, die Englisch, Chinesisch oder Japanisch sprechen, begleiten dich bei der Zubereitung von vier traditionellen taiwanesischen Gerichten – und am Ende bekommst du gedruckte Rezepte, um zu Hause weiter zu üben.
Ich war ehrlich gesagt etwas nervös, denn Xiao Long Bao zu falten hatte ich vorher noch nie ausprobiert. Die Küche lag oben in der Guangfu South Road, versteckt, aber voller hellem Morgenlicht und dem Duft von Sesamöl, der schon aus der Tür strömte. Unsere Lehrerin, Frau Lin, wechselte mühelos zwischen Englisch und Mandarin, sodass sie mir immer wieder mit einem Lächeln die Hände führte, wenn ich beim Teig unsicher war. Dieses Klatschen des Teigs auf der Arbeitsfläche zeigt dir erst, wie viel Liebe in diese kleinen Suppenknödel fließt. Meine Falten waren zwar schief, aber das störte hier niemanden.
Dann ging es weiter mit den Hühner-Vermicelli – ein Gericht, das man auf Taipeis Nachtmärkten überall sieht, aber selbst zu kochen ist nochmal was anderes. Die Pilze dufteten erdig und kräftig, als sie ins heiße Sesamöl kamen; ich schloss kurz die Augen, weil mich der Geruch an die Küche meiner Oma erinnerte (nicht taiwanesisch, aber irgendwie vertraut). Jemand fragte, ob wir das nächste Mal eine vegetarische Variante machen könnten, und Frau Lin nickte: „Sagt einfach Bescheid beim Buchen.“ Für den Salat gab es Tofustreifen – kalt, bissfest und fast nussig im Geschmack – und ich stibitzte immer wieder heimlich ein Stück, während ich so tat, als würde ich sie hübsch anrichten.
Das Highlight? Bubble Milk Tea von Grund auf selbst machen. Wir lachten viel, während wir versuchten, die Perlen genau auf den perfekten „Q“-Biss zu bringen (meine waren eindeutig zu weich). Li lachte, als ich versuchte, das auf Mandarin auszusprechen – ich hab’s wohl ziemlich verhauen – aber sie meinte, es sei nah genug. Gegen Mittag hatten wir alle klebrige Finger und ein breites Grinsen, tranken unsere eigenen Kreationen und tauschten Geschichten über Lieblingssnacks vom Nachtmarkt aus. Der Trubel der Stadt draußen war für einen Moment ganz weit weg.
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