Du startest in Seoul und steigst hoch hinaus – auf Granitpfaden mit einem Bergprofi, hältst inne am Doseonsa Tempel für ruhige Momente und genießt dann auf dem Baegundae Gipfel deine wohlverdiente Pause mit Lunch. Schweiß, Lachen, wackelige Beine – und ein Ausblick, den du lange mit nach Hause nimmst.
Ich hatte die zerklüftete Silhouette des Bukhansan schon oft von der Stadt aus gesehen, doch als ich an diesem Morgen am Fuß des Berges stand, wirkte er viel größer als erwartet. Unser Guide – Herr Kim – strahlte eine ruhige Gelassenheit aus, als gehöre er mehr zum Berg als zur Stadt. Er reichte uns Wasserflaschen und checkte unsere Schuhe (meine bestanden gerade so), dann ging es los in den Wald. Die Luft roch frisch und ein bisschen scharf, fast wie Kiefern, aber nicht ganz. Meine Beine wachten schnell auf – hier gab’s keinen sanften Einstieg.
Etwa auf halber Strecke machten wir Halt am Doseonsa Tempel. Damit hatte ich nicht gerechnet – plötzlich herrschte eine tiefe Stille nach dem Stadtlärm, Mönche bewegten sich leise in grauen Roben. Aus einer Ecke stieg Räucherstäbchen-Duft auf, den ich nicht ganz sehen konnte. Herr Kim erzählte kurz von der Geschichte des Tempels (ich bekam vielleicht die Hälfte mit, mein Kopf war noch beim Aufstieg). Dann zeigte er auf die Granitstufen vor uns und grinste, als wüsste er genau, was jetzt kommt. Der Weg wurde steiler und rauer, ab und zu berührten wir zum Gleichgewicht den kühlen Stein.
Kurz vor dem Gipfel klebte mein Shirt am Rücken und ich fragte mich ehrlich, ob ich es schaffe. Doch dann kam dieser Grat, von dem aus Seoul plötzlich in voller Pracht vor einem liegt – winzige Häuser, die sich endlos ausbreiten. Oben wehte ein echter Wind, der mich einfach zum Lachen brachte, weil es sich so gut anfühlte. Auf einer Felsbank aßen wir unsere koreanischen Lunchboxen – ich kann nicht mal sagen, was alles drin war, aber das salzige Seetang und der Reis schmeckten ganz anders, wenn man sich den Weg verdient hat.
Der Abstieg fühlte sich leichter an – vielleicht aus Erleichterung oder weil Herr Kim Geschichten von Winterbesteigungen erzählte (er zeigte uns Schneekrallen; zum Glück brauchten wir sie nicht). Meine Knie waren wackelig, als wir wieder beim Van ankamen, aber ich denke noch oft an diesen Ausblick, wenn der Stadtlärm zurückkehrt.
Die Wanderung ist moderat anspruchsvoll und dauert je nach Tempo 4–6 Stunden. Einige steile Abschnitte erfordern gute Kondition.
Ja, Abholung und Rückfahrt zum Hotel sind im Preis enthalten.
Im Winter werden bei Bedarf Schneekrallen gestellt.
Du bekommst eine koreanische Lunchbox, die du unterwegs genießen kannst.
Kinder ab 10 Jahren dürfen in Begleitung eines Erwachsenen mitwandern.
Die Tour dauert insgesamt meist den ganzen Tag – 4–6 Stunden Wandern plus Fahrzeit.
Ja, ein erfahrener Bergführer begleitet dich während der gesamten Wanderung.
Dein Tag startet mit Abholung vom Hotel in Seoul. Ein erfahrener Bergführer führt dich auf den Bukhansan-Pfaden zum Baegundae Gipfel. Wasserflaschen und eine koreanische Lunchbox sind inklusive. Im Winter gibt es bei Bedarf Schneekrallen. Die Rückfahrt erfolgt bequem im klimatisierten Fahrzeug zurück zum Hotel.


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