Du schlenderst mit einem lokalen Guide durch Limas historische Gassen, fährst mit dem Stadtbus von Miraflores, probierst frische Früchte auf dem Zentralmarkt und entdeckst die berühmten Katakomben des San Francisco Klosters. Freu dich auf viel Spaß, kleine Überraschungen und Einblicke ins echte Leben, die lange nachwirken.
Ich gebe zu, ich hätte nicht gedacht, dass ich bei einer Lima-Tour so viel lachen würde. Los ging’s in Miraflores – unsere Guide Ana gab uns Bustickets und warf ein paar spanische Sätze ein (ich versuchte „gracias“ mit bestem Akzent, sie lächelte höflich). Die Stadt fühlte sich schon vor dem historischen Zentrum lebendig an. Die Fahrt mit dem öffentlichen Bus war zwar etwas chaotisch, aber ehrlich gesagt auch ziemlich spaßig – Leute plauderten, Fenster standen offen, und diese Mischung aus Meeresluft und Abgasen, die man nur in Großstädten kennt. Das machte alles viel echter als einfach nur im Van herumgefahren zu werden.
Wir stiegen nahe der Plaza San Martín aus und schlenderten die Jirón de la Unión entlang. Die kolonialen Balkone über uns schienen Geschichten aus Jahrhunderten zu erzählen. Ana zeigte uns kleine Details – zum Beispiel wie manche Häuser noch Einschusslöcher von Protesten aus längst vergangenen Zeiten haben. Ich ließ mich immer wieder von den Straßenverkäufern ablenken, die Churros anboten (der Duft von warmem Zucker und frittiertem Teig verfolgte uns). Ein älterer Herr zog sogar seinen Hut vor unserer Gruppe; Ana erzählte, dass er schon seit Jahren hier Lotterielose verkauft. Solche kleinen Momente bleiben einfach im Kopf.
Der Zentralmarkt war laut – aber auf die beste Art: Verkäufer riefen ihre Preise, überall Farben, Früchte, deren Namen ich nicht mal nach zweimaligem Nachfragen kannte („lucuma“, sagte Ana – ich hab’s wahrscheinlich total verhauen). Wir durften Mangos probieren, die gleichzeitig süß und säuerlich schmeckten. Jemand versuchte mir getrockneten Mais anzudrehen; ich hätte fast gekauft, weil er mir so zwinkernd begegnete, als wären wir alte Freunde. Diese Marktstimmung lässt sich schwer beschreiben, wenn man nicht selbst mittendrin ist.
Unser letzter Halt war das San Francisco Kloster. Die kühle Steinarchitektur drinnen fühlte sich nach der Hitze draußen wie eine andere Welt an. Die Katakomben waren ruhiger als erwartet – nicht gruselig, aber definitiv mit Gänsehautmomenten. Ana erzählte Geschichten aus Limas Vergangenheit, die dem Ort eine besondere Schwere gaben. Ich denke noch oft an die hallenden Schritte unter der Erde.
Nein, aber dein Guide hilft dir gern, nach der Tour ein Taxi zurück zum Hotel zu organisieren.
Ja, der Eintritt ins Kloster und die Katakomben ist im Preis enthalten.
Ja, Kinder sind willkommen! Unter 6 Jahren ist die Teilnahme kostenlos – sag einfach vorher Bescheid, wenn du kleine Kinder mitbringst.
Ja, du kannst saisonale Früchte auf dem Zentralmarkt probieren.
Ihr fahrt gemeinsam mit dem Guide mit dem öffentlichen Bus vom Miraflores ins Zentrum – das Ticket ist inklusive.
Nein, die Tour erfordert eine moderate Fitness, da viel gelaufen wird und der öffentliche Bus genutzt wird.
Auf jeden Fall – der Guide spricht Englisch und bringt dir unterwegs nützliche spanische Wörter bei.
Dein Tag umfasst eine Busfahrt vom Miraflores ins Zentrum mit deinem englischsprachigen Guide, geführte Spaziergänge durch koloniale Plätze und die Jirón de la Unión, Eintritt ins San Francisco Kloster und seine Katakomben, frische Früchteverkostung am Zentralmarkt, Spanisch lernen unterwegs und Unterstützung bei der Rückfahrt, falls gewünscht.


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