Du tauchst ein in ein echtes Warschauer Zuhause, lernst Pierogi selbst zu machen, probierst hausgemachte Liköre auf der Dachterrasse mit Skyline-Blick, lachst bei Snacks und teilst Geschichten über das Leben in Polen. Das ist mehr als Kochen – es ist ein Willkommen, das du lange nicht vergisst.
Ja, der Kurs findet in der Wohnung der Gastgeberin mit Dachterrasse und Blick auf die Warschauer Skyline statt.
Ja, während des Kurses gibt es hausgemachte Liköre, Bier, Wein, Softdrinks, Kaffee und Tee.
Du kannst zwischen Sauerkraut mit Pilzen, Fleisch, Kartoffeln & Käse, Lachs & Ricotta, Spinat & Feta oder süßen saisonalen Früchten wählen.
Ja, sag der Gastgeberin einfach vorher Bescheid, wenn du Allergien oder besondere Wünsche hast.
Maximal zehn Personen pro Kurs.
Ja, die Wohnung ist rollstuhlgerecht und Assistenztiere sind willkommen.
Wenn du mehr als 15 Minuten zu spät bist, kann der Kurs ohne Rückerstattung abgesagt werden – bitte sei pünktlich.
Ja, alles was du zubereitest, kannst du während des Kurses genießen.
Dein Tag beinhaltet alle Zutaten für die Pierogi (mit verschiedenen Füllungen), Schürzen und Küchenutensilien, Willkommenssnacks mit hausgemachten Likören oder Softdrinks während des Kurses sowie Kaffee oder Tee danach – alles je nach Wetter drinnen oder auf der Dachterrasse.
Man betritt die Wohnung und hört das leise Klappern aus der Küche – unsere Gastgeberin Marta rollt schon Teig aus und winkt uns zu, als wären wir Cousins, die zu spät zum Essen kommen. Ihre Wohnung duftet nach warmem Mehl und Dill. Mit dem Ausblick hatte ich nicht gerechnet: Von ihrer Dachterrasse sieht man Warschau in alle Richtungen, Glasfassaden mischen sich mit alten Backsteingebäuden. Los ging’s mit kleinen Tellern voll Gewürzgurken und geräuchertem Käse, dazu ein Schluck von Martas Kirsch-Nalewka (ein hausgemachter Likör – süß, aber mit ordentlich Wumms). Ich versuchte „na zdrowie“ richtig zu sagen, aber Marta lachte trotzdem.
Der Pierogi-Kurs selbst war... naja, chaotischer als gedacht. Mein Teig klebte an den Fingern, aber Marta zeigte mir, wie man das in den Griff bekommt – „mehr Mehl, immer mehr Mehl“, sagte sie. Wir füllten einige mit Sauerkraut und Pilzen, andere mit Kartoffeln und Käse. Jeder durfte seine Lieblingsfüllung wählen; jemand wünschte sich Spinat und Feta, also machten wir die auch. Es gab diesen Moment, in dem alle still wurden, nur noch Teigtaschen formten, während die Sonne hinter dem Kulturpalast unterging. Irgendwie total entspannt.
Danach trugen wir die Tabletts hoch auf die Terrasse (das Wetter spielte mit – Glück gehabt) und aßen zusammen. Unten begannen die Lichter der Stadt zu funkeln. Marta schenkte noch eine Runde ihrer hausgemachten Liköre ein – diesmal Pflaume – und erzählte Geschichten aus den alten Vierteln Warschaus. Sie gab Tipps, wo die Einheimischen ihre Pierogi essen („nicht die Touristenfallen“, warnte sie). Ab da fühlte sich das weniger nach Kurs an, sondern eher wie ein gemütlicher Abend bei einer Freundin, die Essen liebt. Manchmal denke ich noch an den Ausblick, wenn ich zuhause dumplings mache, die nie ganz so schmecken.
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