Du startest mit einem Gin Tonic zur Begrüßung, probierst verschiedene Gins und stellst in Dublins Mikro-Destillerie dein eigenes Rezept zusammen. Mit deinem eigenen Kupferkessel brennst du eine 500ml-Flasche, die du selbst etikettierst und versiegelst. Freu dich auf neue Geschmäcker, viel Lachen und kleine Überraschungen – jede Flasche wird anders.
Ganz ehrlich: Kaum waren wir in dem kleinen, kupferglänzenden Raum in Dublin, hab ich schon die Hälfte meines ersten Gin Tonics verschüttet – ob aus Nervosität oder Vorfreude, keine Ahnung. Unsere Gastgeberin (ich glaube, sie hieß Aisling?) grinste nur, reichte mir eine Serviette und meinte: „Das bringt Glück für deinen ersten Batch.“ In der Luft lag ein Mix aus Zitrus und Kräutern, den ich nicht ganz zuordnen konnte. Anfangs war es noch leise, aber das Klirren der Gläser machte es leicht, anzukommen.
Wir probierten drei verschiedene Gins – einer blumig, einer pfeffrig und einer, der fast wie nasse Tannennadeln schmeckte. Ich hab ständig die Botanicals verwechselt; Aisling lachte, als ich fragte, ob Wacholder das „Weihnachtsbaum-Gewürz“ sei. Sie erklärte alles locker und ohne Schulbank-Feeling. Die kleinen Kupferkessel auf dem Tisch glänzten fast zu schön zum Anfassen, aber sobald wir unsere Zutaten reingeworfen haben (ich hab’s mit Kardamom vielleicht etwas übertrieben), wurde es richtig spannend. Wenn dann der erste Dampf aufsteigt und man den eigenen Gin riecht – das ist irgendwie ein ziemlich cooles Gefühl.
Während unser Gin in den Stills reifte, gab’s noch einen Cocktail (meiner war schön herb mit Grapefruit) und wir haben mit ein paar Leuten aus Cork gequatscht. Es wurde lauter, je mehr alle überlegten, wie ihr Gin wohl schmeckt. Als meiner fertig war, war er ganz anders als erwartet – würzig, überhaupt nicht süß – aber ehrlich? Genau das fand ich gut. Das Wachs-Siegel auf die Flasche zu drücken, fühlte sich an wie das finale Siegel auf ein kleines, selbstgemachtes Experiment.
Ich denke immer noch an den Moment, als wir alle unsere Flaschen fürs Foto hochgehalten haben – Etiketten schief, Namen falsch geschrieben (meiner inklusive). Perfekt war’s nicht, aber gerade das hat’s besonders gemacht. Wenn du einen Gin-Workshop in Dublin suchst, bei dem du wirklich selbst Hand anlegst (und vielleicht auch mal was verschüttest), bist du hier genau richtig.
Ja, du destillierst und füllst deine eigene 500ml-Gin-Flasche ab, die du nach dem Kurs mitnehmen kannst.
Du probierst drei verschiedene Gin-Sorten und bekommst außerdem Cocktails während des Erlebnisses.
Der Kurs findet in einem eigenen Mikro-Destillerie-Raum im Zentrum von Dublin statt.
Nein, aufgrund des Alkoholkonsums wird der Workshop für Schwangere nicht empfohlen.
Ja, Assistenzhunde dürfen gerne mitgebracht werden.
Die Location ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.
Nein, du brauchst keine Vorkenntnisse – alles wird dir von deinem Host Schritt für Schritt erklärt.
Im Preis enthalten sind: ein Willkommens-Gin Tonic, geführte Verkostung von drei besonderen Gins, Zeit zum Entwerfen deines eigenen Rezepts mit bereitgestellten Botanicals, die Nutzung eines eigenen Mini-Kupferstills zum Brennen deiner 500ml-Gin-Flasche (inklusive Etikettieren und Wachssiegel), sowie Cocktails, während dein Gin destilliert wird. Am Ende nimmst du deine eigene Kreation mit nach Hause.
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