Mit einem lokalen Guide erkundest du Warschau auf den besten Pfaden zu Pierogi, Pączki und Wodka-Hotspots. Probiere 12 polnische Klassiker in Milchbars und Traditionsbäckereien, höre Geschichten, die jeden Stopp lebendig machen, und lach vielleicht beim ersten Schluck Quittenwodka. Komm hungrig – dieses Gefühl, wenn Warschau vertraut wird, vergisst du nicht.
Hast du dich schon mal gefragt, wie Warschau wirklich schmeckt? Ich schon – und ehrlich gesagt hätte ich nicht gedacht, dass ich in einem Milchbar sitzen würde, vor mir dampfen drei verschiedene Pierogi, während unsere Führerin Kasia auf die verblasste Speisekarte zeigt und erzählt, wie diese Orte den Kommunismus überstanden haben. Der Duft von saurer Roggensuppe schlug mir entgegen, noch bevor ich mich setzte – er ist erdig und gleichzeitig scharf. Wir hatten gerade erst angefangen, doch mein Magen war schon jetzt voller Vorfreude und ein bisschen nervös (ich weiß nie, ob ich Kohlrouladen mag).
Kasia hatte diese Art, kleine Geschichten aus der Stadt zwischen den Bissen einzuflechten – zum Beispiel, dass es eine Straße gibt, die nach Winnie Puuh benannt ist, weil die Kinder in den 50ern dafür abgestimmt haben. Dort hielten wir kurz an; sie lachte darüber, wie selbst Erwachsene sich streiten, welche Bäckerei die besten Pączki macht. Apropos: In diesen warmen Berliner bei Blikle zu beißen (die Bäckerei gibt’s seit den 1860ern!) war wohl mein Highlight. Außen leicht knusprig und zuckerzart, innen weich mit Marmelade und Kindheitserinnerungen – so zumindest Kasia. Sie brachte uns bei, „Ptasie Mleczko“ auszusprechen, bevor wir Polens berühmten Schokosnack probieren durften. Ich habe ihn natürlich verhauen.
Irgendwo zwischen der schlesischen Roulade und Kompot (diesem süßen, aber nicht zu süßen Fruchtsaft) sprachen wir über Warschaus Narben nach dem Krieg. Es wurde kurz still, als wir an Häusern vorbeigingen, die aus alten Ziegeln zusammengeflickt sind. Dann waren wir plötzlich wieder im Hier und Jetzt mit einem Schluck Quittenwodka – so mild, dass nicht mal ich das Gesicht verzog. Für die Mutigen gab’s auch puren Wodka mit Zitrone (ich hab beides probiert, keine Reue). Bis dahin hatte ich schon den Überblick über die probierten Gerichte verloren, fand aber trotzdem noch Platz für einen letzten Bissen.
Die Tour umfasst 12 Kostproben in verschiedenen lokalen Restaurants und Bäckereien.
Ja, du probierst zwei Wodka-Sorten: Quittenlikör und puren Wodka mit Zitrone.
Ja, du genießt Pączki (polnische Berliner) in einer historischen Bäckerei sowie Polens berühmten Schokosnack.
Die Tour beginnt am Plac Defilad im Zentrum von Warschau.
Wasser ist zum Hauptgericht dabei; außerdem gibt es Kompot (Fruchtsaft) und Wodka-Verkostungen.
Du musst nicht vorher essen; alle Kostproben zusammen ergeben eine volle Dreigang-Mahlzeit.
Ja, dein Guide erzählt zwischen den Stopps spannende Geschichten zur Vergangenheit und Gegenwart der Stadt.
Dein Tag umfasst geführte Spaziergänge durch das Zentrum Warschaus mit Stopps in drei lokalen Restaurants für traditionelle Gerichte wie Pierogi und Kohlrouladen, süße Leckereien aus einer historischen Bäckerei, Wasser zum Hauptgericht sowie Verkostungen von Quittenlikör und puren Wodka in einer Bar. Zum Abschluss gibt’s Tipps für weitere Entdeckungen auf eigene Faust.
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