Auf dem Segway durch Warschaus Altstadt mit einem lokalen Guide, der Geschichte lebendig macht – vom Königsschloss über die Meerjungfrau bis zu den Flussparks. Lachen beim Üben (es ist leichter als gedacht), überraschende Geschichten an jeder Ecke und das Gefühl, an jahrhundertealten Mauern vorbei zu gleiten, während Kirchenglocken im Hintergrund läuten.
Vor Warschau war ich noch nie auf einem Segway unterwegs und hatte schon Angst, vor allen am Schlossplatz umzukippen. Unser Guide Piotr grinste nur und reichte mir den Helm – er meinte, das geht den meisten so am Anfang. Die ersten Meter wackelten noch, doch dann klappte es plötzlich und wir glitten am Königsschloss vorbei, fast wie schwerelos. Kinder jagten Tauben an der Sigismundssäule, und aus einem Straßenstand roch es verführerisch nach gerösteten Nüssen. Ich dachte nur: Das macht viel mehr Spaß als laufen.
Wir sausten durch enge Kopfsteinpflastergassen der Altstadt, die meine Füße zu Fuß sicher zerfetzt hätten. Piotr zeigte auf die Warschauer Meerjungfrau (ich wusste gar nicht, dass sie hier so wichtig ist) und erzählte, dass sie quasi die Schutzpatronin der Stadt ist. An jeder Ecke gab es Geschichten – etwa wie die Barbakan einst Eindringlinge fernhielt oder dass Maria Skłodowska Curie hier in der Nähe aufwuchs. An einer Stelle hielten wir an, um CanaleTTos Gemälde der Sigismundssäule in einem kleinen Museumfenster zu bewundern – viel kleiner als gedacht, aber spannend, wenn Kunst und Realität sich treffen.
Als wir den Multimedia-Brunnenpark erreichten, wehte uns die frische Brise der Weichsel entgegen – wenn man Glück hat, erwischt man die Wassershow, bei uns gab’s vor allem Sprühnebel und Kinderlachen beim Toben durch die Fontänen. Manchmal war es ganz still, nur das Summen der Segway-Räder auf dem Stein und entfernte Kirchenglocken begleiteten uns. Zum Schluss standen wir am Denkmal des Warschauer Aufstands, das nach Piotrs Erzählungen noch einmal eine ganz andere Bedeutung bekam. Dieses Bild, wie wir zurück zur Altstadtmauer schauten, während der Himmel golden wurde und alle unter den Helmen strahlten, bleibt mir im Kopf.
Die Tour dauert etwa 1,5 Stunden (90 Minuten).
Ja, vor der Fahrt gibt es eine ausführliche Einführung in die Segway-Bedienung.
Du siehst das Königsschloss, die Sigismundssäule, den Schlossplatz, die Altstadt, die Meerjungfrau, den Barbakan, das Maria-Skłodowska-Curie-Museum, den Neuen Marktplatz, den Multimedia-Brunnenpark, das Denkmal des Aufstands und mehr.
Ja, bei Regen stehen Regenponchos zur Verfügung.
Teilnehmer müssen zwischen 30 kg und 135 kg wiegen.
Ja, du kannst lange Warteschlangen umgehen.
Ja, sie ist für alle Fitnessstufen geeignet, außer für Schwangere.
Nein, Vorerfahrung ist nicht nötig, die Einweisung erfolgt vor Ort.
Dein Tag beinhaltet originale Segways mit Helm und ausführlicher Einweisung, bevor es durch die Warschauer Altstadt geht. Ein professioneller lokaler Guide erzählt an jeder Station spannende Geschichten. Regenponchos sind bei schlechtem Wetter dabei und du kannst lange Warteschlangen umgehen, sodass mehr Zeit fürs Entdecken bleibt.
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