Starte deinen Tag mit dem Duft von Kiefern im Waujeongsa Tempel, spaziere dann mit einem lokalen Guide auf den alten Mauern der Suwon Hwaseong Festung. Mach Fotos in der beeindruckenden Starfield Bibliothek und rolle Kimbap im Hanbok – überraschend spaßig (und etwas chaotisch). Auf der Rückfahrt kannst du alles nochmal in Ruhe wirken lassen.
Die Tour dauert den ganzen Tag und beinhaltet Hin- und Rückfahrt ab Seoul mit Stopps an vier Hauptstationen.
Beim Besuch im Hanbok Erlebniszentrum rollst du dein eigenes Kimbap, das als Mittagessen dient.
Ja, alle Eintrittspreise sind im Tourpaket enthalten.
Du kannst zwischen zwei Treffpunkten wählen: Hongik Univ Station oder Myeongdong Station.
Bequeme Schuhe für die Festungsmauern und Socken, falls du den Hanbok tragen möchtest.
Die Tour ist für alle Fitnesslevels geeignet, beinhaltet aber einige Fußwege an den Stationen.
Ja, im Hanbok Erlebniszentrum kannst du Gim (getrockneten Seetang) als Souvenir kaufen.
Die Tour findet bei jedem Wetter statt, auch bei Regen oder Schnee.
Dein Tag umfasst Hin- und Rücktransfer von zentralen Treffpunkten in Seoul, Eintritt zu allen Sehenswürdigkeiten, einen englischsprachigen Guide/Fahrer, praktische Kimbap-Roll- und Hanbok-Ankleide-Erlebnisse im Kulturzentrum – inklusive Zeit für Fotos und Souvenirkäufe, bevor du abends entspannt im Van zurückfährst.
Ich hätte nicht gedacht, dass die Luft im Waujeongsa Tempel so frisch und grün riechen würde. Wir sind früh aus Seoul losgefahren (im Van waren schon viele verschlafene Gesichter) und als wir am Tempel ankamen, hing noch Nebel zwischen den Bäumen. Unsere Guide Minji zeigte uns einen steinernen Buddha-Kopf, der viel größer war, als ich erwartet hatte. Sie erzählte, dass er aus zerbrochenen Statuenteilen zusammengesetzt wurde – irgendwie hat das was Poetisches. Ich bin kurz weggegangen, nur um den Vögeln zuzuhören. Endlich fühlte sich mein Kopf mal richtig entspannt an.
Die Fahrt zur Suwon Hwaseong Festung dauerte nicht lange – vielleicht 40 Minuten? – aber genug, damit ich merkte, dass ich die falschen Socken fürs Laufen auf den steinernen Mauern anhatte (bring besser dicke mit). Die Festung selbst ist riesig; Minji erzählte, dass sie fast sechs Kilometer rund um Suwon verläuft. An einer Stelle hielt sie an, um uns zu zeigen, wie sich die Farbe der Steine mit der Zeit verändert – einige stammen tatsächlich noch aus den 1790ern. Paare mit passenden Hüten machten Selfies, und ein älterer Herr verkaufte geröstete Kastanien an einem Tor. Ich habe mir auch welche gekauft, hab mir leicht die Zunge verbrannt, aber sie schmeckten süß und erdig.
Als nächstes stand die Starfield Bibliothek auf dem Programm – ehrlich gesagt dachte ich, eine Bibliothek wäre nach all der Geschichte eher langweilig, aber diese Regale sind wirklich beeindruckend hoch. Kinder lagen auf Sitzsäcken und lasen Comics, während ihre Eltern unter dem sanften Licht der Glasdächer Fotos machten. Ich wollte nach einem englischen Buch suchen, wurde aber von einer Ausstellung über koreanische Sci-Fi-Autoren abgelenkt.
Der letzte Halt war das Hanbok Ankleide-Erlebniszentrum. Dort lernten wir, wie Gim (getrockneter Seetang) hergestellt wird – er riecht wie das Meer, aber auf eine angenehme Art – und dann durfte jeder sein eigenes Kimbap rollen zum Mittagessen. Mein Reis klebte ständig an den Fingern, und Li musste lachen, als ich versuchte, „gimbap“ auf Koreanisch auszusprechen – ich hab’s wohl total verhauen. Das Anziehen des Hanboks fühlte sich irgendwie besonders an; auch wenn es touristisch ist, steht man in den bunten Farben automatisch etwas aufrechter. Auf der Rückfahrt nach Seoul lehnte sich jemand an meine Schulter und ich sah nur die Straßenlaternen draußen vorbeiziehen. Dieses Gefühl lässt mich manchmal noch nicht los – du weißt, was ich meine?
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