Starte deinen Tag in Barranco mit frisch gebrühtem Kaffee, schlendere durch Märkte mit fruchtigen Kostproben und spannenden Geschichten von deinem Guide. Genieße klassisches peruanisches Ceviche mit Avocado, nippe draußen an Craft Beer und lass den Tag mit cremigem Gelato und Musik an der Brücke der Seufzer ausklingen. Lachen, neue Geschmäcker und kleine Überraschungen erwarten dich auf Limás buntesten Straßen.
Als Erstes passierte das: Ein Blumenverkäufer vor dem Municipal de Barranco Park rief uns ein „buenos días“ zu, während wir unsere Guide Carla trafen. Sie lächelte, als kenne sie jeden in Lima (vielleicht tut sie das auch?) und reichte uns winzige Tassen mit Bio-Kaffee direkt am Straßenrand. Der Duft war erdig und intensiv – ich verbrannte mir fast die Zunge, weil ich so neugierig war. Carla zeigte auf die alten Kolonialfassaden gegenüber, an manchen Stellen blätterte die Farbe ab, aber gerade das machte sie irgendwie charmant.
Als Nächstes tauchten wir in einen belebten Markt ein. Hinter einer Glasvitrine schnitt jemand Obst – leuchtend orangefarbene Lucuma und etwas Lila, das ich noch nie gesehen hatte. Carla gab uns kleine Stücke zum Probieren – süß, cremig, fast blumig? Ich weiß bis heute nicht genau, wie das hieß; sie lachte, als ich es versuchte nachzusprechen. Wir schlenderten an Wandgemälden und Musikern vorbei, die sich an der Puente de los Suspiros, der Brücke der Seufzer, einstimmten. Dort soll man angeblich den Atem anhalten und sich etwas wünschen. Ich vergaß es fast, tat es aber trotzdem, als ich halb drüber war.
Der Höhepunkt war das Ceviche – kalt, zitronig, mit so weicher Avocado, dass man sie aufs Brot streichen könnte. Obendrauf knackiger Mais, der überraschend gut dazu passte. Wir saßen draußen, während ein Hund unter unserem Tisch die Tauben anbellte. Danach gab’s Craft Beer (ich entschied mich für ein Pale Ale), gefolgt von einer causa rellena, die aussah wie Kuchen, aber wie Kartoffelsalat mit Hühnchen schmeckte. Ehrlich gesagt hatte ich nicht erwartet, dass es mir so gut gefällt.
Als wir zum Dessert kamen – Frucht-Gelato aus einem kleinen Laden zwischen zwei Galerien – waren meine Füße müde, aber ich wollte noch nicht aufhören zu schlendern. Carla gab uns Tipps für weitere Essens-Hotspots in Lima („die Anticuchos darfst du nicht verpassen“, sagte sie) und zeigte, wo ihr Lieblingsstreetartist sonntags meist malt. Ich denke immer noch an den ersten Bissen Ceviche, wenn ich heute Limetten rieche.
Die Tour dauert meist mehrere Stunden und beinhaltet mehrere Stopps zum Probieren im Viertel Barranco.
Es gibt einen gut erreichbaren Treffpunkt in Barranco; öffentliche Verkehrsmittel sind in der Nähe verfügbar.
Du probierst Bio-Kaffee oder Tee, frische Säfte, causa rellena, Ceviche mit Avocado, peruanische Streetfood-Spieße, saisonale Gebäckstücke, Craft Beer, Frucht-Gelato und ein geheimes Gericht.
Ja, bitte kontaktiere die Veranstalter vorher, damit sie auf deine Ernährungswünsche eingehen können.
Es gibt einiges an Laufstrecke durch Barrancos Straßen – bequeme Schuhe sind daher empfehlenswert.
Ja, an einer Station wird lokales Craft Beer als Teil der Verkostungen serviert.
Ja, Babys können mitkommen, müssen aber eventuell auf dem Schoß sitzen oder spezielle Sitze nutzen.
Du kommst am Municipal de Barranco Park vorbei und überquerst die berühmte Puente de los Suspiros.
Dein Tag beinhaltet über acht Verkostungen: Bio-Kaffee oder Tee zum Start in Barranco, frischen Saft an einer Station, traditionelle causa rellena mit Füllung, Streetfood-Spieße direkt vom Grill, würziges Ceviche mit Avocado (mein Favorit), ein Überraschungsgericht, saisonales Gebäck aus lokalen Zutaten – und zum Schluss cremiges Frucht-Gelato, bevor du satt und glücklich nach Hause schlenderst.


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