Verlasse Fez und tauche ein in Zedernwälder, in denen wilde Affen zum Schmunzeln nah sind. Atme die Bergluft in Berberdörfern und teile Minztee mit Einheimischen in Höhlenhäusern. Inklusive Abholung und Fahrer, der jede Abkürzung kennt – und vielleicht ein Lied auf der Rückfahrt anstimmt.
Als wir Fez hinter uns ließen, fiel mir als Erstes auf, wie die Stadt langsam verblasste – von bunten Kacheln und hupenden Rollern ging es plötzlich in sanfte Kiefernhügel, und die Luft roch ganz anders. Unser Fahrer Hassan zeigte auf Details, die ich sonst nie bemerkt hätte: ein Schneefleck auf einem Dach in „der marokkanischen Stadt mit Schweizer Flair“ – so nannte er Ifrane – und Kinder, dick eingepackt, als wären sie im sibirischen Winter. Dass es in Marokko so kalt sein kann, hatte ich nicht erwartet. Beim Halt an einem kleinen Café am Straßenrand war mein Kaffee bitter, aber genau das, was ich brauchte, um wach zu werden.
Im Zedernwald wurde es plötzlich still. Man hört nur das Knirschen der Nadeln unter den Schuhen, dann raschelt es – überall Affen. Es sind Berbermakaken, die genau wissen, welcher Tourist Snacks dabei hat. Einer starrte mich so lange an, bis ich ihm eine Erdnuss gab. Hassan lachte und meinte, die Affen seien schlauer als viele Menschen, die er kennt. Der Wald roch erdig, fast süß, wenn man tief einatmet. Dieser Duft blieb noch Stunden an meiner Jacke haften.
Danach fuhren wir durch einige Berberdörfer, versteckt in den Bergen des Mittleren Atlas. Die Häuser schienen fast mit den Felsen zu verschmelzen, Wäsche flatterte zwischen den Türen, und jemand winkte aus dem Fenster. Wir trafen einen älteren Mann, der in einer nahegelegenen Höhle wohnte – er bot uns Minztee an, ohne viel zu sagen, nur mit einem langsamen Lächeln, das mir das Gefühl gab, wir hätten gerade etwas sehr Persönliches unterbrochen. Der ganze Ausflug von Fez fühlte sich weniger wie eine Tour an, sondern eher wie ein Einblick in einen ganz normalen Dienstag dort.
Ich denke oft an die Rückfahrt nach Fez zurück – die Sonne, die hinter den Hügeln verschwand, die Ruhe im Van, nur Hassan, der leise vor sich hin summte. Genau so hatte ich mir den Tagesausflug in den Mittleren Atlas nicht vorgestellt, aber vielleicht macht das ja gerade den Reiz aus.
Die Fahrt von Fez nach Azrou dauert normalerweise etwa 1 Stunde 30 Minuten.
Ja, im Zedernwald bei Azrou leben Berbermakaken, die man oft während der Tour sieht.
Nein, Mittagessen ist nicht inklusive; unterwegs gibt es aber Möglichkeiten zum Einkehren.
Für den Transport wird ein klimatisierter Minivan oder 4x4 eingesetzt.
Ja, Babys sind willkommen; es gibt spezielle Kindersitze, ansonsten sitzen sie auf dem Schoß eines Erwachsenen.
Im Winter fährt man an einer Skistation bei Ifrane vorbei.
Ja, in den Berberdörfern des Mittleren Atlas kann man Einheimische treffen.
Ja, Abholung und Rückfahrt vom Hotel sind im Preis enthalten.
Dein Tag startet mit Abholung vom Hotel in Fez, dann geht es mit klimatisiertem Minivan oder 4x4 und einem erfahrenen Fahrer durch Zedernwälder, Berberdörfer, das Affenreservat bei Azrou und Höhlenwohnungen – bevor du entspannt zum Sonnenuntergang zurückgebracht wirst.


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