Du fährst von Edinburgh in die wilden Highlands, wanderst unter Glencoes dramatischen Gipfeln, siehst den Jacobite Steam Train über das Glenfinnan-Viadukt fahren (wenn er fährt) und triffst die berühmten Highland-Rinder hautnah – mit spannenden Geschichten und viel Spaß von deinem lokalen Guide.
Es gibt diesen Moment, wenn der Bus einen Hügel bei Callander erklimmt und plötzlich breiten sich die Highlands vor dir aus – grüne und goldene Flecken, leichter Nebel liegt in der Luft. Bis dahin war ich halb verschlafen (früher Start in Edinburgh), doch dieser Anblick hat mich sofort wachgerüttelt. Unser Guide Jamie erzählte alte Geschichten mit einem Augenzwinkern – er nannte Callander „das Tor zu den Highlands“ und zeigte uns eine Bäckerei, wo ich eine Bridie probierte. Fettige Finger, blättriger Teig, aber absolut lecker. Die Luft roch nach nassem Gras und Kaffee, der aus den Läden wehte.
Glencoe hat mich ganz anders getroffen. Man muss dort stehen, um es zu verstehen – der Wind drückt gegen die Jacke, die „Three Sisters“ ragen mächtig über dir auf. Jamie erzählte von dem Massaker (ich hätte nie gedacht, dass mich Geschichte am Straßenrand so berühren kann) und zeigte uns die Drehorte von Harry Potter. Ich bin kein großer Fan, aber diese Landschaft live zu sehen… das bleibt im Kopf. Das Mittagessen in Fort William war kurz – Suppe und Sandwich am Loch Linnhe, während Möwen draußen am Fenster stritten.
Ich gebe zu, ich war total begeistert vom Glenfinnan-Viadukt. Wir hatten Glück – der Jacobite Steam Train fuhr tatsächlich vorbei, während wir dort waren. Alle stürmten los, um Fotos zu machen, ich blieb kurz stehen und sah zu, wie der Rauch sich gegen die Hügel wand. Dieses alte Dampflok-Geräusch, das über den Loch Shiel hallt – da fühlt es sich an, als würde die Zeit kurz stillstehen. Wir gingen auch zum Denkmal; einige warfen Steine ins Wasser, während Jamie die Geschichte von Bonnie Prince Charlie erzählte (ich hab nicht alles verstanden, aber seinen Akzent geliebt).
Der letzte Abschnitt durch die Cairngorms war ruhiger – blaue Schatten auf den Kiefernwäldern, Schafe auf steilen Hängen. Und dann: die Hairy Coos! Die sehen wirklich aus wie laufende Teppiche mit Hörnern. Eine kam sogar und stupste meine Hand an (wahrscheinlich hoffte sie auf Futter). Ich muss immer noch lachen, wenn ich an mein Selfie denke – die riesige Kuhnase direkt vor der Linse. Die Rückfahrt fühlte sich langsamer an; jeder versank in seinen Gedanken, während die Lichter von Edinburgh wieder sichtbar wurden.
Der komplette Tagesausflug dauert etwa 12 Stunden inklusive aller Stopps und Rückfahrt nach Edinburgh.
Die Tour beinhaltet privaten Transport ab Edinburgh; genaue Abholorte findest du in den Buchungsdetails.
Der Jacobite Steam Train ist am Glenfinnan-Viadukt von 5. Mai bis 26. September zu sehen; Fahrplan kann variieren.
Mittagessen ist nicht inklusive; es gibt Pausen in Orten wie Fort William, wo du in Cafés Essen kaufen kannst.
Ja, Glencoe ist eines der Highlights mit Zeit, die Landschaft zu erkunden und mehr über die Geschichte zu erfahren.
Die Tour ist für die meisten Altersgruppen geeignet, Kinder unter 3 Jahren können leider nicht teilnehmen; bei der Anmeldung kann ein Ausweis für Kinder verlangt werden.
Ja, am Nachmittag gibt es einen Stopp, um die Highland-Rinder zu treffen und zu fotografieren, bevor es zurück nach Edinburgh geht.
Zieh dich in Schichten an, nimm wasserdichte Kleidung und bequeme Schuhe mit, denn das Wetter in den Highlands kann schnell umschlagen.
Dein Tag umfasst privaten klimatisierten Transport ab Edinburgh mit einem erfahrenen Guide; Stopps in Callander, Glencoe und Fort William für Pausen (Essen nicht inklusive), Zeit am Glenfinnan-Viadukt zum Beobachten des Jacobite Steam Train (wenn er fährt), malerische Fahrten durch die alten Wälder der Cairngorms und am Nachmittag ein Besuch bei den freundlichen Highland-Rindern, bevor es zurückgeht.


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