Du schlenderst durch sandige Straßen mit bonbonfarbenen Häusern in Costa Nova, gleitest mit einem Moliceiro-Boot durch Aveiros Kanäle, hörst spannende Geschichten vom Guide, probierst lokale Süßigkeiten (wenn du dich traust) und staunst vor Válegas bunt gefliester Kirche. Ruhige Momente gibt’s auch – wie das Wellenrauschen an der Kapelle Senhor da Pedra – bevor es voller neuer Eindrücke zurück nach Porto geht.
Wir waren gerade mitten in einem Witz über portugiesischen Kaffee, als unsere Reiseleiterin Marta in Costa Nova anhielt. Die Luft roch salzig – fast wie getrockneter Seetang irgendwo versteckt – und die gestreiften Fischerhäuser strahlten noch viel bunter als auf Fotos. Ich wollte ein Bild machen, wurde aber von einem alten Mann auf seiner Veranda abgelenkt, der uns mit einem wissenden Grinsen zuwinkte, als kenne er jeden Touristen hier. Man könnte ewig hier spazieren, doch wir schlenderten nur langsam, die Schuhe knirschten im Sand, bis Marta uns zurück zum Minibus rief.
Aveiro war lebhafter als gedacht – Kinder jagten Tauben an den Kanälen, Frauen verkauften ovos moles (diese süßen Eierleckereien) aus kleinen Wagen. Die Moliceiro-Bootsfahrt war ruhiger als erwartet; das Wasser plätscherte sanft gegen das Holz, und unser Kapitän zeigte uns Jugendstil-Balkone, während wir unter niedrigen Brücken hindurchglitten. Ich probierte später so ein Süßgebäck (ehrlich gesagt, ich bin mir noch nicht sicher, ob ich es mochte), dann schlenderte ich mit Marta am Fischmarkt vorbei, wo der Duft vom Fang des Vortags in der Luft lag. Sie erzählte vom Salzhandel und wie ihr Großvater früher auf solchen Booten arbeitete – ihre Stimme wurde dabei ganz weich.
Der Halt am Bahnhof war kurz, aber lohnenswert wegen der blau-weißen Fliesentafeln – so viele kleine Szenen auf einer Wand vereint. Dann die Kirche von Válega: ehrlich gesagt, hatte ich nicht viel erwartet, doch vor all den Farben unter einem wolkenverhangenen Himmel stand ich einfach nur da und schaute. Die Fliesen schienen fast zu leuchten, obwohl die Sonne fehlte. Zum Schluss ging es zur Kapelle Senhor da Pedra – direkt auf den Felsen über den wilden Atlantikwellen. Teenager machten Selfies, ein älteres Paar hielt Händchen; dieser Moment blieb mir mehr im Kopf als jede Postkartenansicht.
Die Tour dauert etwa einen ganzen Tag, startet morgens und ist gegen 16:30 Uhr wieder in Porto.
Der Transport erfolgt in einem bequemen Minibus, ein direkter Hoteltransfer wird jedoch nicht explizit erwähnt – am besten beim Anbieter nachfragen.
Besuche am Strand von Costa Nova, eine Moliceiro-Bootsfahrt (wenn gebucht), geführter Spaziergang durch Aveiros Innenstadt, Stopps bei der Kirche von Válega und der Kapelle Senhor da Pedra sowie der Transport.
Keine Mahlzeiten sind inbegriffen; in Aveiro hast du Zeit, selbst Essen zu kaufen oder lokale Spezialitäten zu probieren.
Ja, die 45-minütige Bootsfahrt ist nur bei Buchung inklusive.
Nach der Führung hast du etwas Zeit, Aveiro auf eigene Faust zu erkunden oder Essen zu probieren.
Die Tour erfordert eine moderate körperliche Fitness und ist nicht empfohlen für Personen mit Rückenproblemen oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Der professionelle Guide kennt die Region gut; verfügbare Sprachen können variieren – bitte bei Buchung erfragen.
Dein Tag startet mit bequemem Minibus-Transport von Porto vorbei an den bunten Strandhäusern von Costa Nova nach Aveiro. Dort erwartet dich ein geführter Stadtrundgang und optional eine 45-minütige Moliceiro-Bootsfahrt durch die historischen Kanäle. Außerdem besuchst du die berühmten Fliesen am Bahnhof, bewunderst die farbenfrohen Azulejos der Kirche von Válega und beendest den Ausflug an der Kapelle Senhor da Pedra am Atlantik, bevor es am späten Nachmittag zurück nach Porto geht.


Sichere Bezahlung auf viator.com
Benötigen Sie Hilfe bei der Planung Ihrer nächsten Aktivität?